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„Ein guter Tag für Thüringen“

Mittwoch, 08. Oktober 2014, 10:36 Uhr
Thüringen ist bereit, vom März kommenden Jahres an einen neuen Verkehrsvertrag mit der Harzer Schmalspurenbahnen GmbH (HSB) über weitere fünf Jahre abzuschließen. Mit der neuen Vereinbarung ist der Betrieb der HSB in Thüringen dann auch zukünftig gesichert...

Auch im Landkreis Nordhausen dampft es weiter (Foto: HSB/Bahnsen) Auch im Landkreis Nordhausen dampft es weiter (Foto: HSB/Bahnsen)

"Das ist ein guter Tag für Thüringen und die Harzer Schmalspurbahnen“, sagte heute der Thüringer Verkehrsminister Christian Carius, der sich gestern zu Vertragsgesprächen mit den Gesellschaftern in Erfurt traf. HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener ergänzte: „Ich freue mich über den neuen Vertrag. Er ist die Grundlage für einen attraktiven ÖPNV im Landkreis Nordhausen.“

„Das Land Thüringen und die Thüringer Betreiber der HSB sind sich einig“, so Carius weiter, „dass mit der Rahmenvereinbarung auch die Zusammenarbeit der HSB mit dem Dampflokwerk Meiningen auf allen Gebieten substantiell weiterentwickelt wird.

Beide Seiten wollen dazu zeitnah entsprechende Vorschläge machen.“ Auch der HSB-Geschäftsführer zeigte sich zuversichtlich, „dass wir die bestehende Kooperation mit dem Dampflokwerk Meiningen auch zukünftig mit Leben erfüllen werden.“

Hintergrund

Der HSB-Streckenabschnitt verläuft in Thüringen von Nordhausen (Bahnhofsplatz) bis Ilfeld (Neanderklinik). Das sind rund 22 Kilometer. Im vergangenen Jahr beförderte die HSB in Thüringen knapp 250.000 Bahngäste. Täglich sind es im Durchschnitt rund 680.

An dem Gespräch nahmen neben Geschäftsführer Matthias Wagener, auch Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh, Landrätin Birgit Keller und der Harztor-Bürgermeister Stephan Klante teil.
Autor: red

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