Jubiläumsauftakt im Zementwerk in Deuna
Sonntag, 07. September 2014, 11:24 Uhr
Es war ein großer Tag im Zementwerk in Deuna. Gestern feierten viele Gäste, Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter 150 Jahre Dyckerhoff. Dyckerhoff hatte zu Beginn der 90er Jahre die Deunaer Zementwerke übernommen und gehört jetzt der italienischen Buzzi Unicem-Gruppe....
Alles war bestens vorbereitet. Deuna bildet den Auftakt für die Jubiläumsveranstaltungen in allen sieben deutschen Zementwerken, die zu Buzzi/Dyckerhoff gehören. Die Premiere gestern war zu Beginn mit heftigen Regengüssen begleitet. Aber das verdarb den Gästen nicht die Stimmung. Der Eingang zum Werk war in ein großes Party-Event und Themenpark verwandelt mit vielen Zelten und Infoständen, die Einblick gaben in die Geschichte des Werkes, in dem viele Eichsfelder für Jahrzehnte Arbeit gefunden hatten. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen nur noch 190 Mitarbeiter.
Es gab einige Grußworte, u.a. vom Präsidenten des Buzzi-Unternehmens, Enrico Buzzi, der extra aus Italien kam (re im Bild). Zu den prominenten Gästen aus Thüringen zählte Staatssekretärin Hildigund Neubert, die herzliche Grüße von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht überbrachte und in ihrer Vertretung Deuna besuchte.
Gerhard Weiland, Geschäftsführer des Deunaer Werkes, zeigte in seiner Rede die Entwicklung des Unternehmen auf, das vor 150 Jahren mit Wilhelm Dyckerhoff und seinen beiden Söhnen Rudolf und Gustav in Amöneburg, einem Stadtteil von Wiesbaden, mit der Produktion von Zement begann. Im Gründungsjahr wurden gerade einmal 271 Tonnen Zement hergestellt. Heute fasst ein Ganzzug, der Deuna verlässt, 1800 Tonnen Zement an Bord und kann weite Strecken frachtgünstig transportieren. Aus dem Zug wird der Zement mit LKW zu den Kunden transportiert.
Und noch ein paar Zahlen: Die Buzzi Unicem-Gruppe betreibt in zehn Ländern 39 Zementwerke und 530 Betonwerke. Mit über 10 000 Mitarbeitern werden 27,4 Millionen Tonnen Zement produziert. Das sind 100 000 Mal soviel wie im Gründungsjahr von Dyckerhoff. Das Werk ist Deuna ist eines der sieben deutschen Zementwerke mit 191 Mitarbeitern, 32 Azubis und zwei BA-Studenten.
Während sich der Beginn der Veranstaltung, die zugleich zum Tag der offenen Tür einlud, noch sehr verregnet zeigt, wurde es doch bereits zum Mittag sehr freundlich und viele - nicht nur Eichsfelder - nutzten die Gelegenheit, sich im Zementwerk umzuschauen. Viele Autokennzeichen sah man beispielsweise aus dem Raum Nordhausen. Auch die Staatssekretärin Hildigund Neubert hatte sich sehr interessiert noch im Werk umgeschaut.
Den musikalischen Part hatte die Band "For Sale", die vielen Eichsfeldern vor allem durch Heidi Flemming und Bernd W. Wuttke bekannt sind, übernommen und mit hoher Qualität und Vielseitigkeit den ganzen Tag überzeugte.
Ilka Kühn
150 Jahre Dyckerhoff - Eröffnungsveranstaltung in Deuna in Bildern. Fotos: Ilka Kühn
Autor: enAlles war bestens vorbereitet. Deuna bildet den Auftakt für die Jubiläumsveranstaltungen in allen sieben deutschen Zementwerken, die zu Buzzi/Dyckerhoff gehören. Die Premiere gestern war zu Beginn mit heftigen Regengüssen begleitet. Aber das verdarb den Gästen nicht die Stimmung. Der Eingang zum Werk war in ein großes Party-Event und Themenpark verwandelt mit vielen Zelten und Infoständen, die Einblick gaben in die Geschichte des Werkes, in dem viele Eichsfelder für Jahrzehnte Arbeit gefunden hatten. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen nur noch 190 Mitarbeiter.
Es gab einige Grußworte, u.a. vom Präsidenten des Buzzi-Unternehmens, Enrico Buzzi, der extra aus Italien kam (re im Bild). Zu den prominenten Gästen aus Thüringen zählte Staatssekretärin Hildigund Neubert, die herzliche Grüße von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht überbrachte und in ihrer Vertretung Deuna besuchte.
Gerhard Weiland, Geschäftsführer des Deunaer Werkes, zeigte in seiner Rede die Entwicklung des Unternehmen auf, das vor 150 Jahren mit Wilhelm Dyckerhoff und seinen beiden Söhnen Rudolf und Gustav in Amöneburg, einem Stadtteil von Wiesbaden, mit der Produktion von Zement begann. Im Gründungsjahr wurden gerade einmal 271 Tonnen Zement hergestellt. Heute fasst ein Ganzzug, der Deuna verlässt, 1800 Tonnen Zement an Bord und kann weite Strecken frachtgünstig transportieren. Aus dem Zug wird der Zement mit LKW zu den Kunden transportiert.
Und noch ein paar Zahlen: Die Buzzi Unicem-Gruppe betreibt in zehn Ländern 39 Zementwerke und 530 Betonwerke. Mit über 10 000 Mitarbeitern werden 27,4 Millionen Tonnen Zement produziert. Das sind 100 000 Mal soviel wie im Gründungsjahr von Dyckerhoff. Das Werk ist Deuna ist eines der sieben deutschen Zementwerke mit 191 Mitarbeitern, 32 Azubis und zwei BA-Studenten.
Während sich der Beginn der Veranstaltung, die zugleich zum Tag der offenen Tür einlud, noch sehr verregnet zeigt, wurde es doch bereits zum Mittag sehr freundlich und viele - nicht nur Eichsfelder - nutzten die Gelegenheit, sich im Zementwerk umzuschauen. Viele Autokennzeichen sah man beispielsweise aus dem Raum Nordhausen. Auch die Staatssekretärin Hildigund Neubert hatte sich sehr interessiert noch im Werk umgeschaut.
Den musikalischen Part hatte die Band "For Sale", die vielen Eichsfeldern vor allem durch Heidi Flemming und Bernd W. Wuttke bekannt sind, übernommen und mit hoher Qualität und Vielseitigkeit den ganzen Tag überzeugte.
Ilka Kühn
150 Jahre Dyckerhoff - Eröffnungsveranstaltung in Deuna in Bildern. Fotos: Ilka Kühn




















































