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Was war teurer, was billiger?

Mittwoch, 05. November 2014, 10:14 Uhr
Am Ende eines jeden Monats schauen sich die Statistiker den imaginären Warenkorb von uns Konsumenten genauer an. Daraus schließlich ermitteln sie den Preisindiex. Der war im Oktober rückläufig...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)
Die Jahresteuerungsrate sank nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik auf 0,7 Prozent, im Vormonat betrug sie 0,8 Prozent. Gegenüber dem Vormonat September 2014 sank der Verbraucherpreisindex im Durchschnitt um 0,3 Prozent und erreichte einen Indexstand von 106,3 Prozent (Basis 2010=100).

Im Jahresvergleich lagen die Verbraucherpreise mit 0,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Abschwächung der Jahresteuerungsrate ist unter anderem auf sinkende Preise der Mineralölprodukte (-3,5 Prozent) zurückzuführen. Die Preise für Heizöl gaben im Jahresvergleich um 9,0 Prozent, die Preise für Kraftstoffe um 1,7 Prozent nach.

Weitere Preissenkungen wurden im Bereich Bekleidung und Schuhe (-1,7 Prozent) sowie für die Nachrichtenübermittlung (-1,1 Prozent) berechnet. Die anderen Bereiche des Warenkorbes verzeichneten Preiserhöhungen im Jahresvergleich.

Deutliche Preissteigerungen wurden zum Beispiel bei pharmazeutischen Erzeugnissen (4,9 Prozent) oder Friseurleistungen und andere Dienstleistungen für die Körperpflege (5,2 Prozent) beobachtet. Mit Beginn des Wintersemesters der Universitäten und Hochschulen im Oktober erhöhte sich der Semesterbeitrag für die Studenten in Thüringen. Damit zahlten sie 4,8 Prozent mehr als im letzten Jahr.

Im Vergleich zu Vormonat sanken die Preise um durchschnittlich 0,3 Prozent. Wesentlich unter dem Vormonatsniveau lagen die Preise für Nahrungsmittel (-1,0 Prozent), darunter insbesondere Blumenkohl (-44,6 Prozent) oder Zwiebeln (-30,1 Prozent) sowie die Preise für Freizeit, Unterhaltung und Kultur (-0,8 Prozent). In diesem Bereich wurden die Pauschalreisen um 4,5 Prozent günstiger angeboten.

Die Preise der Mineralölprodukte sanken im Monatsvergleich um 1,8 Prozent, wobei die Preise für Heizöl um 4,2 Prozent nachgaben und die Kraftstoffpreise durchschnittlich um 1,0 Prozent fielen.
Autor: red

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