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nnz-Reporter unterwegs: Zoo am Meer

Montag, 13. Oktober 2014, 09:41 Uhr
In Bremerhaven eröffnete am 1. August 1913 ein Aquarium direkt an der Nordsee und war sehr erfolgreich, so das es 1928 zu einem Zoo erweitert wurde und seitdem gehören Eisbären, Seehunde und Seelöwen zum festen Bestandteil zum Zoo am Meer. nnz-Reporter Sven Tetzel hat sich dort umgesehen...


Seitdem kann der Zoo auch viele Zuchterfolge feiern. Nicht nur 29 Eisbären konnten im Zoo aufgezogen werden, sondern gelang auch 1933 die erste Aufzucht eines Seehundes in Menschenobhut.

Den Namen „Zoo am Meer“ gibt es ab den 80er Jahren, zuvor hatte er den Namen „Tiergrotten“, wie er auch noch heute von Bremerhavener genannt wird. Von 2001 bis 2004 wurde umgebaut, im Ergebnis präsentiert sich ein komplett neu gestalteter Zoo am Meer. Durch den Umbau hat sich die Fälche des Zoos mit 8.600 m² um rund 40 Prozent erweitert. Was aber im Vergleich zu anderen Zoos noch recht klein ist.

Der Schwerpunkt des Bestandes des Zoo am Meer soll sich auf Wassertiere und nordische Tiere begrenzen. Seit 2014 ist auch wieder ein Nordsee-Aquarium Bestandteil des Zoo am Meer, mit dem vor über 100 Jahren alles begann. Wenn man an der Nordsee Urlaub macht, sollte man unbedingt mal diesen Zoo besuchen.

Die Preise sind mit 8,50 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder (4–14 Jahre), 6 Euro für Schüler, Studenten oder 21 Euro für Familientageskarte sehr angenehm. Weitere Highlights sind die kommentierten Tierfütterungen (täglich ab 10.30 und 14.30 Uhr) und das Robbentraining (wechselweise bei Seebären, Seehunden und Seelöwen) Mittwoch 13:00 Uhr. Der Zoo ist 365 Tage im Jahr am 9 Uhr geöffnet.
Autor: red

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