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Abschlussarbeit stressfrei meistern

Samstag, 09. August 2014, 15:08 Uhr
Die Abschlussarbeit stellt die letzte Hürde auf dem Weg zum Uni-Abschluss dar und übt zudem großen Einfluss auf die Gesamtnote aus. Hierbei müssen die angehenden Absolventen ihre Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten sowie ihr gesamtes Wissen unter Beweis stellen...


Unter einem solchen Druck wird so mancher von Sorgen und Ängsten geplagt. Mit den folgenden Tipps kann jedoch jeder Student der Abschlussarbeit sicher und gelassen entgegensehen. 

Frühzeitige Suche des Themas

In dieser Anfangsphase haben Studenten bestenfalls eine vage Vision darüber, um welches Thema sich die Abschlussarbeit drehen soll. Um eine genaue Vorstellung über Struktur, Länge und Qualität einer solchen Abschlussarbeit zu erhalten, bietet sich der Besuch einer Bibliothek oder des lehrstuhleigenen Archivs an.

Hilfreich ist der Zugang zu Dissertationen, welche zumeist den aktuellen Forschungsstand widerspiegeln. Je nach Themenbereich liefern Fachzeitschriften, Fachmedien oder ganz alltägliche Medienbeiträge wertvolle Anregungen. Es geht nunmehr darum, die eigene Vision in ein konkretes Vorhaben zu transferieren.

Literaturrecherche

Die Recherche zielführender Literatur scheint zwar für viele Studenten im Zeitalter des Internets der Vergangenheit anzugehören. Doch spätestens seit der ersten Studienarbeit dürfte bekannt sein, dass ein Bezug zu Fachbüchern von großer Bedeutung ist. Für eine Abschlussarbeit gilt dies umso mehr. Ideal ist es, wenn schon im Rahmen der Themenfindung eine grobe Literaturrecherche durchgeführt und das ein oder andere Buch gesichtet wird.

Auf diese Weise wird schnell ersichtlich, ob überhaupt ausreichend Fachmaterial zu dem Thema zur Verfügung steht. Wer sich mit wissenschaftlichen Publikationen eingehend beschäftigt findet heraus, welcher Autor wegweisende Erkenntnisse zu dem Abschlussthema liefern konnte und entsprechend häufig zitiert wird. Relevante Kapitel sollten sorgfältig durchgelesen werden, um das System der Sekundärquellen und Fußnoten besser verstehen und eine sinnvolle Gliederung erstellen zu können.

Geeigneten Betreuer finden

An den meisten Hochschulen kann der Betreuer für die eigene Bachelorarbeit mehr oder weniger frei gewählt werden. Die Wahl sollte zugunsten eines Dozenten fallen, der das Wunschthema mit dem dafür erforderlichen Fachwissen unterstützt und sich dafür interessiert. Idealerweise handelt es sich dabei um jemanden, der an mehreren Tagen in der Woche vor Ort anwesend ist und die nötige Zeit zur Klärung von Fragen oder Unstimmigkeiten aufbringen kann. Nicht immer kann der eigens präferierte Betreuer sofort vom Abschlussthema überzeugt werden. In diesem Fall muss der Student geeignete Argumente zur Hand haben, um den Reiz des Themas zu untermauern. 

Gründliche Vorbereitung

Auch wenn dies offensichtlich klingen mag, werden einige Punkte gerne vergessen. Dazu gehört etwa die Wahl der passenden Literaturverwaltung oder die Einrichtung von Formatvorlagen. Zudem werden die unterschiedlichen Tools nicht immer zu Genüge beherrscht. So stellt etwa das Ändern von Formatvorlagen oder Layouts oft ein Problem dar. Egal, ob mit Mellel, Microsoft Word, Libre Office oder Open Office gearbeitet wird - die richtige Vorbereitung auf das jeweilige Textverarbeitungsprogramm ist wichtig und spart nachträglich viel Zeit. 

Quellen strukturieren

Es kommt immer wieder vor, dass wenige Tage vor Abgabe der Abschlussarbeit eine chaotische Quellensammlung beginnt. Viele verlieren dabei den Überblick und fragen sich, welche Quelle einst der Verfassung eines bestimmten Textabschnitts diente. Spätestens dann wechseln sich hektische Bibliotheksbesuche mit leicht panischen Literaturrecherchen in der Nacht ab. Wer sich dieses Schicksal ersparen möchte, sollte seine Quellen von Anfang an strukturiert archivieren.

Nicht in ein Tief verfallen

Im Rahmen einer derart aufwendigen Arbeit wird jeder hin und wieder von Lustlosigkeit befallen. Dabei wird oft an der intellektuellen Güte der bisher geschriebenen Zeilen gezweifelt. Ob dies zu Recht oder Unrecht erfolgt, kann zu diesem Zeitpunkt keiner sagen.

Bevor das bislang Geschriebene überarbeitet wird, sollte sich der Betreuer damit auseinandersetzen. Erst dessen Mahnungen sollten als ernsthafter Hinweis verstanden werden. Bis dahin geht es jedoch darum, mit der Rohfassung schnell voranzukommen. Plagiate gilt es auszuräumen, indem der Satz, das Wort oder die Silbe präzise aus der Quelle zitiert wird. 

Zeitpuffer einplanen

Es ist fundamental wichtig, für die Abschlussarbeit genug Zeit einzuplanen. Diejenigen, die frühzeitig begonnen haben, ernten nun den verdienten Lohn. Der Zeitpuffer sollte dabei nicht nur generell für die gesamte Arbeit, sondern für jede einzelne Arbeitsphase vorgesehen werden. Hierunter fallen etwa Themensuche, Literaturrecherche, Gliederung und Entwurf der Arbeit. Nicht zu vergessen sind die regelmäßigen Absprachen mit dem Betreuer, Korrekturen sowie der Druck der Arbeit.

Abgabe in professioneller Form

Den ersten Eindruck macht sich der Prüfer bereits bei Empfang der Abschlussarbeit. Diese sollte demnach hinsichtlich Druck und Bindung den Ansprüchen an eine wissenschaftliche Ausarbeitung genügen. In diesem Zusammenhang spielt die Wahl einer geeigneten Druckerei eine entscheidende Rolle.

Hochwertiges Papier, Hardcover-Gestaltung, solide Bindung sowie Auswahl von Schriften und Farben - erfahrene und spezialisierte Druckereien setzen die Abschlussarbeit nach eigenen Vorstellungen und Wünschen um. Bei diplomarbeitendruckerei.de erhalten interessierte Studenten hierzu eine umfassende Beratung und attraktive Angebote.
Autor: red

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