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36 Millionen Euro für Stellwerk

Donnerstag, 02. Oktober 2014, 15:27 Uhr
Bund und Bahn investieren rund 36 Millionen Euro für den Neubau des Elektronischen Stellwerks und die Erneuerung des Streckenabschnitts Wolkramshausen - Nordhausen..


Anfang Dezember dieses Jahres baut die Deutsche Bahn (DB) das Elektronische Stellwerk (ESTW) Wolkramshausen und erneuert den Streckenabschnitt Nordhausen-Wolkramshausen. Bund und DB investieren dafür rund 36 Millionen Euro.

Mit den ersten bauvorbereitenden Arbeiten startet die DB in der Nacht vom 5. zum 6. Oktober. Unter anderem wird die Signal-, Leit- und Sicherungstechnik angepasst, damit der Zugverkehr während des Baus gewährleistet werden kann. Weiter werden Baustraßen gebaut und für die Baustelleneinrichtung das entsprechende Baufeld hergerichtet sowie eine provisorische Speiseleitung zur Absicherung der Stromversorgung der Oberleitung errichtet.

Anfang Dezember beginnen dann die eigentlichen Arbeiten zum Bau des Elektronischen Stellwerks (ESTW) Wolkramshausen und zur Erneuerung des Streckenabschnitts Nordhausen-Wolkramshausen. Sie beinhalten unter anderem:
  • den Neubau von Gleisen und Weichen;
  • die Erneuerung einer 800 Meter langen Stützwand;
  • den Neubau des Bahnsteigs 1 in Wolkramshausen;
  • die Ausrüstung des Streckenabschnitts von Werther bis Wipperdorf mit neuer Signal-, Leit- und Sicherungstechnik;
  • den Neubau einer Bahnübergangssicherungsanlage am Bahnübergang in Wipperdorf an der L3080;
  • Gleisbauarbeiten (Erneuerung Oberbau-/Tiefbauarbeiten, u.a. Gleise,
  • Schwellen, Schotter) zwischen Wolkramshausen und Nordhausen
Im November 2015 ist geplant, dass neue ESTW Wolkramshausen in Betrieb zu nehmen. Die Baumaßnahme hat auch Auswirkungen auf den Reiseverkehr auf den Linien RE 55 und RE 56 (Erfurt - Nordhausen), RE 9 Halle - Kassel, RB 75 Nordhausen–Halle und RB 51 Nordhausen - Eichenberg (siehe Verkehrsmeldung 415).

Die Arbeiten werden sowohl tagsüber, als auch teilweise nachts durchgeführt. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte und Technologien lassen sich Geräusche leider nicht vermeiden, so dass es im genannten Zeitraum zu Lärmbelästigungen für die Anwohner kommen kann.

Die Deutsche Bahn entschuldigt sich für die mit den Bauarbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten und bittet die Anwohner und Reisenden um Verständnis.
Autor: red

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