Zur Rentenangleichung bis 2020
Mittwoch, 13. August 2014, 16:40 Uhr
Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht zur Zusage der Rentenangleichung: Wichtiger Baustein für die innere Einheit Deutschlands...
Die heutige Zusage der Bundeskanzlerin, bis 2020 die Renteneinheit in Deutschland zu erreichen, ist bald 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution ein deutliches Signal für die Menschen in Ost und West. Die Lebensleistung aller Menschen muss ohne Unterschied anerkannt werden. Die Angleichung der Renten in Ost und West ist ein entscheidender Baustein der inneren Einheit Deutschlands, sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht.
Lieberknecht begrüßte zugleich die Ankündigung der Bundeskanzlerin, auch in den kommenden Jahren ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung in den ostdeutschen Bundesländern zu legen: Mit dem Auslaufen des Solidarpaktes 2019 haben wir die historische Chance, die Finanzbeziehungen in Deutschland neu auszurichten.
Es geht darum, nicht nach Himmelsrichtungen, sondern nach Bedarfen zu fördern, zu unterstützen und Impulse zu setzen. Deswegen habe ich einen ‚Deutschland-Fonds‘ vorgeschlagen, mit dessen Hilfe strukturschwache Regionen mit besonderen Problemen einen Nachteilsausgleich erhalten können – unabhängig davon, in welchem Land die Region liegt, so die Ministerpräsidentin.
Es liege auf der Hand, dass bei der Entwicklung entsprechender Kriterien der Bedarf vieler Regionen in den neuen Ländern besondere Aufmerksamkeit verdiene. Sie verwies beispielhaft darauf, dass die Steuerkraft im Osten Deutschlands nach wie vor deutlich hinter jener der westdeutschen Länder liege.
Autor: enDie heutige Zusage der Bundeskanzlerin, bis 2020 die Renteneinheit in Deutschland zu erreichen, ist bald 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution ein deutliches Signal für die Menschen in Ost und West. Die Lebensleistung aller Menschen muss ohne Unterschied anerkannt werden. Die Angleichung der Renten in Ost und West ist ein entscheidender Baustein der inneren Einheit Deutschlands, sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht.
Lieberknecht begrüßte zugleich die Ankündigung der Bundeskanzlerin, auch in den kommenden Jahren ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung in den ostdeutschen Bundesländern zu legen: Mit dem Auslaufen des Solidarpaktes 2019 haben wir die historische Chance, die Finanzbeziehungen in Deutschland neu auszurichten.
Es geht darum, nicht nach Himmelsrichtungen, sondern nach Bedarfen zu fördern, zu unterstützen und Impulse zu setzen. Deswegen habe ich einen ‚Deutschland-Fonds‘ vorgeschlagen, mit dessen Hilfe strukturschwache Regionen mit besonderen Problemen einen Nachteilsausgleich erhalten können – unabhängig davon, in welchem Land die Region liegt, so die Ministerpräsidentin.
Es liege auf der Hand, dass bei der Entwicklung entsprechender Kriterien der Bedarf vieler Regionen in den neuen Ländern besondere Aufmerksamkeit verdiene. Sie verwies beispielhaft darauf, dass die Steuerkraft im Osten Deutschlands nach wie vor deutlich hinter jener der westdeutschen Länder liege.
