Wo ist die Salzaer Heimstärke geblieben?
Montag, 27. Oktober 2014, 15:15 Uhr
Es läuft derzeit einfach nicht rund bei den Oldies der TSG Salza. Auch der Heimvorteil zählt zur Zeit nicht viel. Denn nun musste man sich zu Hause auch dem Aufsteiger aus Gera sehr deutlich geschlagen geben...
Man hat ja schon so Einiges über eure Bahn gehört, meinten die Gäste vor dem Spiel vielsagend. Was bedeuten sollte, dass die Bahn eine nicht leicht zu beherrschende sei.
Die Niederlagen zahlreicher Spitzenmannschaften an der Wertherhalle in den letzten Jahren scheinen das auch zu belegen. Doch die Geraer zeigten sich nach ihren bisherigen guten Saisonergebnissen selbstbewusst und ihr erstes Paar hatte die Bahn auch schnell im Griff. Und das letztlich viel besser als die Salzaer. Erwin Fessel räumte nach ganz schlechtem ersten Räumen entnervt die Bahn.
Wolfgang Heinze kam dann aber auch nur schwer in Gang und musste den sehr gleichmäßig stark spielenden Thomas Richter immer weiter weg ziehen lassen. Erst auf der letzten Bahn erreichte er Ebenbürtigkeit und schaffte mit 139:139 ein Remis. Rainer Krätzschel begann sehr gut, gewann die erste Bahn, spielte dann auch gut weiter, doch sein Gegner Roberto Ziegler, der mit 153 Holz das beste Einzelbahnergebnis spielte, zog schon bald an ihm vorbei und nach Runde Eins führte Gera mit 2:0 Punkten und klarem Vorsprung von 89 Holz. Eine schwere Hypothek für das zweite Salzaer Paar.
Und die wog letztlich wie erwartet zu schwer. Ersatzmann Dieter Werner, Tagesbester im Salzaer Quartett, landete zwar dank starken Räumens einen deutlichen Sieg mit einem Plus von 39 Zählern, dafür ging bei Kapitän Rainer Schubert, zuletzt in Bad Köstritz noch überragend, diesmal gar nichts. Nach zwei glatt verlorenen Bahnen kam nach guter dritter Bahn noch etwas Hoffnung auf, vielleicht wenigstens noch den zweiten Einzelsieg holen zu können, doch sein Gegner leistete sich keine weitere Schwäche. Salza bleibt damit Tabellenletzter, Gera weiter auf Rang Drei.
Uwe Tittel
Autor: redKegeln Verbandsliga Senioren 120 Wurf
TSG Salza – KSV Heinrichsbrücke Gera 1:5 (1998:2083/6,5:9,5)Man hat ja schon so Einiges über eure Bahn gehört, meinten die Gäste vor dem Spiel vielsagend. Was bedeuten sollte, dass die Bahn eine nicht leicht zu beherrschende sei.
Die Niederlagen zahlreicher Spitzenmannschaften an der Wertherhalle in den letzten Jahren scheinen das auch zu belegen. Doch die Geraer zeigten sich nach ihren bisherigen guten Saisonergebnissen selbstbewusst und ihr erstes Paar hatte die Bahn auch schnell im Griff. Und das letztlich viel besser als die Salzaer. Erwin Fessel räumte nach ganz schlechtem ersten Räumen entnervt die Bahn.
Wolfgang Heinze kam dann aber auch nur schwer in Gang und musste den sehr gleichmäßig stark spielenden Thomas Richter immer weiter weg ziehen lassen. Erst auf der letzten Bahn erreichte er Ebenbürtigkeit und schaffte mit 139:139 ein Remis. Rainer Krätzschel begann sehr gut, gewann die erste Bahn, spielte dann auch gut weiter, doch sein Gegner Roberto Ziegler, der mit 153 Holz das beste Einzelbahnergebnis spielte, zog schon bald an ihm vorbei und nach Runde Eins führte Gera mit 2:0 Punkten und klarem Vorsprung von 89 Holz. Eine schwere Hypothek für das zweite Salzaer Paar.
Und die wog letztlich wie erwartet zu schwer. Ersatzmann Dieter Werner, Tagesbester im Salzaer Quartett, landete zwar dank starken Räumens einen deutlichen Sieg mit einem Plus von 39 Zählern, dafür ging bei Kapitän Rainer Schubert, zuletzt in Bad Köstritz noch überragend, diesmal gar nichts. Nach zwei glatt verlorenen Bahnen kam nach guter dritter Bahn noch etwas Hoffnung auf, vielleicht wenigstens noch den zweiten Einzelsieg holen zu können, doch sein Gegner leistete sich keine weitere Schwäche. Salza bleibt damit Tabellenletzter, Gera weiter auf Rang Drei.
Uwe Tittel
| Erwin Fessel/Wolfgang Heinze | 0:1 | (477:544/0,5:3,5) |
| Rainer Krätzschel | 0:1 | (516:538/1:3) |
| Dieter Werner | 1:0 | (521:482/4:0) |
| Rainer Schubert | 0:1 | (484:519/1:3) |
