Aufschwung verliert an Fahrt
Donnerstag, 14. August 2014, 12:45 Uhr
Erstmals seit gut einem Jahr ist die deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2014 geschrumpft. Zwischen April und Juni sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum ersten Quartal um 0,2 Prozent. Das hinterlässt auch im Freistaat seine Spuren...
Gründe waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes der schwächelnde Außenhandel sowie ein Rückgang der Investitionen. Für Thüringen liegen zwar keine konkreten Zahlen vor, der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gerald Grusser, rechnet aber für den Freistaat mit einer positiveren Entwicklung.
Angesichts des guten Jahresstarts war durchaus zu erwarten, dass der Konjunkturmotor nun einen Gang zurückschaltet. Ängste vor einer neuen Rezession sind jedoch unbegründet, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Natürlich seien die Rahmenbedingungen derzeit nicht die besten. Die geopolitischen Krisenherde in der Ukraine und im Nahen Osten sorgten zunehmend für Verunsicherung bei den Unternehmern.
Trotzdem kann Thüringen auf ein gutes Halbjahresergebnis hoffen. Die Wirtschaft im Freistaat hat sich bislang als äußerst robust gegenüber den internationalen Spannungen erwiesen, berichtet Grusser. Wichtige Exportmärkte würden vor allem im Euroraum und in den mitteleuropäischen Nachbarstaaten liegen.
Deshalb profitierten die heimischen Unternehmen von der allmählichen Verbesserung der Konjunkturlage in diesen Ländern. Darüber hinaus sorge die nach wie vor stabile Inlandsnachfrage für eine positive Entwicklung in den konsumabhängigen Bereichen.
Autor: redGründe waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes der schwächelnde Außenhandel sowie ein Rückgang der Investitionen. Für Thüringen liegen zwar keine konkreten Zahlen vor, der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gerald Grusser, rechnet aber für den Freistaat mit einer positiveren Entwicklung.
Angesichts des guten Jahresstarts war durchaus zu erwarten, dass der Konjunkturmotor nun einen Gang zurückschaltet. Ängste vor einer neuen Rezession sind jedoch unbegründet, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Natürlich seien die Rahmenbedingungen derzeit nicht die besten. Die geopolitischen Krisenherde in der Ukraine und im Nahen Osten sorgten zunehmend für Verunsicherung bei den Unternehmern.
Trotzdem kann Thüringen auf ein gutes Halbjahresergebnis hoffen. Die Wirtschaft im Freistaat hat sich bislang als äußerst robust gegenüber den internationalen Spannungen erwiesen, berichtet Grusser. Wichtige Exportmärkte würden vor allem im Euroraum und in den mitteleuropäischen Nachbarstaaten liegen.
Deshalb profitierten die heimischen Unternehmen von der allmählichen Verbesserung der Konjunkturlage in diesen Ländern. Darüber hinaus sorge die nach wie vor stabile Inlandsnachfrage für eine positive Entwicklung in den konsumabhängigen Bereichen.
