Wir können die Welt nicht retten...
Sonntag, 07. Dezember 2014, 09:31 Uhr
...sie aber jeden Tag mit unserer Hilfe ein bißchen besser machen! Mit diesen Worten im Sinn hatten sich Michael Görk und acht Mitstreiter am Donnerstag auf den Weg Richtung Rumänien gemacht. Am Dienstag werden sie zurück erwartet. Doch schon jetzt ließen sich Lehren ziehen aus der diesjährigen Reise, berichtet Michael Görk...
"Nach einer guten Reise, die komplikationslos verlaufen ist, sind wir Freitag Nachmittag in Medias eingetroffen. Empfangen wurden wir mit einem guten Mittagessen und einem heißen Kaffee.
Im weiteren Verlauf des Tages stand die gemeinsame Vorstandssitzung mit dem Diakonieverein auf dem Programm. In der rund 90 minütigen Beratung wurden die Vertreter der Diakonie Nordhausen und des Jugendsozialwerkes auf den neuesten Stand gebracht. Die Problematiken reichen von Fachkräftemangel, immer mehr Bürokratie bis hin zur Beschaffung eines neuen Autos und Nachwuchssorgen in der Vereinsarbeit auf Grund der Landflucht hier vor Ort.
Am Nikolaustag haben wir am Vormittag im Altenheim in Hetzeldorf die Bewohnerinnen und Bewohner besucht und Geschenke überbracht und sehr angenehme, eindrückliche Gespräche gehabt. Die Ernte war wieder sehr gut, so dass das Selbstversorgerhaus bis in den Frühling von der Ernte und dem Selbstgeschlachteten leben kann. Unsere speziellen Lebensmittelpakete unterstützen hierbei sehr. Vieles ist im vergangenen Jahr gut gelungen, so zum Beispiel eine überdachte Terasse, damit die Bewohner im Sommer gut geschützt vor der Sonne ihre Mahlzeiten draußen einnehmen können. Aber es gibt immer wieder auch viel zu tun ein Bad, die Heizung ist zu isolieren und das Dach von Haus 2 muss ebenfalls isoliert und gedeckt werden.
Nachmittags haben wir das Krankenhaus besucht und mit einer Ärztin die Station der inneren Medizin erkundet und den Lifter der Physiotherapeutischen Abteilung übergeben. Sehr beeindruckend waren die anschließenden Besuche bei sächsischen Gemeindegliedern zu Hause. In drei Gruppen aufgeteilt und in Begleitung der Gemeindeschwestern überbrachten wir Spendenpakete an Familien und allein lebende Menschen.
Immer wieder werden Ängsten, Sorgen und Nöte deutlich aber vor allem sind die Menschen geprägt von einer großen Zufriedenheit und ihrem christlichen Glauben! Viele Biografien erzählen von der Deportation nach Russland, der Zwangsarbeit dort und der schweren Zeit während der Diktatur von Ceausescu. Umso erstaunlicher ist die Herzlichkeit, die Offenheit und die große Dankbarkeit für alles schöne!
Heute am zweiten Advent besuchen wir den Gottesdienst der deutschen Gemeinde und Hermannstadt (Sibiu). Bevor wir morgen früh die Heimreise antreten gibt es noch ein gemeinsames Frühstück und ein Abschiedsfoto.
Im Ergebnis bleiben aus meiner Sicht drei Dinge: 1. wir dürfen nicht aufhören zu helfen 2. die Politik und die Träger der sozialen Arbeit müssen miteinander hier vor Ort helfen und 3. wir können in vielen Dingen voneinander lernen und verstehen.
Der partnerschaftliche Austausch ist eine Bereicherung für beide Seiten und so sollten wir es künftig weiter gestalten und mit Leben füllen! Vielen Dank für Ihre Unterstützung jetzt und auch in Zukunft!
Ihr Michael Görk auch im Namen aller Mitreisenden!
Autor: red"Nach einer guten Reise, die komplikationslos verlaufen ist, sind wir Freitag Nachmittag in Medias eingetroffen. Empfangen wurden wir mit einem guten Mittagessen und einem heißen Kaffee.
Im weiteren Verlauf des Tages stand die gemeinsame Vorstandssitzung mit dem Diakonieverein auf dem Programm. In der rund 90 minütigen Beratung wurden die Vertreter der Diakonie Nordhausen und des Jugendsozialwerkes auf den neuesten Stand gebracht. Die Problematiken reichen von Fachkräftemangel, immer mehr Bürokratie bis hin zur Beschaffung eines neuen Autos und Nachwuchssorgen in der Vereinsarbeit auf Grund der Landflucht hier vor Ort.
Am Nikolaustag haben wir am Vormittag im Altenheim in Hetzeldorf die Bewohnerinnen und Bewohner besucht und Geschenke überbracht und sehr angenehme, eindrückliche Gespräche gehabt. Die Ernte war wieder sehr gut, so dass das Selbstversorgerhaus bis in den Frühling von der Ernte und dem Selbstgeschlachteten leben kann. Unsere speziellen Lebensmittelpakete unterstützen hierbei sehr. Vieles ist im vergangenen Jahr gut gelungen, so zum Beispiel eine überdachte Terasse, damit die Bewohner im Sommer gut geschützt vor der Sonne ihre Mahlzeiten draußen einnehmen können. Aber es gibt immer wieder auch viel zu tun ein Bad, die Heizung ist zu isolieren und das Dach von Haus 2 muss ebenfalls isoliert und gedeckt werden.
Nachmittags haben wir das Krankenhaus besucht und mit einer Ärztin die Station der inneren Medizin erkundet und den Lifter der Physiotherapeutischen Abteilung übergeben. Sehr beeindruckend waren die anschließenden Besuche bei sächsischen Gemeindegliedern zu Hause. In drei Gruppen aufgeteilt und in Begleitung der Gemeindeschwestern überbrachten wir Spendenpakete an Familien und allein lebende Menschen.
Immer wieder werden Ängsten, Sorgen und Nöte deutlich aber vor allem sind die Menschen geprägt von einer großen Zufriedenheit und ihrem christlichen Glauben! Viele Biografien erzählen von der Deportation nach Russland, der Zwangsarbeit dort und der schweren Zeit während der Diktatur von Ceausescu. Umso erstaunlicher ist die Herzlichkeit, die Offenheit und die große Dankbarkeit für alles schöne!
Heute am zweiten Advent besuchen wir den Gottesdienst der deutschen Gemeinde und Hermannstadt (Sibiu). Bevor wir morgen früh die Heimreise antreten gibt es noch ein gemeinsames Frühstück und ein Abschiedsfoto.
Im Ergebnis bleiben aus meiner Sicht drei Dinge: 1. wir dürfen nicht aufhören zu helfen 2. die Politik und die Träger der sozialen Arbeit müssen miteinander hier vor Ort helfen und 3. wir können in vielen Dingen voneinander lernen und verstehen.
Der partnerschaftliche Austausch ist eine Bereicherung für beide Seiten und so sollten wir es künftig weiter gestalten und mit Leben füllen! Vielen Dank für Ihre Unterstützung jetzt und auch in Zukunft!
Ihr Michael Görk auch im Namen aller Mitreisenden!




