Nordhäuser SV feierte seinen 65. Geburtstag
Samstag, 29. November 2014, 18:03 Uhr
Festliche Stimmung am Freitagabend in der Nordhäuser Ballspielhalle. Der mit fast 1000 Sportlerinnen und Sportlern in neun Abteilungen mitgliederstärkste Sportverein des Landkreises, der Nordhäuser SV, feierte seinen 65. Geburtstag...
In diesen 65 Jahren gab es einige Namensänderungen. Geboren 949 als ABUS Nordhausen wurde daraus später die BSG Motor Süd, dann die BSG Nobas und nach der Wende der SV Nobas Nordhausen. Und schließlich kam es 2002 zur Hochzeit mit dem Südharzer SV, der früheren BSG Aktivist.
Seitdem trägt der Verein den verpflichtenden Namen Nordhäuser SV. Verpflichtend, denn mit diesem Namen gilt man natürlich als Botschafter, Werbeträger für die Stadt. Und diese Rolle füllt man von Beginn an bestens aus, leistet Jahr für Jahr mit hohen sportlichen Leistungen einen großen Beitrag zum positiven Image Nordhausens. Da sind die Boxer, die beständig um Titel und Medaillen bei Deutschen Meisterschaften kämpfen.
Der Handball-Nachwuchs ist seit zwei Jahren der erfolgreichste in Thüringen, ist Garant für die Zugehörigkeit der Frauen und Männer in der höchsten Landesspielklasse. Auch die Kegler können stolz auf viele Erfolge bei Landestitelkämpfen verweisen. Aber nicht nur der Leistungssport hat im NSV einen hohen Stellenwert. Auch die anderen mehr breitensportlich orientierten Sportgruppen sind ganz wichtig, bieten vielen Freude, Entspannung und Wohlbefinden bei sportlicher Betätigung. Sicherlich für NSV-Präsident Prof. Dr. Heiser, der erst in diesem Jahr den Staffelstab an der Vereinsspitze von Klaus Wahlbuhl übernommen hat, ein ganz besonders wichtiger Aspekt.
Ob sportliche Erfolge oder einfach nur einmal in der Woche schwitzen, ohne die vielen ehrenamtlichen Trainer, Übungsleiter, Organisatoren oder die vielen Helfer im Hintergrund geht es nicht. Und so war die Geburtstagsfeier auch der würdige Rahmen um insgesamt 36 Verdienstvolle mit der Ehrenplakette des Vereins in Bronze, Silber oder gar Gold auszuzeichnen. Die höchste Ehre wurde am Ende Gudrun Messing zuteil.
Über Jahrzehnte hat sie mit großem Engagement die allgemeine Sportgruppe geleitet, gehört dem Verein fast von Beginn an an. Nun erhielt sie unter großem Beifall die Urkunde als Ehrenmitglied. Beifall gab es schon zu Beginn für Ursula Lautenbach, die für 60 Jahre als Aktive und Funktionärin im Kegelsport mit der Ehrenplakette des Deutschen Keglerbundes ausgezeichnet wurde. Die DKB-Ehrenplakette für 50 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit erhielt posthum auch der leider viel zu früh verstorbene Helmut Dallmann. Es war ein trauriger Moment eines ansonsten fröhlichen Abends.
Uwe Tittel
Autor: redIn diesen 65 Jahren gab es einige Namensänderungen. Geboren 949 als ABUS Nordhausen wurde daraus später die BSG Motor Süd, dann die BSG Nobas und nach der Wende der SV Nobas Nordhausen. Und schließlich kam es 2002 zur Hochzeit mit dem Südharzer SV, der früheren BSG Aktivist.
Seitdem trägt der Verein den verpflichtenden Namen Nordhäuser SV. Verpflichtend, denn mit diesem Namen gilt man natürlich als Botschafter, Werbeträger für die Stadt. Und diese Rolle füllt man von Beginn an bestens aus, leistet Jahr für Jahr mit hohen sportlichen Leistungen einen großen Beitrag zum positiven Image Nordhausens. Da sind die Boxer, die beständig um Titel und Medaillen bei Deutschen Meisterschaften kämpfen.
Der Handball-Nachwuchs ist seit zwei Jahren der erfolgreichste in Thüringen, ist Garant für die Zugehörigkeit der Frauen und Männer in der höchsten Landesspielklasse. Auch die Kegler können stolz auf viele Erfolge bei Landestitelkämpfen verweisen. Aber nicht nur der Leistungssport hat im NSV einen hohen Stellenwert. Auch die anderen mehr breitensportlich orientierten Sportgruppen sind ganz wichtig, bieten vielen Freude, Entspannung und Wohlbefinden bei sportlicher Betätigung. Sicherlich für NSV-Präsident Prof. Dr. Heiser, der erst in diesem Jahr den Staffelstab an der Vereinsspitze von Klaus Wahlbuhl übernommen hat, ein ganz besonders wichtiger Aspekt.
Ob sportliche Erfolge oder einfach nur einmal in der Woche schwitzen, ohne die vielen ehrenamtlichen Trainer, Übungsleiter, Organisatoren oder die vielen Helfer im Hintergrund geht es nicht. Und so war die Geburtstagsfeier auch der würdige Rahmen um insgesamt 36 Verdienstvolle mit der Ehrenplakette des Vereins in Bronze, Silber oder gar Gold auszuzeichnen. Die höchste Ehre wurde am Ende Gudrun Messing zuteil.
Über Jahrzehnte hat sie mit großem Engagement die allgemeine Sportgruppe geleitet, gehört dem Verein fast von Beginn an an. Nun erhielt sie unter großem Beifall die Urkunde als Ehrenmitglied. Beifall gab es schon zu Beginn für Ursula Lautenbach, die für 60 Jahre als Aktive und Funktionärin im Kegelsport mit der Ehrenplakette des Deutschen Keglerbundes ausgezeichnet wurde. Die DKB-Ehrenplakette für 50 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit erhielt posthum auch der leider viel zu früh verstorbene Helmut Dallmann. Es war ein trauriger Moment eines ansonsten fröhlichen Abends.
Uwe Tittel









