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Sammelsurium für die Flohburg

Mittwoch, 05. November 2014, 14:41 Uhr
Ein Allerlei an vielen kleinen Sammlerstücken aus der Geschichte Nordhausens hat jetzt Dr. Manfred Schröter der Leiterin des stadthistorischen Museums Flohburg übergeben...

Dr. Manfred Schröter und Museumsleiterin Dr. Cornelia Klose (Foto: Ilona Bergmann) Dr. Manfred Schröter und Museumsleiterin Dr. Cornelia Klose (Foto: Ilona Bergmann)

Darunter befanden sich zum Beispiel ein Zwei-Kopekenstück, das ein russischer Soldat vermutlich auf dem Rückzug von der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813 verloren hatte, ein kompletter Notgeldsatz in Scheinen von 1922, Notgeld- Münzen von 1914 und 1918, beim Graben im Garten gefundene Munition sowie ein Pfeifenkopf aus dem beginnenden 20. Jahrhundert mit einem Porträt von Kaiser Wilhelm II.

Darüber hinaus übergab Dr. Schröter mehrere Abzeichen des Rüdigsdorfer Montagsklubs. Das war eine Vereinigung von Nordhäuser Handwerksmeistern, die immer montags nach Rüdigsdorf wanderten und mit Pusterohr auf Zielscheiben schossen. Zu den Schenkungen gehört auch ein Nordhäuser Hohlpfennig aus dem frühen Mittelalter und eine volle Streichholzschachtel der HO aus dem Jahr 1950/51 mit der Aufschrift: „Um des lieben Friedens Willen- Deutsche an einen Tisch“.

„Aus meiner früheren Tätigkeit als Arzt, aber auch als Bürgermeister, bin ich bei vielen Nordhäusern für meine Sammelleidenschaft bekannt und bekam somit auch viele Fund- und Erbstücke geschenkt. Seit wir die FLOHBURG haben, weiß ich, dass die kleinen Kostbarkeiten hier gut aufbewahrt und auch gezeigt werden können“, sagt Dr. Schröter.
Autor: red

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