Neuer Gedenkstein
Dienstag, 12. August 2014, 17:52 Uhr
Auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora ist am Nachmittag ein neue Gedenkstein für die Menschen von Antwerpen enthüllt worden, die von Nazi-V-Waffen getötet wurden...
Die perfide Strategie der SS wollte es, dass auch belgische Gefangene im Mittelwerk Hitlers Wunderwaffen bauen mussten, die dann in Richtung ihrer Heimat abgeschossen wurden. Die V-Waffen brachten für 3.500 Frauen, Männer und Kinder in der belgischen Stadt in den Jahren 1944 und 1945 den Tod, für Tausende andere Leid und Not.
Das sei die schlimmste Zeit für Deutschland gewesen, sagte heute ein Vertreter jener belgischen Delegation, die bei der Enthüllung mit dabei war. Umso mehr freue er sich, dass an dieser Stelle, unmittelbar vor dem Eingang des neu gestalteten Besucherstollens, nun in dieser würdigen Form an jene Opfer erinnert werden.
Sowohl der scheidende Gedenkstättenleiter Dr. Jens-Christian Wagner als auch Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh, hoben hervor, dass die Lehre aus dieser schrecklichen Zeit das "Nichtvergessen" als Weitergabe an die junge Generation sei. Man habe sich vor Jahren die Hand gereicht und gemeinsam geschworen, nie wieder diese Barbarei zuzulassen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDie perfide Strategie der SS wollte es, dass auch belgische Gefangene im Mittelwerk Hitlers Wunderwaffen bauen mussten, die dann in Richtung ihrer Heimat abgeschossen wurden. Die V-Waffen brachten für 3.500 Frauen, Männer und Kinder in der belgischen Stadt in den Jahren 1944 und 1945 den Tod, für Tausende andere Leid und Not.
Das sei die schlimmste Zeit für Deutschland gewesen, sagte heute ein Vertreter jener belgischen Delegation, die bei der Enthüllung mit dabei war. Umso mehr freue er sich, dass an dieser Stelle, unmittelbar vor dem Eingang des neu gestalteten Besucherstollens, nun in dieser würdigen Form an jene Opfer erinnert werden.
Sowohl der scheidende Gedenkstättenleiter Dr. Jens-Christian Wagner als auch Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh, hoben hervor, dass die Lehre aus dieser schrecklichen Zeit das "Nichtvergessen" als Weitergabe an die junge Generation sei. Man habe sich vor Jahren die Hand gereicht und gemeinsam geschworen, nie wieder diese Barbarei zuzulassen.
Peter-Stefan Greiner

