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Die fünfte Auflage

Dienstag, 14. Oktober 2014, 12:49 Uhr
Mit der Jahrtausendwende erschien am Himmel der Radioonkologie eine neue Behandlungsmethode, die im Vergleich zur herkömmlichen 3D-Strahlentherapie in Vorbereitung, Planung und Durchführung aber deutlich aufwändiger war: die ntensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT). Ihr widmet sich die fünfte Auflage eines Symposiums in Nordthüringen...


Mit der Errichtung der neuen Strahlenklinik im Südharz Klinikum in Nordhausen fiel dann auch die Grundsatzentscheidung, diese sogenannte Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (sliding window) als Routinemethode einzusetzen.

"Wir sind in der Nachschau auch ein bisschen stolz darauf, als 2. Deutsche Strahlenklinik nach der Charité diese Methode eingesetzt zu haben. Im Jahre 2004 war das der Anlass im Schloss Sondershausen auch das I. IMRT-Symposium durchzuführen. Nun ist daraus am gleichen Veranstaltungsort eine kleine Veranstaltungsserie geworden, an deren Ende dieses V. Symposium stehen soll, das ein grundsätzliches Resümee über den Einsatz dieser Methode ziehen soll", sagt der Chefarzt der Nordhäuser Strahlentherapie, Dr. Wolfgang Oehler.

Im Vorfeld gab es bisher über 260 Anmeldungen aus dem In- und Ausland. Die Organisatoren sind stolz darauf, namhafte Verfechter der IMRT als Vortragende für den 24. und 25. Oktober gewonnen zu haben. Einer der namhaftesten Vertreter unseres Faches weltweit - Prof. Michael Zelefsky vom Memorial Sloan Cancer Center New York - wird das Hauptreferat zum lokalisierten Prostatakrebs halten.

Weiterhin werden Vortragende aus Dresden, Heidelberg, Wien, Berlin, Hamburg, Weimar, Mannheim, Bad Berka, Neuruppin, Marburg, Würzburg, Augsburg und Leipzig aus ihrer Sicht das Gesamtthema „Intensitätsmodulierte Strahlentherapie und Ihre Bedeutung“ in unserem Fach ausführlich beleuchten.

Der gesamte Marstall des Sondershäuser Schlosses wird dabei als Industrieausstellung dienen. 29 renommierte Firmen unseres Faches haben sich bereits angemeldet.

Kontakt:
Dr. med. Wolfgang Oehler
Chefarzt der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie
Dr.-Robert-Koch-Straße 39
99734 Nordhausen
Autor: red

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