Dank für viele gute Gaben
Dienstag, 23. Dezember 2014, 12:35 Uhr
Das kostenlose Weihnachtsessen der Nordhäuser Tafel hat Tradition. Neben dem warmen Mittagsmahl war man auch gut gerüstet, um die Bedürftigen mit Nahrungsmitteln, Schokolade und Keksen für die Festtage zu versorgen. Neben den Mitarbeitern der Tafel ist das vor allem den zahlreichen Spendern zu verdanken, welche die Tafel dieses Jahr unterstützt haben...
Zum Fest kann die Nordhäuser Tafel auch in diesem Jahr nicht nur Lebensmittel sondern auch Kekse und Schokolade ausgeben (Foto: Angelo Glashagel)
Zu Beginn des Monats, da war noch nicht klar ob man in diesem Jahr auch Schokolade zum Fest würde anbieten können. Am Ende war man überrascht, wie viel Schokolade und Kekse doch noch zusammen kamen, erzählte die Leiterin der Nordhäuser Tafel, Helga Rathnau.
Mit 70 bis 80 Mittagessen und Lebensmittelpaketen für rund 100 Familien rechnet man am heutigen Tag und angesichts der langen Schlange, die sich um die Mittagszeit vor der Ausgabe bildete, dürften die Erwartungen kaum übertrieben sein.
An Tagen wie diesem ist in der Grimmelallee jede Hilfe willkommen. Die Firma Randstad etwa hat, neben einer Geldspende in Höhe von 500 Euro, für den heutigen Tag auch zwei Mitarbeiterinnen bereitgestellt. Melanie Siegesmund und Annette Schneider hatten sich freiwillig gemeldet und griffen den Ehrenamtlern und Angestellten der Tafel bei der Ausgabe der Essen und Lebensmittel unter die Arme.
"Wir möchten am heutigen Tag allen Spendern von ganzem Herzen danken", sagte Frau Rathnau, "Wir hoffen, das wir auch im kommenden Jahr die gleichen Möglichkeiten haben, die Bedürftigen zu unterstützen." Bekanntermaßen ist die Spendenbereitschaft um Weihnachten traditionelle etwas höher aber Einrichtungen wie die Tafel sind nicht nur einmal im Jahr sondern ganzjährig auf Spenden angewiesen, um ihrer Arbeit nachgehen zu können.
Vor der Lebensmittelausgabe der Nordhäuser Tafel herrschte ein Tag vor Weihnachten großer Andrang (Foto: Angelo Glashagel)
Das sind zum einen die Lebensmittelspenden, die von Supermärkten, Bäckereien und anderen Herstellern bereitgestellt werden und zum anderen die Geldspenden aus verschiedensten Händen, die vor allem dazu genutzt werden, die laufenden Kosten zu decken. Fahrzeuge wollen in Schuss gehalten und betankt, Reinigungsmittel immer wieder gekauft werden. Und auch die drei Angestellten auf geringfügiger Basis werden über die Spenden finanziert.
Und manchmal kommt auch Hilfe aus unerwarteter Richtung. Von Helmut Wagner etwa. Der pensionierte Lehrer trat vor einigen Jahren auf die Tafel zu und bot an, zum Weihnachtsessen auf der Trompete zu spielen. Auch heute war er wieder da und ließ Weihnachtslieder mal drinnen, mal draußen erklingen. "Wir haben auch eine ganze Kiste voll selbstgestrickter Mützen geschenkt bekommen", freute sich Leiterin Helga Rathnau, "die werden wir dann ausgeben, wenn es tatsächlich kalt wird".
Ab morgen schließt die Tafel ihre Pforten vorerst. Man ist guter Dinge, dass die Menschen, die heute zur Tafel kommen, zumindest bis zum Wochenende versorgt sind. "Am Montag holen wir neue Ware und am kommenden Dienstag erwarten wir dann einen ähnlichen Ansturm wie heute", so Frau Rathnau, "aber auch dafür sind wir gut gerüstet".
Lohn und Anerkennung für die Mühen der Tafel bekamen die Mitarbeiter kurz vor den Weihnachtstagen auch schon einmal: Familie Forst hatte für die Tafel eine Weihnachtsfeier auf der Forstfarm bei Herreden ausgerichtet.
Angelo Glashagel
Autor: red
Zum Fest kann die Nordhäuser Tafel auch in diesem Jahr nicht nur Lebensmittel sondern auch Kekse und Schokolade ausgeben (Foto: Angelo Glashagel)
Zu Beginn des Monats, da war noch nicht klar ob man in diesem Jahr auch Schokolade zum Fest würde anbieten können. Am Ende war man überrascht, wie viel Schokolade und Kekse doch noch zusammen kamen, erzählte die Leiterin der Nordhäuser Tafel, Helga Rathnau.
Mit 70 bis 80 Mittagessen und Lebensmittelpaketen für rund 100 Familien rechnet man am heutigen Tag und angesichts der langen Schlange, die sich um die Mittagszeit vor der Ausgabe bildete, dürften die Erwartungen kaum übertrieben sein.
An Tagen wie diesem ist in der Grimmelallee jede Hilfe willkommen. Die Firma Randstad etwa hat, neben einer Geldspende in Höhe von 500 Euro, für den heutigen Tag auch zwei Mitarbeiterinnen bereitgestellt. Melanie Siegesmund und Annette Schneider hatten sich freiwillig gemeldet und griffen den Ehrenamtlern und Angestellten der Tafel bei der Ausgabe der Essen und Lebensmittel unter die Arme.
"Wir möchten am heutigen Tag allen Spendern von ganzem Herzen danken", sagte Frau Rathnau, "Wir hoffen, das wir auch im kommenden Jahr die gleichen Möglichkeiten haben, die Bedürftigen zu unterstützen." Bekanntermaßen ist die Spendenbereitschaft um Weihnachten traditionelle etwas höher aber Einrichtungen wie die Tafel sind nicht nur einmal im Jahr sondern ganzjährig auf Spenden angewiesen, um ihrer Arbeit nachgehen zu können.
Vor der Lebensmittelausgabe der Nordhäuser Tafel herrschte ein Tag vor Weihnachten großer Andrang (Foto: Angelo Glashagel)
Das sind zum einen die Lebensmittelspenden, die von Supermärkten, Bäckereien und anderen Herstellern bereitgestellt werden und zum anderen die Geldspenden aus verschiedensten Händen, die vor allem dazu genutzt werden, die laufenden Kosten zu decken. Fahrzeuge wollen in Schuss gehalten und betankt, Reinigungsmittel immer wieder gekauft werden. Und auch die drei Angestellten auf geringfügiger Basis werden über die Spenden finanziert. Und manchmal kommt auch Hilfe aus unerwarteter Richtung. Von Helmut Wagner etwa. Der pensionierte Lehrer trat vor einigen Jahren auf die Tafel zu und bot an, zum Weihnachtsessen auf der Trompete zu spielen. Auch heute war er wieder da und ließ Weihnachtslieder mal drinnen, mal draußen erklingen. "Wir haben auch eine ganze Kiste voll selbstgestrickter Mützen geschenkt bekommen", freute sich Leiterin Helga Rathnau, "die werden wir dann ausgeben, wenn es tatsächlich kalt wird".
Ab morgen schließt die Tafel ihre Pforten vorerst. Man ist guter Dinge, dass die Menschen, die heute zur Tafel kommen, zumindest bis zum Wochenende versorgt sind. "Am Montag holen wir neue Ware und am kommenden Dienstag erwarten wir dann einen ähnlichen Ansturm wie heute", so Frau Rathnau, "aber auch dafür sind wir gut gerüstet".
Lohn und Anerkennung für die Mühen der Tafel bekamen die Mitarbeiter kurz vor den Weihnachtstagen auch schon einmal: Familie Forst hatte für die Tafel eine Weihnachtsfeier auf der Forstfarm bei Herreden ausgerichtet.
Angelo Glashagel




