Briefe aus Buchenwald
Dienstag, 07. Oktober 2014, 10:37 Uhr
Eugen Kogon schrieb mit "Der SS-Staat" einst das Standardwerk zum KZ-System der Nazis. Sein Sohn hat nun die bewegete Familiengeschichte niedergeschrieben. Der Autor wird sein Buch in der kommenden Woche auch in Nordhausen vorstellen...
Michael Kogon beschreibt in seinem Erinnerungsbuch die dramatische Geschichte seiner Familie während des Nationalsozialismus.
Der Autor ist Sohn des Publizisten und Sozialwissenschaftlers Eugen Kogon, dessen Buch Der SS-Staat zu einem Standardwerk über die nationalsozialistischen Konzentrationslager geworden ist und der unter anderem das ARD-Politmagazin Panorama mitbegründete.
Eugen Kogon wurde im März 1938 unmittelbar nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wegen seiner Beteiligung am Widerstand verhaftet. Nach der Gestapohaft in Wien wurde er 1939 in das KZ Buchenwald verschleppt, wo er bis zur Befreiung 1945 inhaftiert blieb.
Autor Michael Kogon (Foto: privat)
Michael Kogons eindrückliche Schilderungen basieren auf persönlichen Briefen und Geheimbotschaften, die sein Vater der Familie aus der Haft heraus zukommen lassen konnte, sowie auf Briefen der Mutter und der Söhne Michael und Alexius an Eugen Kogon. Lieber Vati. Wie ist denn das Wetter bei Dir? Ich glaube Du wirst es nicht wissen, weil zu Dir keine Sonne und kein Regen kommt, schrieb Alexius am 3. März 1939 ins Gefängnis.
Am kommenden Dienstag, den 14. Oktober, stellt der Diplom-Volkswirt, Dr. rer. pol., Schriftsteller und Übersetzer Michael Kogon um 19.00 Uhr sein Buch im Lesesaal der Stadtbibliothek Nordhausen vor. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Regine Heubaum, kommissarische Leiterin der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Der Eintritt ist frei.
Eine Kooperation der Verlagsgruppe Droemer Knaur, der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V., der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und dem Buchhaus Rose, Nordhausen.
Autor: redMichael Kogon beschreibt in seinem Erinnerungsbuch die dramatische Geschichte seiner Familie während des Nationalsozialismus.
Der Autor ist Sohn des Publizisten und Sozialwissenschaftlers Eugen Kogon, dessen Buch Der SS-Staat zu einem Standardwerk über die nationalsozialistischen Konzentrationslager geworden ist und der unter anderem das ARD-Politmagazin Panorama mitbegründete.
Eugen Kogon wurde im März 1938 unmittelbar nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wegen seiner Beteiligung am Widerstand verhaftet. Nach der Gestapohaft in Wien wurde er 1939 in das KZ Buchenwald verschleppt, wo er bis zur Befreiung 1945 inhaftiert blieb.
Autor Michael Kogon (Foto: privat)
Michael Kogons eindrückliche Schilderungen basieren auf persönlichen Briefen und Geheimbotschaften, die sein Vater der Familie aus der Haft heraus zukommen lassen konnte, sowie auf Briefen der Mutter und der Söhne Michael und Alexius an Eugen Kogon. Lieber Vati. Wie ist denn das Wetter bei Dir? Ich glaube Du wirst es nicht wissen, weil zu Dir keine Sonne und kein Regen kommt, schrieb Alexius am 3. März 1939 ins Gefängnis.
Am kommenden Dienstag, den 14. Oktober, stellt der Diplom-Volkswirt, Dr. rer. pol., Schriftsteller und Übersetzer Michael Kogon um 19.00 Uhr sein Buch im Lesesaal der Stadtbibliothek Nordhausen vor. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Regine Heubaum, kommissarische Leiterin der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Der Eintritt ist frei.
Eine Kooperation der Verlagsgruppe Droemer Knaur, der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V., der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und dem Buchhaus Rose, Nordhausen.
