Familienfest mit Ministerin
Samstag, 23. August 2014, 12:30 Uhr
Heute Vormittag lud die Nordhäuser SPD zum kleinen Familienfest. Wahlkampf-Highlight am Rande war die Möglichkeit, mit der Spitzenkandidatin der Genossen, Ministerin Heike Taubert, ins Gespräch zu kommen...
Für die Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert, schien es ein ziemlich entspannter Wahlkampftermin zu sein: keine Mikrofone, keine flammenden Reden, keine langen Debatten. Stattdessen gab es "Bürgergespräche".
"Die Menschen kommen mit ganz normalen Problemen", sagte die Ministerin, "da geht es vor allem um soziale Themen: die Rente, Arbeitslosigkeit, die Pflege". Und es ginge natürlich auch um Probleme vor Ort, sekundierte der Landtagskandidat der Nordhäuser SPD, Andreas Wieninger. So bräuchte etwa das Südharzklinikum dringend eine neue Sterilisationsanlage. Mit der amtierenden Gesundheitsministerin, die nach der Wahl im September gerne Regierungschefin in Erfurt werden würde, hat man da sicherlich den richtigen Gesprächspartner.
In Sachen großer Politik übte Taubert Kritik an Kanzlerin Merkel. Sie sei "verärgert" über die "Ankündigungspolitik" der Kanzlerin. Zankapfel ist der Rentenausgleich, den die SPD eigentlich im Koalitionsvertrag haben wollte, was aber von der CDU abgelehnt wurde. Nun soll der Ausgleich doch kommen. Die SPD wolle Druck machen, das es nicht nur bei der Ankündigung bleibe, so Taubert.
In Thüringen müsse der Pflegepakt weiter betrieben und die Fachkräfte besser bezahlt werden, erklärte Taubert, das sei auch in Nordhausen wichtig. In Sachen Schule und Bildung müsse man nicht nur Versprechen, das man jedes Jahr 500 neue Lehrer einstellen wolle, sondern ein solches Vorhaben auch finanziell entsprechend absichern.
Und weil Wahlkampf ist, gab es auch Geschenke in Form von Fördermitteln. Der Förderverein der Flohburg wird von der Ministerin 4000 Euro erhalten, damit das Museum eine Sonderausstellung zum Bildhauer Ernst Rietschel realisiern kann. Rietschel schuf neben dem Goethe-Schiller Denkmal in Weimar auch den Nordhäuser Neptun.
Die Konkurrenz der SPD und ihres Kandidaten Wieninger in Gestalt von Inge Klaan und der CDU war heute Vormittag auch nicht fern und versuchte ebenso Passanten und Marktbesucher für sich zu gewinnen. Die Atmosphäre in Nordhausen war heute entspannt. Je näher der Wahltermin rückt, desto schärfer dürfte aber der Wahlkampf werden.
Angelo Glashagel
Autor: redFür die Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert, schien es ein ziemlich entspannter Wahlkampftermin zu sein: keine Mikrofone, keine flammenden Reden, keine langen Debatten. Stattdessen gab es "Bürgergespräche".
"Die Menschen kommen mit ganz normalen Problemen", sagte die Ministerin, "da geht es vor allem um soziale Themen: die Rente, Arbeitslosigkeit, die Pflege". Und es ginge natürlich auch um Probleme vor Ort, sekundierte der Landtagskandidat der Nordhäuser SPD, Andreas Wieninger. So bräuchte etwa das Südharzklinikum dringend eine neue Sterilisationsanlage. Mit der amtierenden Gesundheitsministerin, die nach der Wahl im September gerne Regierungschefin in Erfurt werden würde, hat man da sicherlich den richtigen Gesprächspartner.
In Sachen großer Politik übte Taubert Kritik an Kanzlerin Merkel. Sie sei "verärgert" über die "Ankündigungspolitik" der Kanzlerin. Zankapfel ist der Rentenausgleich, den die SPD eigentlich im Koalitionsvertrag haben wollte, was aber von der CDU abgelehnt wurde. Nun soll der Ausgleich doch kommen. Die SPD wolle Druck machen, das es nicht nur bei der Ankündigung bleibe, so Taubert.
In Thüringen müsse der Pflegepakt weiter betrieben und die Fachkräfte besser bezahlt werden, erklärte Taubert, das sei auch in Nordhausen wichtig. In Sachen Schule und Bildung müsse man nicht nur Versprechen, das man jedes Jahr 500 neue Lehrer einstellen wolle, sondern ein solches Vorhaben auch finanziell entsprechend absichern.
Und weil Wahlkampf ist, gab es auch Geschenke in Form von Fördermitteln. Der Förderverein der Flohburg wird von der Ministerin 4000 Euro erhalten, damit das Museum eine Sonderausstellung zum Bildhauer Ernst Rietschel realisiern kann. Rietschel schuf neben dem Goethe-Schiller Denkmal in Weimar auch den Nordhäuser Neptun.
Die Konkurrenz der SPD und ihres Kandidaten Wieninger in Gestalt von Inge Klaan und der CDU war heute Vormittag auch nicht fern und versuchte ebenso Passanten und Marktbesucher für sich zu gewinnen. Die Atmosphäre in Nordhausen war heute entspannt. Je näher der Wahltermin rückt, desto schärfer dürfte aber der Wahlkampf werden.
Angelo Glashagel

