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Nordhäuser Radsportverein in Hannover

Sonntag, 07. September 2014, 16:40 Uhr
Gestern führte der Weg der Radrennsportler des RSV Nordhausen nach Hannover. Erik Wetzel sowie Maximilian und Jurij Schleip-Ols gingen gemeinsam über 20 Runden und 20 km an den Start...

Das Nordhäuser Team (Foto: privat) Das Nordhäuser Team (Foto: privat)

Neben guten Platzierungen wollten die Sportler sich, vor allem aber den Verein, unter den Augen eines ihrer Hauptsponsoren gut präsentieren. So wurde das Rennen vom Verkaufsleiter Nord der Georg Fischer GmbH mit Sitz in Hannover, Sören Reichelt, beobachtet.

Nach dem Startschuss begann das Rennen sehr schnell. Der Kurs, bestehend aus vier kurzen Geraden und vier 90-Grad-Kurven ließen keinen gleichmäßigen Rennverlauf zu. Vor jeder Kurve mussten die Sportler abbremsen, um anschließend wieder mit voller Kraft zu beschleunigen. Dieser kräftezehrende Rennverlauf führte dazu, dass Runde für Runde immer mehr Fahrer aus dem Hauptfeld fielen.

Daneben hatten zwei Sportler noch so viel Kraft, sich trotz des hohen Tempos von durchschnittlich 40 km/h vom Hauptfeld abzusetzen. Die Nordhäuser präsentierten sich nun so gut es ging im Hauptfeld. Vor allem der 15-jährige Erik und der 16-jährige Maximilian setzten sich immer wieder an die Spitze des Feldes. Der 43-jährige Jurij hielt sich bis zur 14. Runde im Windschatten seines Teams auf.

Erst dann startete er mit viel Schwung von Hinten einen Ausreißversuch und hoffte darauf, dass sich die Gegner uneins sind. Dem war jedoch nicht so. Nur etwa 20 m Vorsprung konnte Jurij herausarbeiten, bevor sich die Konkurrenten auf die Verfolgung machten. Als klar war, dass es nicht möglich war, sich entscheidend abzusetzen, ließ sich Jurij wieder vom Hauptfeld schlucken und versuchte im Windschatten Kräfte für den Endspurt zu sammeln.

Auf den letzten Runden waren es nun wieder Erik und Maximilian, die sich immer wieder an der Spitze des Hauptfeldes zeigten. In der vorletzten Runde trat Jurij wieder mit voller Kraft an und riss nun das was vom Hauptfeld noch übrig war gänzlich auseinander. Im Spurt des Hauptfeldes musste er sich aber doch noch einigen anderen Fahrern geschlagen geben und kam als 6. ins Ziel. Erik und Maximilian sprinteten trotz ihrer enormen Führungsarbeit, die sie über weite Teile des Rennens geleistet haben, als 9. und 10. über die Ziellinie.

Die Nordhäuser zeigten eine kompakte und starke Mannschaftsleistung und konnten den Verein auf diese Weise für ihren Sponsor „Georg Fischer GmbH“ sehr wirkungsvoll in Szene setzen, so die abschließende Meinung des Verkaufsleiters Sören Reichelt.
Autor: red

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