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nnz-Sportvorschau: Handball

Donnerstag, 04. Dezember 2014, 06:52 Uhr
Sechs Begegnungen, drei Heim- und drei Auswärtsaufgaben warten am kommenden Wochenende auf die Nordhäuser Handballer/innen. Im letzten Heimspiel des Jahres kreuzen die Männer mit Altenburg die Klingen. Die Frauen sind in Apolda auf Punktejagd und die Reserve der Männer bestreitet gegen Ruhla das Vorspiel vor der Thüringenliga...


Thüringenliga Männer Samstag 06.12.// 19:00 Uhr

Nordhäuser SV - Aufbau Altenburg

Mit Altenburg kommt der Tabellenletzte, der in fremden Gefilden noch ohne Punktgewinn ist, in den Südharz. Während die Gastgeber erst 8 Ligabegegnungen bestritten haben die Aufbau Spieler bereits 10 absolviert.

Dabei lief es bei ihnen alles andere als optimal. Außer gegen die Zweite von Bad Blankenburg kassierte sie weitere 9 Niederlagen. Dabei verloren sie die letzten 8 Begegnungen in Folge. Zuletzt setzte es im Heimspiel gegen Apolda eine 20:38 Schlappe.

Bei der Mannschaft aus der Skatstadt hapert es vor allem im Angriff. Mit nur 24,6 Toren im Schnitt pro Spiel kann man nicht viele Punkte einsammeln. Die Nordhäuser im Gegensatz bei nur 8 Spielen haben einen Schnitt von 29,6 Treffer. Im Abwehrverhalten treffen sich beide auf Augenhöhe. Hier steht mit 32 zu 33 knapp für Altenburg.

Egal, wie die Statistiken vor diesem Spieltag auch aussehen, beide Mannschaften wissen welche Bedeutung diese Partie im Kampf um den Klassenerhalt hat. Nordhausen spielt nach den Begegnungen gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel wieder gegen einen unmittelbaren Kontrahenten.

Mit einem Doppelpunktgewinn könnten sie sich weiterhin von der roten Linie der Abstiegszone fern halten. Gelingt es ihnen nicht finden sie sich nach diesem Spieltag mitten im Abwärtsstrudel wieder, da die Kellerkinder Bad Blankenburg 2 und Eisenach 2 im direkten Duell stehen. Nur ein Erfolg gegen Altenburg bringt somit Entlastung und Anschluss ans Mittelfeld.

Nach überstandener Verletzung könnte Keeper Leon Vaupel wieder auflaufen. Möglich das der NSV mit 3 Torhütern spielen wird, denn auf den zuletzt stark haltenden Christian Knolle werden sie nicht verzichten können. Ansonsten werden sie in Bestbesetzung im letzten Heimspiel des Jahres auflaufen. Mit einem Sieg wollen sie sich beim treuen Nordhäuser Anhang für die bisherige Unterstützung bedanken.

Verbandsliga Männer Samstag 06.12.// 17:00 Uhr

Nordhäuser SV - TSG Ruhla

Können die NSV Spieler gegen die Männer der TSG den Bock umstoßen? Die Vorzeichen dazu stehen nicht schlecht. Gegen den Tabellennachbarn werden sie im Heimspiel mit einer starken Truppe aufwarten können. Einzig auf Hilfe aus der Ersten können sie nur bedingt rechnen. Aber auch ohne diese Unterstützung sollte der Kader spielerisch stark genug sein um den TSG Spielern die Stirn bieten zu können.

Die Nordhäuser, als Aufsteiger in die Verbandsliga, taten sich bisher schwer in der Liga Fuß zu fassen. Die Spieler selbst müssen hierbei selbst noch einige Hausaufgaben erledigen um am Ende nicht mit leeren Händen da zu stehen. Das spielerische Rüstzeug haben sie um sich von allein in der Liga zu etablieren.

Thüringenliga männliche Jugend C Samstag 06.12.// 15:00 Uhr

Nordhäuser SV - HSV Apolda

Bei den Spielern dieser Altersklasse des NSV lief es in den zurückliegenden 3 Partien ebenfalls nicht rund. Besonders die knappe Niederlage in Altenburg mit 25:26 sitzt in den Köpfen. Gegen Apolda können sie sich jedoch keine Aussetzer leisten.

Nur mit einer kompakten Leistung, durch eine souverän agierende Abwehr und einem endlich einmal überzeugend auftretenden Angriff, können sie wieder in die Erfolgsspur gelangen. Auch wenn mit dem HSV der Tabellendritte seine Visitenkarte abgibt sind die Chancen gleichmäßig verteilt. Wer am Samstag seine Fehlerquote im Griff hat wird den Sieg und die Punkte davon tragen.

Verbandsliga männliche Jugend D Samstag 06.12.// 11:30 Uhr

Nordhäuser SV - VSG Obderdorla

Es ist das Spitzenspiel dieser Altersklasse, die Partie Nordhausen gegen Oberdorla. Für die Gastgeber kommt diese Begegnung ein wenig zu früh. Nach dem Altersklassenwechsel einiger Spieler steht die Mannschaft, gespickt mit Spielern des jüngeren Jahrgangs, erst am Anfang und ist noch nicht vollenz eingespielt.

Die Gäste hingegen schicken den älteren Jahrgang dieser Altersklasse ins Renne. Ein Team, welches taktisch und spielerisch gut ausgebildet ist und um die Meisterschaft ein ernstes Wort mit reden wird. Das die junge Mannschaft vom NSV schon wieder, nach der Meisterschaft in der Verbandsliga und der Vizelandesmeisterschaft im Vorjahr, gut im Rennen ist erstaunt ein wenig.

Thüringenliga Frauen Samstag 06.12.// 15:30 Uhr

HSV Apolda - Nordhäuser SV

"Wenn nicht jetzt wann dann" So könnte es für die Nordhäuser "Hexen" am Samstag in Apolda heißen. Nach dem Fehlwurffestival vom vergangenen Wochenende gegen den Tabellenzweiten HBV Jena sind sie gegen die Damen vom HSV eigentlich zum Sieg verdammt. Zwischen den Kontrahenten und Tabellennachbarn liegt ein magerer Punkt. Der Gewinner kann weiterhin Anschluss an das obere Mittelfeld zu halten.

Die Nordhäuserinnen fahren nach überstandener Grippewelle mit erheblichen Trainingsrückstand nach Apolda. Diese verhinderte auch vergangenes Wochenende ein besseres Ergebnis. Doch da schon vorher die Leistungsschwankungen von Wochenende zu Wochenende unübersehbar waren, hoffen die Verantwortlichen das endlich der Knoten platzt und sie mit einem Doppelpunktgewinn Auswärts neues Selbstbewusstsein tanken.

Doch die HSV Spielerinnen befinden sich in der gleichen Situation, sie kamen einfach nicht richtig aus den Startlöchern und kassierten teils derbe Niederlagen. Ein Achtungszeichen gelang ihnen im Heimspiel gegen Altenburg 2 mit 27:19.

Ein Feuerwerk, welches sie auch gegen die Südharzerinnen im Heimspiel abbrennen wollen. Damit dies nicht gelingt müssen die NSV Damen nicht nur spielerisch auf der Hut sein. Besonders wichtig wird der Kampfgeist sein. Gelingt es ihnen bis in die Schlussminuten das Ergebnis offen zu gestalten, sollten sie im Schlussspurt in der Lage sein die Partie zu entscheiden.

Landesliga weibliche Jugend C Sonntag 07.12.// 12:15 Uhr

Lok Meiningen - Nordhäuser SV

Die jungen Mädchen aus Meiningen stehen schon vor der Begegnung vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Die Südharzer gewannen bisher alle Punktspiele souverän, selbst gegen die ärgsten Verfolger. So wird wohl der zweite Anzug am Sonntag mehr Spielanteile erhalten.

Die Nordhäuserinnen wurden auf Landesebene in den zurückliegenden Jahren nicht bezwungen und sind auch in dieser Saison der heißeste Anwärter auf die Meisterschaft. Alles andere als ein klarer Erfolg wäre eine faustdicke Überraschung.
Frank Ollech
Autor: red

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