Der Toten gedacht
Montag, 24. November 2014, 11:16 Uhr
Die Heimatvertriebenen des Kreisverbandes Nordhausen gedachten gestern ihrer Toten auf dem Friedhof in Bleicherode...
Die stellvertretende Vorsitzende Erika Hesse wies darauf hin, dass die Vertreibung vor fast 70 Jahren geschah. 15 Millionen Menschen wurden vertrieben,3 Millionen davon haben ihr Leben verloren.
Im Landkreis Nordhausen waren es die Orte Bleicherode und Niedersachswerfen, die die meisten Vertriebenen nach 1945 aufnehmen mussten.
In Niedersachswerfen waren es Baracken und das ehemalige KZ Lager Dora, wo die Vertriebenen vegetieren mussten, fast zwei Jahre lang. Ein unbeschreiblicher Anfang für die erschöpften und völlig mittellosen Menschen. Durch die Verbrechen der Nazis an den Juden und an den Völkern des Ostens hat unser Volk große Schuld auf sich geladen.
Das Leid der Vertriebenen darf ebenfalls nicht in Vergessenheit geraten. Der Gedenkstein in Bleicherode, geschaffen von den Heimatvertriebenen der Stadt Bleicherode, soll auch als Mahnmal für die heute 50 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene weltweit sein.
Ethnische Säuberungen und Vertreibungen dürfen kein Mittel der Politik sein und müssen weltweit geächtet werden. In einer Gedenkminute wurde der Opfer von Gewalt, Flucht und Vertreibung gedacht.
Autor: redDie stellvertretende Vorsitzende Erika Hesse wies darauf hin, dass die Vertreibung vor fast 70 Jahren geschah. 15 Millionen Menschen wurden vertrieben,3 Millionen davon haben ihr Leben verloren.
Im Landkreis Nordhausen waren es die Orte Bleicherode und Niedersachswerfen, die die meisten Vertriebenen nach 1945 aufnehmen mussten.
In Niedersachswerfen waren es Baracken und das ehemalige KZ Lager Dora, wo die Vertriebenen vegetieren mussten, fast zwei Jahre lang. Ein unbeschreiblicher Anfang für die erschöpften und völlig mittellosen Menschen. Durch die Verbrechen der Nazis an den Juden und an den Völkern des Ostens hat unser Volk große Schuld auf sich geladen.
Das Leid der Vertriebenen darf ebenfalls nicht in Vergessenheit geraten. Der Gedenkstein in Bleicherode, geschaffen von den Heimatvertriebenen der Stadt Bleicherode, soll auch als Mahnmal für die heute 50 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene weltweit sein.
Ethnische Säuberungen und Vertreibungen dürfen kein Mittel der Politik sein und müssen weltweit geächtet werden. In einer Gedenkminute wurde der Opfer von Gewalt, Flucht und Vertreibung gedacht.

