So begann es vor 25 Jahren....
Samstag, 16. August 2014, 15:10 Uhr
Morgen beginnen im ungarischen Sopron die Feierlichkeiten anlässlich des 25. Jahrestages des Paneuropäischen Picknicks. Erster Höhepunkt ist die Eröffnung der Wanderausstellung Der erste Riss im Eisernen Vorhang im Liszt-Kultur- und Konferenzzentrum, bei der Staatssekretärin Hildigund Neubert ein Grußwort sprechen wird.....
In Sopron entstand eine Gedenkstätte. Foto: Ilka Kühn
‘Der erste Riss im Eisernen Vorhang‘ wird an einem Schauplatz der Weltgeschichte präsentiert, betonte die Staatssekretärin vorab. Die damalige ungarische Regierung stellte sich geschlossen und entschlossen, aber auch durchaus risikobewusst, gegen ihre Bündnispartner im sogenannten ‚Warschauer Vertrag‘.
Es war eine historische Entscheidung im August 1989 die martialisch gesicherte Grenze zu Österreich für die DDR-Flüchtlinge vor den Augen einer zutiefst bewegten und elektrisierten Weltöffentlichkeit zu öffnen; das wohl nachhaltigste Signal nicht allein für den Abbau des gesamten Eisernen Vorhangs, sondern auch für den endgültigen Zusammenbruch der längst maroden kommunistischen Diktaturen in Osteuropa.
Unser Dank und unsere Achtung gelten dem ganzen ungarischen Volk für seine beispielhafte humanitäre Haltung und seinen engagierten caritativen Einsatz, so Neubert weiter. Insbesondere das großartige mitmenschliche Engagement des ungarischen Malteser-Hilfsdienstes für die vielen hundert DDR-Flüchtlinge vor, während und nach der dramatischen Öffnung der Grenze zwischen Ungarn und Österreich verdient nicht nur unsere höchste Anerkennung, sondern vor allem Dank und bleibenden Respekt.
Die Erinnerung an das Paneuropäische Picknick, an die Öffnung des Eisernen Vorhangs und an den Sturz von Diktaturen als den Weg in Frieden und Freiheit müssen wir wach halten, betonte Neubert. Orte wie Sopron sind Lernorte der Geschichte und Lernorte für Frieden und Freiheit.
Autor: enIn Sopron entstand eine Gedenkstätte. Foto: Ilka Kühn
‘Der erste Riss im Eisernen Vorhang‘ wird an einem Schauplatz der Weltgeschichte präsentiert, betonte die Staatssekretärin vorab. Die damalige ungarische Regierung stellte sich geschlossen und entschlossen, aber auch durchaus risikobewusst, gegen ihre Bündnispartner im sogenannten ‚Warschauer Vertrag‘.
Es war eine historische Entscheidung im August 1989 die martialisch gesicherte Grenze zu Österreich für die DDR-Flüchtlinge vor den Augen einer zutiefst bewegten und elektrisierten Weltöffentlichkeit zu öffnen; das wohl nachhaltigste Signal nicht allein für den Abbau des gesamten Eisernen Vorhangs, sondern auch für den endgültigen Zusammenbruch der längst maroden kommunistischen Diktaturen in Osteuropa.
Unser Dank und unsere Achtung gelten dem ganzen ungarischen Volk für seine beispielhafte humanitäre Haltung und seinen engagierten caritativen Einsatz, so Neubert weiter. Insbesondere das großartige mitmenschliche Engagement des ungarischen Malteser-Hilfsdienstes für die vielen hundert DDR-Flüchtlinge vor, während und nach der dramatischen Öffnung der Grenze zwischen Ungarn und Österreich verdient nicht nur unsere höchste Anerkennung, sondern vor allem Dank und bleibenden Respekt.
Die Erinnerung an das Paneuropäische Picknick, an die Öffnung des Eisernen Vorhangs und an den Sturz von Diktaturen als den Weg in Frieden und Freiheit müssen wir wach halten, betonte Neubert. Orte wie Sopron sind Lernorte der Geschichte und Lernorte für Frieden und Freiheit.

