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Shopping-Paradies Internet

Dienstag, 26. August 2014, 07:25 Uhr
18,1 Mal pro Jahr bestellen und kaufen die Deutschen dieses Jahr online – dabei kommt durchschnittlich ein Warenkorb von 62 Euro zustande. Kein anderes der untersuchten Länder kauft 2014 häufiger im Internet ein – das ergab eine internationale Studie...

Grafik (Foto: deals.com) Grafik (Foto: deals.com)

Damit liegen die Deutschen drei Einkäufe über dem europäischen Schnitt (15,2) und knapp vor den Briten (18,0) und den drittplatzierten Franzosen (15,8). In der Häufigkeit der Online-Bestellung haben die Bundesbürger damit sogar die Shopping-affinen US-Amerikaner überholt (15,6).

Auch wenn die Deutschen recht häufig einkaufen, so ist der Warenwert pro Bestellung noch vergleichsweise gering: Denn was die Größe des Warenkorbs angeht, so haben in Europa die Briten (70 Euro), Schweden (68 Euro) und Niederländer (65 Euro) noch einen Vorsprung vor den hiesigen Online-Shoppern (62 Euro).

Schlusslicht unter den betrachteten Märkten ist Polen mit fünf Einkäufen 2014 zu je 42 Euro. Die europäischen Länder finden sich jedoch allesamt hinter den USA an, die mit durchschnittlich 84 Euro die größten Warenkörbe vorweisen.

„Der Online-Einkauf überzeugt die deutschen Käufer vor allem durch klare Preisvorteile und schnellen Produktvergleich. Immer öfter entscheiden sie sich für die einfache und zeitsparende Bestellung via Internet – Sparmöglichkeiten durch Angebote und Rabatte bieten zusätzlich entscheidende Anreize für die Konsumenten, Online-Shops regelmäßig zu besuchen“, so Tobias Conrad, General Manager bei deals.com. „Unsere Studien belegen außerdem, dass Mindestbestellwerte für die Einlösung von Gutscheinen in vielen Fällen zu größeren Warenkörben führen.“

Grafik (Foto: deals.com) Grafik (Foto: deals.com)

Deutsche entscheiden sich bei ihrem Online-Einkauf so selten wie kaum ein anderes Land für die Zahlung per Kreditkarte. Während diese Zahlungsmöglichkeit in allen anderen untersuchten Ländern zu den beliebtesten gehört, bevorzugen deutsche Konsumenten die klassische Überweisung – rund 40 Prozent der Einkäufe werden auf diese Weise bezahlt. Dahinter folgen Bankeinzug (19 Prozent) und Online-Bezahldienste wie PayPal (17 Prozent).

Zur Studie:

Die internationale Studie wurde von deals.com in Zusammenarbeit mit dem Centre for Retail Research in neun Ländern (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Polen, Schweden, Spanien und den USA) im Februar 2014 realisiert. Die Studie wurde in allen Märkten auf Grundlage gleicher Kriterien bewertet.

Dabei wurden umfangreiche statistische Analysen des E-Commerce Marktes erstellt, zahlreiche Handelsstatistiken ausgewertet, Telefoninterviews mit über 100 führenden Händlern sowie eine repräsentative Befragung unter insgesamt 9.000 Befragten (darunter 1.000 deutsche Konsumenten) durchgeführt.
Autor: red

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