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Trickbetrüger und Bettler sind unterwegs

Mittwoch, 27. August 2014, 15:29 Uhr
In den vergangenen Monaten traten in Nordthüringen immer wieder Trickbetrüger und Bettler in der Öffentlichkeit auf. Häufig geben sich eine oder mehrere Personen als Spendensammler aus...


Bevorzugte Orte sind öffentliche Plätze, Geschäfte, Banken und Parkplätze vor Einkaufszentren. Die Täter stellen sich oft taubstumm und zeigen den Geschädigten Zettel mit einem Hinweis auf die angebliche Behinderung und einem Spendenaufruf für notleidende Kinder.

Dabei agieren die Täter geschickt und verdecken mit Klemmbrettern, auf denen Spendenlisten befestigt sind, die Sicht der Spender auf ihr Portmonee oder andere Wertgegenstände, um Diebstähle begehen zu können. Teilweise umarmen die Täter ihre Opfer auch nach der Spende und stehlen dabei Wertgegenstände aus der Kleidung des Umarmten.

Bevorzugte Opfer dieser Tätergruppe sind in der Regel ältere Menschen. Die Täter, darunter auch viele Frauen und Mädchen, stammen überwiegend aus Südosteuropa.

Ihre Polizei rät zu folgendem Verhalten: Wenn Sie spenden möchten, dann Spenden Sie bargeldlos per Überweisung an Ihnen bekannte Institutionen oder geben Sie nur Personen eine Bargeldspende, die Ihnen persönlich bekannt sind oder die sich mit einem Sammlerausweis der jeweiligen Gemeinde ausweisen können.

Schaffen Sie räumlichen Abstand zu Bittstellern und vermeiden Sie jeglichen Körperkontakt. Wichtig ist, dass Sie sich nicht bedrängen oder umarmen lassen. Hilfreich ist auch, sich Aufmerksamkeit bei anderen Menschen zu verschaffen. Appellieren Sie laut und deutlich an Passanten, Ihnen gegen aufdringliche Personen zu helfen. Bleiben Sie in verdächtigen Situationen immer misstrauisch und aufmerksam. Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen und Straftaten sofort die Polizei.
Autor: red

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