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Sorgenkind soll in Pflege genommen werden

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 19:43 Uhr
Die Salzaquelle bietet derzeitig kein schönes Bild. Der Salzaer Heimatverein hat sich seit längerer Zeit diesem Naturdenkmal angenommen. Wir sind der Initiative einmal genauer nachgegangen...


Die in der Galerie abgebildeten Fotos zeigen den Zustand im August 2014. Das „Grundlose Loch“ als Teil des Quellbereiches war im Oberflächenbereich stark verschmutzt.

Baumstämme, Äste und Müll lagen darin, wie auch im Ablauf zur Salza. Ein ähnliches Bild bot sich auch dem Betrachter direkt im Salzafluss. Manche Bäume waren einfach umgebrochen, oder verloren Äste, die dann den Flusslauf einschränkten, bzw. den Wasserpegel in manchen Bereichen anhoben.

Bereits Anfang September machten sich Mitglieder des Salzaer Heimatvereines daran, verschiedene Schäden zu beheben und die Salza sowie das Grundlose Loch von Unrat und Baumstämmen zu befreien. Hierbei muss natürlich schweres Gerät eingesetzt werden, dass der Verein auf seine Kosten anmietete.

In diesem Zusammenhang wurden auch einige Uferbefestigungen wieder hergestellt, welche im Laufe der Jahre ausgespült waren und an deren Stele die Salza über das Ufer trat. Dieser Eingriff war natürlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Jetzt ist eine Rast möglich, dank dem Heimatverein (Foto: St. Iffland) Jetzt ist eine Rast möglich, dank dem Heimatverein (Foto: St. Iffland)

Stück für Stück will der Heimatverein die Sitzecken und die Tafeln mit den geologischen Erläuterungen wieder instand setzen. Wobei sich hier die Lessingschule als Partner anbot. Seit Dienstag steht an der Salzaquelle auch eine Waldschenke, die den Wanderern des Karstwanderweges eine Rastmöglichkeit bieten soll. Die Waldschenke orderte der Heimatverein über den von der Stadt eingerichteten StadtgrünFonds.

Die offizielle Einweihung folgt aber erst, wenn das Umfeld ein wenig hergerichtet ist. An der Waldschenke soll noch eine kleine Tafel angebracht werden, die an den Salzaer Maler Henneberg und dem Lehrer Tauchmann erinnern. Der Kauf der Schenke war möglich, weil verschiedene Spenden auf das Vereinskonto eingingen.

Um eine dauerhafte Pflege zu gewährleisten, sucht der Heimatverein noch Mitglieder oder auch Förderer. Keine Angst, wir machen keine täglichen Arbeitseinsätze! Einfach mal nachfragen, ein Spaß für die ganze Familie und man lernt noch was dabei.

Ansprechpartner ist Steffen Iffland, (Büro) Bochumer Straße 157 in Nordhausen
Autor: red

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