Bürgerinitiative reagiert enttäuscht
Mittwoch, 03. Dezember 2014, 10:42 Uhr
Die nnz hatte gestern über das Vorhaben eine Gips abbauenden Unternehmens berichtet, am Winkelberg Probebohrungen vorzunehmen. Dazu gibt es jetzt ein Statement der Bürgerinitiative, die sich gegen einen weiteren Rohstoffabbau einsetzt...
"Es ist völlig unverständlich, dass die Thematik im Stadtrat offenbar nicht bekannt gemacht und die Öffentlichkeit nicht informiert wurde. Die Bürgerinitiative reagiert mit Enttäuschung auf den Ausgang dieses Verfahrens.
Wir haben es satt, dass die Gipskonzerne am Widerstand der Menschen vorbei versuchen, rücksichtslos ihre Interessen durchzudrücken und dabei die finanziell prekäre Lage der Kommunen ausnutzen. Wir erwarten konkret von der Stadt Nordhausen, dass sie umgehend gemeinsam mit dem Kreistag alle juristischen, raumordnerischen und verwaltungsrechtlichen Maßnahmen ergreift, um neue Gipsabbaugebiete in der Rüdigsdorfer Schweiz und im gesamten Südharz dauerhauft zu verhindern.
Der Region sollte eine auf Nachhaltigkeit und nicht auf Ausbeutung der natürlichen Ressourcen ausgerichtete Entwicklung ermöglicht werden."
Dr. Christian Marx, Sprecher der Bürgerinitiative
Autor: red"Es ist völlig unverständlich, dass die Thematik im Stadtrat offenbar nicht bekannt gemacht und die Öffentlichkeit nicht informiert wurde. Die Bürgerinitiative reagiert mit Enttäuschung auf den Ausgang dieses Verfahrens.
Wir haben es satt, dass die Gipskonzerne am Widerstand der Menschen vorbei versuchen, rücksichtslos ihre Interessen durchzudrücken und dabei die finanziell prekäre Lage der Kommunen ausnutzen. Wir erwarten konkret von der Stadt Nordhausen, dass sie umgehend gemeinsam mit dem Kreistag alle juristischen, raumordnerischen und verwaltungsrechtlichen Maßnahmen ergreift, um neue Gipsabbaugebiete in der Rüdigsdorfer Schweiz und im gesamten Südharz dauerhauft zu verhindern.
Der Region sollte eine auf Nachhaltigkeit und nicht auf Ausbeutung der natürlichen Ressourcen ausgerichtete Entwicklung ermöglicht werden."
Dr. Christian Marx, Sprecher der Bürgerinitiative
