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Wann wächst zusammen, was zusammen gehört?

Montag, 08. September 2014, 12:18 Uhr
Auf Niedersächsischer Seite wurde die neue Ortsumgehung der B 243 freigegeben und das Nachtfahrverbot aufgehoben. Auf der Thüringer Seite machen sich viele Sorgen um ihren Nachtschlaf. Deswegen will eine Bürgerinitiative nun Druck machen. In Wahlkampfzeiten gibt es Ansprechpartner genug...

Mit der Freigabe der neuen Ortsumgehungen an der B 243 in Barbis und Osterhagen (Niedersachsen) wurde nun für die Strecke das bisher geltende Nachtfahrverbot für LKW aufgehoben. In den Ortschaften auf Thüringer Seite ohne Ortsumfahrungen sorgt dies für Befürchtungen, eines erhöhten Schwerlastaufkommens in den Nachtzeiten. Am vergangenen Samstag übergab nun die Gründerin der Bürgerinitiative “B 243 n”, Bärbel Ballhause, gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Hohenstein, Andreas Gerbothe, eine Unterschriftensammlung von 1661 Bürgern an die Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan.

Überschrieben ist die Sammlung der Unterschriften mit “B 243 - Wann wächst zusammen, was zusammen gehört? Die Bürgerinitiative fordert darin die Aufrechterhaltung des Nachtfahrverbots bis zur endgültigen Fertigstellung der B 243 n, den schnellstmöglichen Baubeginn des Abschnitts zwischen Nüxei und Mackenrode sowie die zügige Fertigstellung der Planungen für die Ortsumgehungen Holbach und Günzerode.

Staatssekretärin Inge Klaan im Gespräch mit der Bürgerinitiative (Foto: Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr) Staatssekretärin Inge Klaan im Gespräch mit der Bürgerinitiative (Foto: Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr)

“Um die entsprechenden Mittel beim Bund für eine zügige Realisierung einzuwerben, müssen wir uns hier in Nordthüringen und Thüringen gemeinsam einsetzen” begrüßt die Staatssekretärin das Engagement der Bürgerinitiative. Klaan hatte erst unlängst bei einem Besuch von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble für eine entsprechende Infrastrukturfinanzierung geworben.

Auch in Richtung Landkreis Nordhausen betont Klaan die Bedeutung der Zusammenarbeit. Sie unterstütze Landrätin Birgit Keller gerne bei der Überprüfung des möglichen Nachtfahrverbots, das durch das Landratsamt, als zuständige Untere Verkehrsbehörde, erteilt werden muss.
Autor: red

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