Betrachtet: Einladungen
Mittwoch, 13. August 2014, 07:27 Uhr
In der Nacht ist in Heringen der Rewe-Markt überfallen worden. Wieder. Dazu einige kurze Anmerkungen...
Die Vorgehensweise ist immer die gleiche. Kurz vor 22 Uhr, kaum noch Kundschaft, kaum Zeugen, die Kasse vom Tagesgeschäft voll. Da geht man schnell rein, verbreitet Angst und Schrecken, packt das Bargeld ein und verschwindet.
Die Motive, gerade diesen Markt mehrfach zu überfallen liegen damit quasi auf der Hand und die Frage bleibt:
Warum muss ein überdimensionierter Supermarkt in einem Provinzstädtchen, wo vermutlich schon ab 20 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden (die Heringer mögen mir die Übertreibung verzeihen), bis in die Nacht hinein geöffnet haben? Ist das nicht schon der Anfang einer Einladung? Hier sollte der Handelsgigant vielleicht mal nachdenken, vor allem im Interesse der dortigen Mitarbeiterinnen, die diesen psychischen Super-Gau nun schon zweimal über sich ergehen lassen mussten.
Eine gewisse Analogie ergibt sich im Bezug auf die Überfalle auf Netto-Märkte. Hier war vor allem der östliche Kyffhäuserkreis in den vergangenen Jahren mehrfach betroffen. Scheinbar problemlos konnten die Täter die Eingangstüren öffnen und die Zigarettenboxen im Kassenbereich leerräumen. Auch hier handelte das Management nicht, um zum die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen. Der Schaden von jeweils mehreren Tausend Euro ist vermutlich eingepreist.
Bleibt zu hoffen, dass bei diesem jüngsten Überfall in Heringen wenigstens die Täter gefasst werden, damit von dieser Seite ein gewisser Druck ausgeübt werden kann.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDie Vorgehensweise ist immer die gleiche. Kurz vor 22 Uhr, kaum noch Kundschaft, kaum Zeugen, die Kasse vom Tagesgeschäft voll. Da geht man schnell rein, verbreitet Angst und Schrecken, packt das Bargeld ein und verschwindet.
Die Motive, gerade diesen Markt mehrfach zu überfallen liegen damit quasi auf der Hand und die Frage bleibt:
Warum muss ein überdimensionierter Supermarkt in einem Provinzstädtchen, wo vermutlich schon ab 20 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden (die Heringer mögen mir die Übertreibung verzeihen), bis in die Nacht hinein geöffnet haben? Ist das nicht schon der Anfang einer Einladung? Hier sollte der Handelsgigant vielleicht mal nachdenken, vor allem im Interesse der dortigen Mitarbeiterinnen, die diesen psychischen Super-Gau nun schon zweimal über sich ergehen lassen mussten.
Eine gewisse Analogie ergibt sich im Bezug auf die Überfalle auf Netto-Märkte. Hier war vor allem der östliche Kyffhäuserkreis in den vergangenen Jahren mehrfach betroffen. Scheinbar problemlos konnten die Täter die Eingangstüren öffnen und die Zigarettenboxen im Kassenbereich leerräumen. Auch hier handelte das Management nicht, um zum die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen. Der Schaden von jeweils mehreren Tausend Euro ist vermutlich eingepreist.
Bleibt zu hoffen, dass bei diesem jüngsten Überfall in Heringen wenigstens die Täter gefasst werden, damit von dieser Seite ein gewisser Druck ausgeübt werden kann.
Peter-Stefan Greiner
