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Was plant die Fachhochschule als IBA Kandidat?

Dienstag, 30. September 2014, 16:02 Uhr
Die Fachhochschule Nordhausen ist IBA Kandidat. Was die IBA dazu bewogen hat, die FH auszuwählen und was die Hochschule in den kommenden Jahren erreichen will, hat die nnz zusammengetragen...

Ziel der FH sei es, so der IBA Fachbeirat, "innovative Energiekonzepte zu initiieren, mithilfe eines Monitorings zu überwachen, die Ergebnisse sichtbar zu machen und die Bürger für das Thema zu sensibilisieren." Vom Bahnhof aus sollen als "Energie- und Mobilitätszentrale" "Energiepfade" entlang der Flüsse durch die Landschaft führen.

Außerdem will man Wettbewerbe bei baulichen Umsetzungen, studentische Arbeiten zu Energiethemen und ein Zentrum für anwendungsbezogene Forschung in Nordthüringen befördern.

Mit dem Projekt Pfade in der Energie-Kultur-Landschaft /
Offenes Stadtumbau-Labor
hat sich die FH also einiges vorgenommen. In der Kandidatenbeschreibung der IBA heißt es zum Nordhäuser Projekt weiter:

"Der IBA Fachbeirat würdigt die Auseinandersetzung mit der Frage der Energieversorgung im städtebaulichen und regionalem Maßstab, die Vielfalt der Themen – vom Umgang mit der Kulturlandschaft über Bau, Energie, Klima, Mobilität, Boden, Wasser, Vegetation bis hin zu Beteiligungsprozessen und Gemeinschaftsbildung – und die beabsichtigte Anwendung in der Praxis von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Gelingt der komplexe Ansatz, so kann eine modellhafte Stadt-Energie-Landschaft das IBA Profil bereichern."

Auch Stadt und Landkreis Nordhausen hatten sich mit eigenen Projekten beworben, gingen bei der Kandidatenkür jedoch leer aus. Zumindest für die Stadt könnte sich das nicht als Nachteil herausstellen, den die IBA unterstreicht das
"eine enge Kooperation mit der Stadt Nordhausen für diese Vorhaben unumgänglichist".

Dies gestatte unter anderem, das von der Stadt eingereichte Vorhaben im Quartier Bäckerstraße mit höchstem Anspruch an die technisch-energetischen und städtebaulich-architektonischen Lösungen zu integrieren. Ferner sollte der Park Hohenrode, die als "beispielhafte bürgerschaftliche Initiative" hervorgehoben wird, als energetisches Projekt aktiv in das Maßnahmepaket und das Akteursnetzwerk eingebunden werden.
Autor: red

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