Thüringer Arbeitnehmer mit 3.703 Mark im Januar 2001
Montag, 21. Mai 2001, 12:33 Uhr
Nordhausen (nnz/tls). Nach vorläufigen Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik betrug der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers im Produzierenden Gewerbe (Arbeiter und Angestellter) sowie im Dienstleistungsbereich (hier nur Angestellte) im Januar dieses Jahres 3.703 Mark. Mehr Infos hat die nnz aufbereitet:
Gegenüber Januar 2000 stiegen die Verdienste um 72 Mark bzw. zwei Prozent. Männliche Arbeitnehmer bezogen im Januar 2001 durchschnittlich 3.879 Mark brutto und damit 75 Mark bzw. zwei Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Frauen verdienten im Durchschnitt 3.294 Mark. Das waren 76 Mark bzw. 2,4 Prozent mehr als im Januar 2000. Damit verdienten weibliche Arbeitnehmer im Durchschnitt 585 Mark bzw. 15,1 Prozent weniger als ihre Kollegen. Diese Unterschiede sind vor allem auf abweichende Beschäftigungsstrukturen (Ausbildung, Art der Tätigkeit, Lebensalter, Berufsjahre u. ä.) zurückzuführen.
Die Arbeiter und Arbeiterinnen im Produzierenden Gewerbe in Thüringen verdienten im Januar 2001 durchschnittlich 3.260 Mark brutto. Damit stieg der Verdienst gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat um 39 Mark bzw. 1,2 Prozent. Der Lohnanstieg ist allein auf den Anstieg der durchschnittlichen Bruttostundenlöhne von 19,08 Mark im Januar 2000 auf 19,32 Mark im Januar 2001 zurück zuführen. Die bezahlte Wochenarbeitszeit blieb mit 38,8 Stunden nahezu unverändert (Januar 2000: 38,9 Stunden). Die kaufmännischen und technischen Angestellten im Produzierenden Gewerbe bezogen im Januar 2001 ein durchschnittliches Bruttomonatsgehalt von 4.898 DM. Das waren 182 Mark bzw. 3,9 Prozent mehr als im Januar 2000.
Ein Angestellter im Dienstleistungsbereich (Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe) erhielt im Januar 3.907 Mark brutto und damit 107 DM bzw. 2,8 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Im Handel stieg das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt eines vollzeitbeschäftigten Angestellten von 3.455 Mark im Januar 2000 auf 3.550 DM im Januar 2001. Den deutlichsten Gehaltszuwachs erzielten im Dienstleistungsbereich die Angestellten im Kredit- und Versicherungsgewerbe. Nach 4.337 Mark im Januar 2000 bezogen sie im Januar 2001 durchschnittlich 4.459 Mark brutto. Das entsprach einem Plus von 122 DM bzw. 2,8 Prozent.
Die Angaben über Verdienste und Arbeitszeiten sind Durchschnittswerte, die auf der Grundlage der Laufenden Verdiensterhebung im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich ermittelt werden. Für Rückschlüsse auf die eigene Einkommenssituation können die statistisch ermittelten Durchschnittswerte jedoch nur eingeschränkt herangezogen werden, da diese u. a. in Abhängigkeit von der jeweils ausgeübten Tätigkeit und der Anzahl der Berufsjahre bisweilen erheblich von einander abweichen können. Auch bestehen zwischen den Branchen einzelner Wirtschaftsbereiche sowie zwischen den Unternehmen eines Wirtschaftsbereiches oft beträchtliche Unterschiede im Einkommensniveau.
Autor: nnzGegenüber Januar 2000 stiegen die Verdienste um 72 Mark bzw. zwei Prozent. Männliche Arbeitnehmer bezogen im Januar 2001 durchschnittlich 3.879 Mark brutto und damit 75 Mark bzw. zwei Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Frauen verdienten im Durchschnitt 3.294 Mark. Das waren 76 Mark bzw. 2,4 Prozent mehr als im Januar 2000. Damit verdienten weibliche Arbeitnehmer im Durchschnitt 585 Mark bzw. 15,1 Prozent weniger als ihre Kollegen. Diese Unterschiede sind vor allem auf abweichende Beschäftigungsstrukturen (Ausbildung, Art der Tätigkeit, Lebensalter, Berufsjahre u. ä.) zurückzuführen.
Die Arbeiter und Arbeiterinnen im Produzierenden Gewerbe in Thüringen verdienten im Januar 2001 durchschnittlich 3.260 Mark brutto. Damit stieg der Verdienst gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat um 39 Mark bzw. 1,2 Prozent. Der Lohnanstieg ist allein auf den Anstieg der durchschnittlichen Bruttostundenlöhne von 19,08 Mark im Januar 2000 auf 19,32 Mark im Januar 2001 zurück zuführen. Die bezahlte Wochenarbeitszeit blieb mit 38,8 Stunden nahezu unverändert (Januar 2000: 38,9 Stunden). Die kaufmännischen und technischen Angestellten im Produzierenden Gewerbe bezogen im Januar 2001 ein durchschnittliches Bruttomonatsgehalt von 4.898 DM. Das waren 182 Mark bzw. 3,9 Prozent mehr als im Januar 2000.
Ein Angestellter im Dienstleistungsbereich (Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe) erhielt im Januar 3.907 Mark brutto und damit 107 DM bzw. 2,8 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahresmonat. Im Handel stieg das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt eines vollzeitbeschäftigten Angestellten von 3.455 Mark im Januar 2000 auf 3.550 DM im Januar 2001. Den deutlichsten Gehaltszuwachs erzielten im Dienstleistungsbereich die Angestellten im Kredit- und Versicherungsgewerbe. Nach 4.337 Mark im Januar 2000 bezogen sie im Januar 2001 durchschnittlich 4.459 Mark brutto. Das entsprach einem Plus von 122 DM bzw. 2,8 Prozent.
Die Angaben über Verdienste und Arbeitszeiten sind Durchschnittswerte, die auf der Grundlage der Laufenden Verdiensterhebung im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich ermittelt werden. Für Rückschlüsse auf die eigene Einkommenssituation können die statistisch ermittelten Durchschnittswerte jedoch nur eingeschränkt herangezogen werden, da diese u. a. in Abhängigkeit von der jeweils ausgeübten Tätigkeit und der Anzahl der Berufsjahre bisweilen erheblich von einander abweichen können. Auch bestehen zwischen den Branchen einzelner Wirtschaftsbereiche sowie zwischen den Unternehmen eines Wirtschaftsbereiches oft beträchtliche Unterschiede im Einkommensniveau.
