Brückenneubau in Haferungen
Mittwoch, 20. August 2014, 12:52 Uhr
Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist von zentraler Bedeutung für die künftige Entwicklung eines Standorts. Auch in einem kleinen Ort im Landkreis Nordhausen ist das so...
"Sowohl für die Ansiedlung von Unternehmen als auch für die Lebensqualität der Bürger brauchen wir im Landkreis Nordhausen eine intakte und tragfähige Verkehrsinfrastruktur.
Um diese ‚Tragfähigkeit‘ wieder herzustellen, haben wir beispielsweise in Haferungen den Neubau einer Brücke zum Ersatz für das marode bisherige Bauwerk vorgenommen. Die anschließend mögliche Sanierung der Ortsdurchfahrt wird auch die Qualität des dörflichen Wohnstandortes erhöhen, sagte heute die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, bei der Besichtigung der Brückenbaustelle an der Landesstraße (L 2066) in Haferungen.
Klaan ließ sich gemeinsam mit den Beigeordneten des Landkreises Nordhausen, Jutta Krauth und Egon Primas, durch das Straßenbauamt Nordthüringen über die Fortschritte bei den diesjährigen Baumaßnahmen an den Landesstraßen informieren.
Die vorhandene Brücke in Haferungen aus dem Jahr 1955 musste wegen Tragfähigkeitsschäden durch einen Neubau für 400.000 Euro ersetzt werden. Zuletzt war die Belastung des Bauwerks auf maximal 12 Tonnen begrenzt worden. Die Fahrbahnbreite von 5,5 Metern wird auch künftig beibehalten und der bislang vorhandene einseitige Gehweg wieder hergestellt. Nach Abschluss der Brückenarbeiten im Herbst kann die Instandsetzung der Fahrbahn in der Ortsdurchfahrt von Haferungen bis zum Abzweig der L 2026 erfolgen. Die Deckensanierung auf einer Länge von 1,785 Kilometern wird weitere 300.000 Euro kosten.
Neben dem Brückenneubau in Haferungen führt das Straßenbauamt allein im Landkreis Nordhausen derzeit Maßnahmen an zwölf weiteren Baustellen an Bundes- und Landesstraßen mit einem Kostenaufwand von rund zehn Millionen Euro durch.
Wir brauchen auch in den nächsten Jahren ausreichend finanzielle Mittel für eine gute Infrastruktur, so Klaan weiter. Wir wollen deshalb künftig allein 50 Millionen Euro jährlich für den Erhalt unserer Landesstraßen aufwenden. Die Bundesregierung ist aufgefordert, ebenfalls ausreichend Mittel für den Straßenbau bereit zu stellen. Für den Bundesverkehrswegeplan 2015 haben wir deshalb den Bau von 85 Ortsumgehungen beim Bund angemeldet. Nach der Fertigstellung des Autobahnnetzes wird die Entlastung der Bürger durch Umgehungsstraßen der neue Schwerpunkt unseres Straßenbauprogramms werden.
Autor: red"Sowohl für die Ansiedlung von Unternehmen als auch für die Lebensqualität der Bürger brauchen wir im Landkreis Nordhausen eine intakte und tragfähige Verkehrsinfrastruktur.
Um diese ‚Tragfähigkeit‘ wieder herzustellen, haben wir beispielsweise in Haferungen den Neubau einer Brücke zum Ersatz für das marode bisherige Bauwerk vorgenommen. Die anschließend mögliche Sanierung der Ortsdurchfahrt wird auch die Qualität des dörflichen Wohnstandortes erhöhen, sagte heute die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, bei der Besichtigung der Brückenbaustelle an der Landesstraße (L 2066) in Haferungen.
Klaan ließ sich gemeinsam mit den Beigeordneten des Landkreises Nordhausen, Jutta Krauth und Egon Primas, durch das Straßenbauamt Nordthüringen über die Fortschritte bei den diesjährigen Baumaßnahmen an den Landesstraßen informieren.
Die vorhandene Brücke in Haferungen aus dem Jahr 1955 musste wegen Tragfähigkeitsschäden durch einen Neubau für 400.000 Euro ersetzt werden. Zuletzt war die Belastung des Bauwerks auf maximal 12 Tonnen begrenzt worden. Die Fahrbahnbreite von 5,5 Metern wird auch künftig beibehalten und der bislang vorhandene einseitige Gehweg wieder hergestellt. Nach Abschluss der Brückenarbeiten im Herbst kann die Instandsetzung der Fahrbahn in der Ortsdurchfahrt von Haferungen bis zum Abzweig der L 2026 erfolgen. Die Deckensanierung auf einer Länge von 1,785 Kilometern wird weitere 300.000 Euro kosten.
Neben dem Brückenneubau in Haferungen führt das Straßenbauamt allein im Landkreis Nordhausen derzeit Maßnahmen an zwölf weiteren Baustellen an Bundes- und Landesstraßen mit einem Kostenaufwand von rund zehn Millionen Euro durch.
Wir brauchen auch in den nächsten Jahren ausreichend finanzielle Mittel für eine gute Infrastruktur, so Klaan weiter. Wir wollen deshalb künftig allein 50 Millionen Euro jährlich für den Erhalt unserer Landesstraßen aufwenden. Die Bundesregierung ist aufgefordert, ebenfalls ausreichend Mittel für den Straßenbau bereit zu stellen. Für den Bundesverkehrswegeplan 2015 haben wir deshalb den Bau von 85 Ortsumgehungen beim Bund angemeldet. Nach der Fertigstellung des Autobahnnetzes wird die Entlastung der Bürger durch Umgehungsstraßen der neue Schwerpunkt unseres Straßenbauprogramms werden.
