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Mobil bleiben, aber sicher

Mittwoch, 05. November 2014, 08:32 Uhr
Mobilität ist heutzutage ein hohes gut, auch im hohen Alter. Aber wie sicher ist man noch unterwegs wenn Augenlicht und Reaktionsvermögen mit den Jahren immer weiter nachlassen? Im Seniorenbegegnungszentrum konnten ältere Verkehrsteilnehmer sich gestern selbst testen...

Mit dem Bundesprojekt „Mobil bleiben, aber sicher!" trägt die Deutsche Verkehrswacht der Tatsache Rechnung, dass ältere Menschen einerseits über einen reichen Erfahrungsschatz verfügen. Andererseits treten jedoch im Laufe der Jahre körperliche Defizite auf, die die Fahrsicherheit beeinträchtigen. Insbesondere schleichende körperliche Veränderungen werden von den Betroffenen oft lange nicht bemerkt.

Die Verkehrswachten bieten älteren Menschen die Möglichkeit, mit erlebnisorientierten Lernformen, in Tests und praxisnahen Übungen jeglicher Art, die eigenen Probleme der Verkehrsteilnahme aus einer anderen Sicht zu sehen und Lösungen zu finden.

Im Rahmen der Verkehrssicherheitsveranstaltung „Mobil bleiben, aber sicher!“ der Kreisverkehrswacht Nordhausen am 04.11. im Seniorenbegegnungszentrum in Nordhausen war es somit ein Grundanliegen, dass sich ältere Verkehrsteilnehmer gezielt an Aktionsgeräten wie: Bremssimulator, Fahrsimulator, Fahrradsimulator, Reaktionstestgerät und Rauschbrillenparcours selbst testen konnten. Das gleiche galt zu Fragen der StVO und Erste Hilfe. Weiterhin wurden Infostände der Polizei, Verkehrsbetriebe Nordhausen und ein Bewegungsparcour des Kreissportbundes Nordhausen angeboten.
Die vielen Teilnehmer nutzten sehr rege die vielfältigen Angebote.

Ein großes Dankeschön geht an die vielen Helfer.
Finanziert wurde die Aktion mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.
Autor: red

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