Keine fünf Minuten länger
Dienstag, 04. November 2014, 07:43 Uhr
Am 6. Spieltag der Männer Thüringenliga im Handball trafen die Mannschaften der Zweiten von den GO GO Hornets, der Spielgemeinschaft von Goldbach/Hochheim und Gotha, und der Nordhäuser SV zum ersten mal überhaupt aufeinander...
Die Nordhäuser traten die Reise nach Goldbach mit gemischten Gefühlen an. Alle drei Stammtorhüter mussten wegen Verletzungen passen, so das Christian Knolle und Frank Bogdhan aus der Zweiten aushelfen mussten. Angeschlagen ebenfalls Marc Tube, Thomas Riemekasten und Christopher Barth wegen Grippe und Physiotherapeut Tobias Memeke fiel wegen beruflicher Verpflichtungen aus. Diese fehlenden Kraftreserven sollten am Ende der Partie fast das Zünglein an der Waage sein.
Begonnen haben die Nordhäuser wie man es von ihnen seid dieser Saison gewohnt. Mit hohem Tempo und einer gut gestaffelten Abwehr gingen sie über die Station 2:0 gleich 5:1 in Führung Die Gastgeber waren gezwungen früh eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte in der Folge Wirkung.
Während der NSV hier und da schon einmal eine Chance liegen ließ kämpften sich die Hausherren zurück ins Spiel. Beim 13:13 hatten sie es geschafft, der erste Gleichstand im Spiel. Ihre Freude wehrte jedoch nur kurz. Nach dem 15:15 waren dann wieder die Nordhäuser am Drücker. Sie dominierten die Schlussminuten der ersten Halbzeit und konnten mit einem 20:16 Vorsprung im Rücken den Pausentee genießen.
Dieser schien für die zweite Halbzeit Kräfte freizusetzen. Wiederum mit kraftvollen und hohem Tempo vergrößerten sie den Vorsprung bis auf 29:23. Sechs Treffer Vorsprung und die Hallenuhr läutete die letzte 15 Minuten der Partei ein. Mit einem Alles oder Nichts Zwischenspurt nun die Hausherren. Gleich 4 Treffer in Folge verfehlten ihre Wirkung nicht, sie waren wieder im Spiel.
Bei den NSV Spielern schwanden nun langsam die Kräfte. Kämpferisch hingehen legten sie noch eine Schippe drauf. Das war auch dringend notwendig, die Hornets kamen gefährlich nah heran (31:30). Ein kleiner Befreiungsschlag zum 34:32 und 35:33 sollte eine kleine Verschnaufpause bringen. Doch es kam wie es kommen musste, sie mussten den Ausgleich zum 35:35 hinnehmen.
Auch von diesem doch herben Rückschlag ließen sie sich nicht beeindrucken. Zwei Treffer in Folge zum 37:35 brachte die Gastgeber in Zugzwang. Es gelang ihnen nur noch der Anschlusstreffer, zum Punktgewinn reichte es nicht mehr. Mit einem knappen 37:36 überquerten die Nordhäuser als erste die Ziellinie und fuhren den zweiten Auswärtssieg der Saison ein.
"Noch 5 Minuten und wir hätten die Partie in den Sand gesetzt", so Nordhausens Trainer Stephan Albrecht nach der Partie. "Meine Spieler haben alle Kraftreserven aufgebraucht, haben alles gegeben. Ein Kompliment an die Mannschaftsleistung", der Trainer weiter.
Besonders Keeper Christian Knolle bescheinigte er eine ausgezeichnete Leistung. Aus seiner Sicht war es ein verdienter Sieg auch wenn es am Ende noch einmal knapp wurde. Ausschlaggebend für den Sieg waren die Nadelstiche über die Außenpositionen und dem Kreis.
Am Treffsichersten diesmal Marcel Effenberger und Florian Gröger mit je 7 Treffern gefolgt von Thomas Riemekasten und Christopher Barth mit je 6 Treffern.
Mit 37 Treffern in dieser Partie schieben sich die Nordhäuser in der Angriffsstatistik auf Platz 2 -31 Treffer pro Spiel- hinter dem HSC Erfurt der mit 31,28 die Rangliste nach diesem Spieltag anführt. Im Abwehrbereich nehmen die beiden Teams wahrlich keinen Platz an der Sonne ein. Am kommenden Samstag wenn es gegen den Geheimfavoriten Sonneberg geht wird jeder Fehler in der Abwehr sofort bestraft.
Frank Ollech
Der NSV mit: Christian Knolle/ Frank Bogdahn/ Erik Hoche 3/ Lukas Fehling 3/ Jonas Frenzel/ Matthias Thiele 12/ Marc Phillip Tube 1/ Florian Gröger 7/ Marcel Effenberger 7/ Marco Holznagel 2/ Christopher Barth 6/ Thomas Riemekasten 6/
Autor: redDie Nordhäuser traten die Reise nach Goldbach mit gemischten Gefühlen an. Alle drei Stammtorhüter mussten wegen Verletzungen passen, so das Christian Knolle und Frank Bogdhan aus der Zweiten aushelfen mussten. Angeschlagen ebenfalls Marc Tube, Thomas Riemekasten und Christopher Barth wegen Grippe und Physiotherapeut Tobias Memeke fiel wegen beruflicher Verpflichtungen aus. Diese fehlenden Kraftreserven sollten am Ende der Partie fast das Zünglein an der Waage sein.
Begonnen haben die Nordhäuser wie man es von ihnen seid dieser Saison gewohnt. Mit hohem Tempo und einer gut gestaffelten Abwehr gingen sie über die Station 2:0 gleich 5:1 in Führung Die Gastgeber waren gezwungen früh eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte in der Folge Wirkung.
Während der NSV hier und da schon einmal eine Chance liegen ließ kämpften sich die Hausherren zurück ins Spiel. Beim 13:13 hatten sie es geschafft, der erste Gleichstand im Spiel. Ihre Freude wehrte jedoch nur kurz. Nach dem 15:15 waren dann wieder die Nordhäuser am Drücker. Sie dominierten die Schlussminuten der ersten Halbzeit und konnten mit einem 20:16 Vorsprung im Rücken den Pausentee genießen.
Dieser schien für die zweite Halbzeit Kräfte freizusetzen. Wiederum mit kraftvollen und hohem Tempo vergrößerten sie den Vorsprung bis auf 29:23. Sechs Treffer Vorsprung und die Hallenuhr läutete die letzte 15 Minuten der Partei ein. Mit einem Alles oder Nichts Zwischenspurt nun die Hausherren. Gleich 4 Treffer in Folge verfehlten ihre Wirkung nicht, sie waren wieder im Spiel.
Bei den NSV Spielern schwanden nun langsam die Kräfte. Kämpferisch hingehen legten sie noch eine Schippe drauf. Das war auch dringend notwendig, die Hornets kamen gefährlich nah heran (31:30). Ein kleiner Befreiungsschlag zum 34:32 und 35:33 sollte eine kleine Verschnaufpause bringen. Doch es kam wie es kommen musste, sie mussten den Ausgleich zum 35:35 hinnehmen.
Auch von diesem doch herben Rückschlag ließen sie sich nicht beeindrucken. Zwei Treffer in Folge zum 37:35 brachte die Gastgeber in Zugzwang. Es gelang ihnen nur noch der Anschlusstreffer, zum Punktgewinn reichte es nicht mehr. Mit einem knappen 37:36 überquerten die Nordhäuser als erste die Ziellinie und fuhren den zweiten Auswärtssieg der Saison ein.
"Noch 5 Minuten und wir hätten die Partie in den Sand gesetzt", so Nordhausens Trainer Stephan Albrecht nach der Partie. "Meine Spieler haben alle Kraftreserven aufgebraucht, haben alles gegeben. Ein Kompliment an die Mannschaftsleistung", der Trainer weiter.
Besonders Keeper Christian Knolle bescheinigte er eine ausgezeichnete Leistung. Aus seiner Sicht war es ein verdienter Sieg auch wenn es am Ende noch einmal knapp wurde. Ausschlaggebend für den Sieg waren die Nadelstiche über die Außenpositionen und dem Kreis.
Am Treffsichersten diesmal Marcel Effenberger und Florian Gröger mit je 7 Treffern gefolgt von Thomas Riemekasten und Christopher Barth mit je 6 Treffern.
Mit 37 Treffern in dieser Partie schieben sich die Nordhäuser in der Angriffsstatistik auf Platz 2 -31 Treffer pro Spiel- hinter dem HSC Erfurt der mit 31,28 die Rangliste nach diesem Spieltag anführt. Im Abwehrbereich nehmen die beiden Teams wahrlich keinen Platz an der Sonne ein. Am kommenden Samstag wenn es gegen den Geheimfavoriten Sonneberg geht wird jeder Fehler in der Abwehr sofort bestraft.
Frank Ollech
Der NSV mit: Christian Knolle/ Frank Bogdahn/ Erik Hoche 3/ Lukas Fehling 3/ Jonas Frenzel/ Matthias Thiele 12/ Marc Phillip Tube 1/ Florian Gröger 7/ Marcel Effenberger 7/ Marco Holznagel 2/ Christopher Barth 6/ Thomas Riemekasten 6/
