Ein kaum bemerktes Schicksal
Mittwoch, 08. Oktober 2014, 08:05 Uhr
Anwohner der Wolfstrasse wundern sich seit geraumer Zeit über das Auto, das da seit Monaten unbenutzt umhersteht. Keiner scheint sich darum zu kümmern. Die nnz hat recherchiert und traf auf ein Schicksal der Einsamkeit...
Der Besitzer des Autos verlor Anfang dieses Jahres seinen Zusatzjob. Der Mann kam dadurch in finanzielle Schwierigkeiten. Bekannte des Mannes berichten vom verzweifelten Bemühen, alles nur mögliche zu verkaufen.
Erlöse erzielte der immer verzweifeltere Mensch kaum, die Spirale drehte sich unaufhaltsam. Nach unten. Irgendwann - bis zum Mai - hatte er dann aufgegeben, er konnte und wollte nicht mehr. Es muss wohl im Wonnemonat Mai gewesen sein, da fand man den Nordhäuser tot in seiner Wohnung.
Die einzige Spur, die von ihm blieb, ist das Auto, das nun bereits Monate auf dem Parkplatz in der Wolfstraße steht. Auch sie wird bald verschwunden sein. Nach Informationen von Peter Blei
Autor: redDer Besitzer des Autos verlor Anfang dieses Jahres seinen Zusatzjob. Der Mann kam dadurch in finanzielle Schwierigkeiten. Bekannte des Mannes berichten vom verzweifelten Bemühen, alles nur mögliche zu verkaufen.
Erlöse erzielte der immer verzweifeltere Mensch kaum, die Spirale drehte sich unaufhaltsam. Nach unten. Irgendwann - bis zum Mai - hatte er dann aufgegeben, er konnte und wollte nicht mehr. Es muss wohl im Wonnemonat Mai gewesen sein, da fand man den Nordhäuser tot in seiner Wohnung.
Die einzige Spur, die von ihm blieb, ist das Auto, das nun bereits Monate auf dem Parkplatz in der Wolfstraße steht. Auch sie wird bald verschwunden sein. Nach Informationen von Peter Blei

