nnz-Forum: Biosphärenreservat wird kommen
Donnerstag, 04. September 2014, 12:32 Uhr
Es ist oft so, in der Politik, dass etwas, was verschiedene Leuten vehement ablehnen, doch irgendwann Realität wird. Wichtig ist zunächst vor allem, dass das Thema Biosphärenreservat (BR) in der Diskussion bleibt...
Herr Primas sorgt trotz seiner kategorischen Worte daher für eine mittelfristig positive Entwicklung. Herrn Darr muss ich ausnahmsweise einmal loben, weil er endlich einmal ein urgrünes Feld öffentlich und standhaft beackert und weil er sich von den Industrievertretern der CDU deutlicher als sonst abgrenzt.
Ein BR wird kommen, weil es unumgänglich ist, angesichts der herausragenden schutzrelevanten Fakten und weil es unsere Region international bekannt macht. Der sachsen-anhaltische Umweltminister, übrigens CDU, unterstützt selbiges angeblich in seinem Bundesland, wie ich hörte, und das wäre ein äußerst hoffnungsvolles Zeichen mit weit überregionaler Wirkung. Offenbar setzte er sich gegen Gipsabbaufreunde aus Rottleberode durch.
Herr Primas befindet sich längst im Rückzugsgefecht. Er wird den Lauf der Dinge nicht aufhalten können. Dass nach seiner Aussage niemand ein BR in unserer Region wolle, beruht, sofern man die Richtigkeit dieser Behauptung einmal nur annimmt, auf fehlenden, einfach sachlich nicht richtigen Informationen und durch CDU und den von ihr vertretenden Unternehmerverbänden gestreuten Ängsten. Wie viel erschreckende Unwissenheit und Tatsachenignoranz in dieser Partei steckt, zeigen immer wieder die Äußerungen von Jürgen Reinholz, der mit gespaltener Zunge hier die Roten Listen verkürzen und dort aber nichts an der sie verlängernden Wirtschaftsweise ändern will.
Viele wichtige Informationen erreichen die relevanten Stellen in den Ministerien offenbar gar nicht. Das spüre ich in meiner Naturschutzarbeit immer einmal wieder. So kann nichts zum Positiven verändert werden.
Schauen Sie sich in der Rhön um: dort wird das länderübergreifende BR flächendeckend als belebender Faktor, auch Wirtschaftsfaktor, willkommen geheißen. Vor einigen Jahren stellte Martin Görner aus Jena die positive Entwicklung in einem Vortrag in Nordhausen vor. Es tut dringend Aufklärung Not, um noch viel mehr Wissen unter die Leute zu bringen, z.B. durch Vorträge von weiteren Vertretern des BR Rhön (und insbesondere der dortigen Unternehmerschaft), um unwissendem Krakehlen ein Ende zu setzen.
Sofern die ewige skandalgeschüttelte CDU-Regiererei in Erfurt in ein paar Tagen hoffentlich und für immer ein Ende hat, wird es auch bei uns schon bald ein Biosphärenreservat geben. Und selbst dann, wenn die Politiker mit dem manchmal etwas absonderlich erscheinenden C in Parteinamen an der Macht bleiben sollten: Steter Tropfen, sehr geehrter Herr Primas, höhlt trotzdem den Stein.
Bodo Schwarzberg
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Herr Primas sorgt trotz seiner kategorischen Worte daher für eine mittelfristig positive Entwicklung. Herrn Darr muss ich ausnahmsweise einmal loben, weil er endlich einmal ein urgrünes Feld öffentlich und standhaft beackert und weil er sich von den Industrievertretern der CDU deutlicher als sonst abgrenzt.
Ein BR wird kommen, weil es unumgänglich ist, angesichts der herausragenden schutzrelevanten Fakten und weil es unsere Region international bekannt macht. Der sachsen-anhaltische Umweltminister, übrigens CDU, unterstützt selbiges angeblich in seinem Bundesland, wie ich hörte, und das wäre ein äußerst hoffnungsvolles Zeichen mit weit überregionaler Wirkung. Offenbar setzte er sich gegen Gipsabbaufreunde aus Rottleberode durch.
Herr Primas befindet sich längst im Rückzugsgefecht. Er wird den Lauf der Dinge nicht aufhalten können. Dass nach seiner Aussage niemand ein BR in unserer Region wolle, beruht, sofern man die Richtigkeit dieser Behauptung einmal nur annimmt, auf fehlenden, einfach sachlich nicht richtigen Informationen und durch CDU und den von ihr vertretenden Unternehmerverbänden gestreuten Ängsten. Wie viel erschreckende Unwissenheit und Tatsachenignoranz in dieser Partei steckt, zeigen immer wieder die Äußerungen von Jürgen Reinholz, der mit gespaltener Zunge hier die Roten Listen verkürzen und dort aber nichts an der sie verlängernden Wirtschaftsweise ändern will.
Viele wichtige Informationen erreichen die relevanten Stellen in den Ministerien offenbar gar nicht. Das spüre ich in meiner Naturschutzarbeit immer einmal wieder. So kann nichts zum Positiven verändert werden.
Schauen Sie sich in der Rhön um: dort wird das länderübergreifende BR flächendeckend als belebender Faktor, auch Wirtschaftsfaktor, willkommen geheißen. Vor einigen Jahren stellte Martin Görner aus Jena die positive Entwicklung in einem Vortrag in Nordhausen vor. Es tut dringend Aufklärung Not, um noch viel mehr Wissen unter die Leute zu bringen, z.B. durch Vorträge von weiteren Vertretern des BR Rhön (und insbesondere der dortigen Unternehmerschaft), um unwissendem Krakehlen ein Ende zu setzen.
Sofern die ewige skandalgeschüttelte CDU-Regiererei in Erfurt in ein paar Tagen hoffentlich und für immer ein Ende hat, wird es auch bei uns schon bald ein Biosphärenreservat geben. Und selbst dann, wenn die Politiker mit dem manchmal etwas absonderlich erscheinenden C in Parteinamen an der Macht bleiben sollten: Steter Tropfen, sehr geehrter Herr Primas, höhlt trotzdem den Stein.
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Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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