nnz-Ergebnisdienst: Handball
Sonntag, 05. Oktober 2014, 08:08 Uhr
Die Frauen des NSV stellten sich das erste Mal dem heimischen Publikum vor und brachten dem Tabellenführer gleich eine Niederlage bei. Die Männer gewannen leichten Schrittes im Landespokal. Einzig die männliche Jugend C müsste sich in Eisenach deutlich geschlagen geben...
Der Favorit und Tabellenführer aus Ruhla wankte und wankte und fiel am Ende. Die Nordhäuser Hexen sie fliegen wieder. Und wie sie gegen den Spitzenreiter flogen war beeindruckend.
In einer mitreißenden und spannungsreichen Partie zeigten sie bei ihrer Liga - Premiere auf heimischen Parkett eine starke Leistung. Mit einem verdienten 27:25 holten sie sich den ersten Doppelpunktgewinn der noch jungen Spielserie.
Indie Partie starteten sie wie ein Blitz, der Spitzenreiter hatte seine liebe Not hinterherzukommen. Das sie in der 11. Spielminute (5:5) die Partie wieder ausgeglichen gestalten konnten lag auch ein wenig an den Gastgeberinnen. Bis zur 6. Spielminute waren diese absolut Treffsicher, danach schlichen einige Fehlwürfe ins Spiel ein.
Da die TSG Damen nicht mit der Spielstärke der Nordhäuserinnen gerechnet hatten, fanden sie nur Phasenweise zu ihren Spielrhythmus. Nach dem Ausgleich konnten sie dennoch schnell nachlegen und führten über die Stationen 6:7, 9:11 bis zum 10:12, aus Sicht des NSV. Mit einer Kraftaktion erspielten sich die Gastgeberinnen den 12:12 Ausgleich und konnten beim Seitenwechsel eine 15:14 Führung verbuchen.
Der Tabellenführer war beeindruckt von der Spiel- und Kampfstärke des Aufsteigers, die nach dem Seitenwechsel sogar auf 17:15 erhöhten. Was folgte war der Ausgleich zum 17:17 und beim 19:20 der Führungswechsel. Erst beim 24:23 konnten sich der NSV diese wieder zurück erobern.
Dies gab der ausgezeichneten Leistung noch einmal einen Schub für den Schlussspurt. Beim 24:24 keimte bei den TSG Spielerinnen noch einmal Hoffnung auf. Diese wurde mit zwei Treffern der Südharzerinnen im Keim erstickt. Als sie dann auch noch das 27:24 erzielten waren ihnen die Punkte nicht mehr zu nehmen. Am Ende siegte Nordhausen unter großem Jubel 27:25.
Die NSV Damen scheinen endgültig als Aufsteiger in der Thüringenliga angekommen zu sein. Der erspielte Sieg über den Tabellen spricht für sich.
Stefanie Knolle/ Nancy Brodhuhn/ Viola Böttcher/ Claudia Dudek 8/ Evelyn Kallmeyer/ Diana Bückert 3/ Anna Schneider 8/ Alexandra Briese/ Patricia Bischoff1/ Mari Christin Apel 3/ Anna Reinhardt/ Lisa Freudenberg 3/ Marianne Kiel/ Julia Nagler 1
Ein Galaauftritt der jungen Wilden in den Reihen der Südharzer. Der "Südharzexpress" rollte während der gesamten Spielzeit einem nie gefährdeten Erfolg entgegen. Die Nordhäuser Bank hatte die Spielanteile in dieser Pokalbegegnung auf die jungen Spieler verteilt. Vor allem sollten die die in den ersten drei Begegnungen die Bank drücken mussten zu Einsatz kommen.
Mit dem Startsignal der Schiedsrichter brauste der Express los und führte schnell 5:2. Danach kam etwas Sand ins Getriebe. Die Abstimmung auf dem Parkett klappe nicht wie gewohnt, jedoch auch der Tatsache gestundet das einige Positionen neu besetzt wurden. Die Gäste befreiten sich mit einer Resultatsverkürzung auf 8:7.
Die Kommandobrücke reagierte und was folgte wurde im ICE Tempo vorgetragen. Die Abwehr stand wie ein Bollwerk mit einem ausgezeichneten Keeper Leon Vaupel zwischen den Pfosten, der für den nötigen Rückenhalt sorgte. Die folgenden Konterangriffe waren wie Nadelstiche und katapultierten die Hausherren nach vorn. Die Treffer folgten im Minutentakt bis zum 24:9 Halbzeitstand.
Nach dem Pausentee ließen es die Nordhäuser etwas ruhiger angehen und probierten viel. Vor allen im Bereich der Spielmacherposition gab es eine kräftige Rotation. Die Gäste mit dem Rücken zur Wand spielten trotzdem gut mit und gaben sich nie auf. Dadurch konnten sie eine höhere Niederlage verhindern. Am Ende wurde der Ligaunterschied mit 46:27 dennoch deutlich.
Die Angriffswucht der Nordhäuser, vor allem bei den Tempogegenstößen, war schon beeindruckend. Immer wieder wurde der Linkshänder Florian Gröger freigespielt, der sich am Ende mit 18 Treffern beim Team bedankte. Ausschlaggebend jedoch war wieder einmal die Mannschaftsleistung, die zu jeder Zeit im Vordergrund stand.
Christoph Keil/ Leon Vaupel/ Christian Knolle/ Eric Hoche 2/ Lukas Fehling 5/ Johannes Ermisch 3/ Jonas Frenzel 4/ Matthias Thiele 2/ Marc Phillipp Tube 3/ Florian Gröger 18/ Marcel Effenberger 1/ Christopher Barth 6/ Thomas Riemekasten 2
ThSV Eisenach - Nordhäuser SV 31:15
Mit einer derben Niederlage kehrte die männliche C - Jugend vom Eisenacher Favoriten nach Hause. Mit vielen Grippe mäßig angeschlagenen Spielern liefen die Nordhäuser aus. Das schmälert nicht die ausgezeichnete spielerische Leistung der Eisenacher… resümiert Trainer Holznagel. …Wir konnten einfach das Tempo nicht mitgehen und mit den nachlassenden Kräften schwand dann auch noch die Konzentration…, der Trainer weiter.
Gemeint hatte er damit den Spielstand von 6:8, aus Sicht der Nordhäuser. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten seine Jungs eine stürmische Anfangsphase des ThSV abwehren, was dann folgte war spielerische Klasse der Wartburgstädter bei nachlassenden Kräften der Nordhäuser. Bis zur Pause schraubten die Gastgeber das Ergebnis auf 15:8.
Nach dem Seitenwechsel ging der Angriffswirbel der Gastgeber weiter. Nordhausen mühte sich nach Kräften, doch die spielerischen Mittel waren begrenzt. Am Ende einer äußerst fair geführten Partie, nur eine gelbe Karte, siegte der Favorit mit 31:15.
Schüler, Luca/ Steven, Balik/ Yannick, Hund/ Andre, Kramer 4/ Tim, Boikat/ Jan, Zellmer/ Thomas, Rieger/ Max, Hund 1/ Franz Holznagel 7/ Hannes, Weitzdörfer 1/ Lukas Stolze
Frank Ollech
Autor: redThüringenliga Damen
Nordhäuser SV - TSG Ruhla 27:25Der Favorit und Tabellenführer aus Ruhla wankte und wankte und fiel am Ende. Die Nordhäuser Hexen sie fliegen wieder. Und wie sie gegen den Spitzenreiter flogen war beeindruckend.
In einer mitreißenden und spannungsreichen Partie zeigten sie bei ihrer Liga - Premiere auf heimischen Parkett eine starke Leistung. Mit einem verdienten 27:25 holten sie sich den ersten Doppelpunktgewinn der noch jungen Spielserie.
Indie Partie starteten sie wie ein Blitz, der Spitzenreiter hatte seine liebe Not hinterherzukommen. Das sie in der 11. Spielminute (5:5) die Partie wieder ausgeglichen gestalten konnten lag auch ein wenig an den Gastgeberinnen. Bis zur 6. Spielminute waren diese absolut Treffsicher, danach schlichen einige Fehlwürfe ins Spiel ein.
Da die TSG Damen nicht mit der Spielstärke der Nordhäuserinnen gerechnet hatten, fanden sie nur Phasenweise zu ihren Spielrhythmus. Nach dem Ausgleich konnten sie dennoch schnell nachlegen und führten über die Stationen 6:7, 9:11 bis zum 10:12, aus Sicht des NSV. Mit einer Kraftaktion erspielten sich die Gastgeberinnen den 12:12 Ausgleich und konnten beim Seitenwechsel eine 15:14 Führung verbuchen.
Der Tabellenführer war beeindruckt von der Spiel- und Kampfstärke des Aufsteigers, die nach dem Seitenwechsel sogar auf 17:15 erhöhten. Was folgte war der Ausgleich zum 17:17 und beim 19:20 der Führungswechsel. Erst beim 24:23 konnten sich der NSV diese wieder zurück erobern.
Dies gab der ausgezeichneten Leistung noch einmal einen Schub für den Schlussspurt. Beim 24:24 keimte bei den TSG Spielerinnen noch einmal Hoffnung auf. Diese wurde mit zwei Treffern der Südharzerinnen im Keim erstickt. Als sie dann auch noch das 27:24 erzielten waren ihnen die Punkte nicht mehr zu nehmen. Am Ende siegte Nordhausen unter großem Jubel 27:25.
Die NSV Damen scheinen endgültig als Aufsteiger in der Thüringenliga angekommen zu sein. Der erspielte Sieg über den Tabellen spricht für sich.
Stefanie Knolle/ Nancy Brodhuhn/ Viola Böttcher/ Claudia Dudek 8/ Evelyn Kallmeyer/ Diana Bückert 3/ Anna Schneider 8/ Alexandra Briese/ Patricia Bischoff1/ Mari Christin Apel 3/ Anna Reinhardt/ Lisa Freudenberg 3/ Marianne Kiel/ Julia Nagler 1
Landespokal Männer
Nordhäuser SV - HSG Hörselgau/Waltershausen 46:27Ein Galaauftritt der jungen Wilden in den Reihen der Südharzer. Der "Südharzexpress" rollte während der gesamten Spielzeit einem nie gefährdeten Erfolg entgegen. Die Nordhäuser Bank hatte die Spielanteile in dieser Pokalbegegnung auf die jungen Spieler verteilt. Vor allem sollten die die in den ersten drei Begegnungen die Bank drücken mussten zu Einsatz kommen.
Mit dem Startsignal der Schiedsrichter brauste der Express los und führte schnell 5:2. Danach kam etwas Sand ins Getriebe. Die Abstimmung auf dem Parkett klappe nicht wie gewohnt, jedoch auch der Tatsache gestundet das einige Positionen neu besetzt wurden. Die Gäste befreiten sich mit einer Resultatsverkürzung auf 8:7.
Die Kommandobrücke reagierte und was folgte wurde im ICE Tempo vorgetragen. Die Abwehr stand wie ein Bollwerk mit einem ausgezeichneten Keeper Leon Vaupel zwischen den Pfosten, der für den nötigen Rückenhalt sorgte. Die folgenden Konterangriffe waren wie Nadelstiche und katapultierten die Hausherren nach vorn. Die Treffer folgten im Minutentakt bis zum 24:9 Halbzeitstand.
Nach dem Pausentee ließen es die Nordhäuser etwas ruhiger angehen und probierten viel. Vor allen im Bereich der Spielmacherposition gab es eine kräftige Rotation. Die Gäste mit dem Rücken zur Wand spielten trotzdem gut mit und gaben sich nie auf. Dadurch konnten sie eine höhere Niederlage verhindern. Am Ende wurde der Ligaunterschied mit 46:27 dennoch deutlich.
Die Angriffswucht der Nordhäuser, vor allem bei den Tempogegenstößen, war schon beeindruckend. Immer wieder wurde der Linkshänder Florian Gröger freigespielt, der sich am Ende mit 18 Treffern beim Team bedankte. Ausschlaggebend jedoch war wieder einmal die Mannschaftsleistung, die zu jeder Zeit im Vordergrund stand.
Christoph Keil/ Leon Vaupel/ Christian Knolle/ Eric Hoche 2/ Lukas Fehling 5/ Johannes Ermisch 3/ Jonas Frenzel 4/ Matthias Thiele 2/ Marc Phillipp Tube 3/ Florian Gröger 18/ Marcel Effenberger 1/ Christopher Barth 6/ Thomas Riemekasten 2
Thüringenliga männliche Jugend C
ThSV Eisenach - Nordhäuser SV 31:15
Mit einer derben Niederlage kehrte die männliche C - Jugend vom Eisenacher Favoriten nach Hause. Mit vielen Grippe mäßig angeschlagenen Spielern liefen die Nordhäuser aus. Das schmälert nicht die ausgezeichnete spielerische Leistung der Eisenacher… resümiert Trainer Holznagel. …Wir konnten einfach das Tempo nicht mitgehen und mit den nachlassenden Kräften schwand dann auch noch die Konzentration…, der Trainer weiter.
Gemeint hatte er damit den Spielstand von 6:8, aus Sicht der Nordhäuser. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten seine Jungs eine stürmische Anfangsphase des ThSV abwehren, was dann folgte war spielerische Klasse der Wartburgstädter bei nachlassenden Kräften der Nordhäuser. Bis zur Pause schraubten die Gastgeber das Ergebnis auf 15:8.
Nach dem Seitenwechsel ging der Angriffswirbel der Gastgeber weiter. Nordhausen mühte sich nach Kräften, doch die spielerischen Mittel waren begrenzt. Am Ende einer äußerst fair geführten Partie, nur eine gelbe Karte, siegte der Favorit mit 31:15.
Schüler, Luca/ Steven, Balik/ Yannick, Hund/ Andre, Kramer 4/ Tim, Boikat/ Jan, Zellmer/ Thomas, Rieger/ Max, Hund 1/ Franz Holznagel 7/ Hannes, Weitzdörfer 1/ Lukas Stolze
Frank Ollech
