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Schlagabtausch geht munter weiter

Donnerstag, 04. September 2014, 11:26 Uhr
"Ideologische Verblendung" wirft Egon Primas, Umweltpolitiker der CDU-Landtagsfraktion und Abgeordneter aus Nordhausen seinem GRÜNEN Mitbewerber für die Landtagswahl, Christian Darr, vor. Anlass ist die neuerliche Berichterstattung zu einem Biosphärenreservat im Südharz...


Wenn Darr nach dem Grund für die so deutliche Ablehnung eines Reservates mit den Worten frage: „Welche Interessen Primas wohl vertritt!“, ist die Antwort ganz einfach: „Die Menschen der Region vertrete ich! Ein Biosphärenreservat lehnen Bürger und Verbände der Region klar ab.“

Primas fordert statt dessen: "Lassen Sie uns konkrete Projekte umzusetzen, anstatt die Menschen mit immer neuen oder letztlich alten Diskussionen zu beschäftigen. Von einer Ausweisung eines Biosphärenreservates sehen wir derzeit ab, weil die Bürger es schlicht nicht wollen.“

Unverschämt bezeichnet Primas die Behauptungen, wonach die Bürgermeister nicht wüssten wovon sie reden, wenn sie sich gegen ein Reservat aussprechen: „Die Bürgermeister und gewählten Gemeindevertreter als dumm hinzustellen schlägt dem Fass den Boden aus. Allerdings zeigt es auch das wahre ICH der Grünen – wer nicht nach ihrem Modell lebt, bekommt es vorgeschrieben und wird bevormundet.“

Die Grünen müssten nach Primas Worten endlich erkennen, dass es einen Mehrwert eines Biosphärenreservats im Vergleich zum Naturpark und den damit verbundenen Mehrkosten schlichtweg nicht gibt.“Dies sollten nun endlich auch die letzten Ideologen im grünen Spektrum begreifen und wahrhaben wollen“, so der Umweltexperte.

„Der Erhalt der einzigartigen Gipskarstlandschaft ist der CDU und den Menschen der Region sehr wichtig – die Ausweisung eines Biosphärenreservates ist dafür jedoch nicht notwendig.“
Autor: red

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