Wacker Nordhausen? - Fehlanzeige!
Freitag, 21. November 2014, 11:03 Uhr
Der Koalitionsvertrag, der gestern in den Nordthüringer Online-Zeitungen veröffentlicht und diskutiert wurde, hat natürlich auch einen Abschnitt "Sport". Den Namen "Nordhausen" oder "Wacker" findet man dort allerdings nicht...
Dafür wird die künftige eventuelle Landesregierung hinsichtlich anderer Städte in diesem Freistaat mehr als konkret. Noch beginnt alles sehr allgemein auf Seite 34:
"Es wird angestrebt, die Mittel für die Zuweisung für Investitionen in Sportanlagen zu erhöhen. Zur Sicherung einer nachhaltigen Betreibung erhalten öffentliche Träger von Sportstätten die Möglichkeit, kommerzielle Nutzer angemessen an den laufenden Kosten zu beteiligen."
Und es kommt eigentlich noch besser, selbst für Wacker Nordhausen, denn "die Koalition wird Vereine bei Anpassungsaufwendungen in Folge eines Aufstiegs in eine höhere Liga dann unterstützen, wenn die Leistungsfähigkeit der Vereine und betreffenden Kommunen nicht ausreicht."
Dann aber der Schlag ins Gesicht aller Sportfreunde in und um Nordhausen. Von der einst auch von der Nordhäuser SPD so favorisierte Unterstützung durch Ministerin Heike Taubert ist keine Spur mehr zu finden. Stattdessen: "Dabei liegt die Priorität in der kommenden Legislaturperiode im Um- und Ausbau der für den Spitzensport notwendigen Sporthallen in Eisenach, Suhl und Bad Langensalza. Wir werden die dafür erforderlichen Voraussetzungen einer Förderung schaffen. Der Umbau des Stadions in Jena wird von der Landesregierung begleitet und finanziell unterstützt."
Da kann man nur sagen: Vielen Dank Frau Keller, dass Sie als Noch-Landrätin des Landkreises Nordhausen freundlicherweise an Bad Langensalza oder Suhl gedacht haben, statt an Nordhausen. Bleibt auch die Frage, wohin in Bad Langensalza (Handball 1. Bundesliga) oder in Suhl (Volleyball 1. Bundesliga) überhaupt noch aufsteigen können?
Fußball wird aber auch im Koalitionspapier erwähnt, denn Fan-Projekte sollen unterstützt werden. "Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Förderung eines gewaltfreien und interkulturellen Fußballs in Thüringen."
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDafür wird die künftige eventuelle Landesregierung hinsichtlich anderer Städte in diesem Freistaat mehr als konkret. Noch beginnt alles sehr allgemein auf Seite 34:
"Es wird angestrebt, die Mittel für die Zuweisung für Investitionen in Sportanlagen zu erhöhen. Zur Sicherung einer nachhaltigen Betreibung erhalten öffentliche Träger von Sportstätten die Möglichkeit, kommerzielle Nutzer angemessen an den laufenden Kosten zu beteiligen."
Und es kommt eigentlich noch besser, selbst für Wacker Nordhausen, denn "die Koalition wird Vereine bei Anpassungsaufwendungen in Folge eines Aufstiegs in eine höhere Liga dann unterstützen, wenn die Leistungsfähigkeit der Vereine und betreffenden Kommunen nicht ausreicht."
Dann aber der Schlag ins Gesicht aller Sportfreunde in und um Nordhausen. Von der einst auch von der Nordhäuser SPD so favorisierte Unterstützung durch Ministerin Heike Taubert ist keine Spur mehr zu finden. Stattdessen: "Dabei liegt die Priorität in der kommenden Legislaturperiode im Um- und Ausbau der für den Spitzensport notwendigen Sporthallen in Eisenach, Suhl und Bad Langensalza. Wir werden die dafür erforderlichen Voraussetzungen einer Förderung schaffen. Der Umbau des Stadions in Jena wird von der Landesregierung begleitet und finanziell unterstützt."
Da kann man nur sagen: Vielen Dank Frau Keller, dass Sie als Noch-Landrätin des Landkreises Nordhausen freundlicherweise an Bad Langensalza oder Suhl gedacht haben, statt an Nordhausen. Bleibt auch die Frage, wohin in Bad Langensalza (Handball 1. Bundesliga) oder in Suhl (Volleyball 1. Bundesliga) überhaupt noch aufsteigen können?
Fußball wird aber auch im Koalitionspapier erwähnt, denn Fan-Projekte sollen unterstützt werden. "Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Förderung eines gewaltfreien und interkulturellen Fußballs in Thüringen."
Peter-Stefan Greiner

