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Alle Jahre wieder

Montag, 15. Dezember 2014, 13:34 Uhr
findet am 3. Advent an der Bielener St. Martin und Johanneskirche der Weihnachtsmarkt statt. Es ist eine fast schon familiäre Tradition geworden. Wir waren dabei...

Weihnachtsmarkt in Bielen (Foto: F. Jeschke)
Der hiesige Heimatverein organisierte diesen Weihnachtsmarkt, zusammen mit allen anderen in Bielen ansässigen Vereinen.

Dazu gehören in erster Linie der „Kirchbauverein“ zusammen mit dem „Kirmesverein“, dem „Feuerwehrverein“ und „Bäckerei Fromm“. Auch der Gemeindekirchenrat und die „Nordthüringer Werkstätten - gemeinnützige GmbH“ haben ihren Teil dazu beigetragen. Ein willkommenes Ereignis für das 1.370 Einwohner zählende Bielen und deren Familien. Die große Teilnahme ließ darauf schließen.

Der diesjährige Weihnachtsmarkt in Bielen war gut durchorganisiert. Den Anfang machten die Posaunisten. Ein kleines Programm durch die Vorschulgruppe der Kita Sonnenschein mit Weihnachtsliedern folgte.

Der Platz um die Stände vor der St. Martin und Johannes Kirche füllte sich zunehmend. Bei Kaffee, Waffeln und Kuchen oder Glühwein und Rostbratwurst, kam man wieder einmal zusammen und pflegte Kontakte.

Nachdem die Glocken verklungen waren, begann pünktlich um 16:30 Uhr der Höhepunkt des Nachmittags. Der „Konzertchor Nordhausen“, unter der musikalischen Leitung von Rozalina Gencheva, erfreute in der Kirche mit bekannten Advents- und Weihnachtsliedern. Das ist nun schon seit 19 Jahren zu einer schönen Tradition zum Bielener Weihnachtsmarkt geworden und war stark besucht.

Wenn man sich erinnert, war diese 1231 erstmals erwähnte Kirche baufällig und lange Zeit gesperrt. Dem Erhalt und der Restaurierung dieser Kirche widmet sich der Bielener Kirchbauverein. Die durch Tombola und Kuchenverkauf erzielten Weihnachtsmarkt-Einnahmen kommen in voller Höhe der Restaurierung zu Gute. Durch solche und andere Bemühungen, über die Jahre des Bestehens des Kirchbauvereins, war es möglich, diese Kirche wieder als Solche nutzen zu können.
Frank Jeschke
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