Klaus Gorges reagiert
Samstag, 09. August 2014, 19:56 Uhr
Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Dienstaufsichtsbeschwerde der SPD-Stadtratsfraktion gegen Oberbürgermeister Dr. Zeh reagiert jetzt der Präsident des Kreissportbundes, Klaus Gorges...
Zur Erinnerung: Folgendes war in der Beschwerde zu lesen: "Vor Beginn der Veranstaltung konnte ich ein Gespräch zwischen dem Bürgermeister und dem Präsidenten des Kreissportbundes mit verfolgen.
In dem Gespräch ging es darum, dass der Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen noch am Tag der Veranstaltung beim Kreissportbund hat anrufen lassen und telefonisch angewiesen hat, dass Herr Jendricke nicht als Vertreter der Stadt das übliche Grußwort zur Veranstaltung halten darf, sondern die zweite Beigeordnete Frau Haase die offizielle Vertreterin für die Stadt sei.
Dem Präsidenten des Kreissportbundes, Herrn Gorges, war die Übermittlung dieser städtischen Anweisung sichtlich peinlich, aber er sah sich aufgrund der Abhängigkeiten zur Stadt Nordhausen außerstande die Anweisung des Oberbürgermeisters zu übergehen."
Dazu äußert sich jetzt Gorges:
Als Präsident des Kreissportbundes Nordhausen e.V. möchte ich, Klaus Gorges, folgende Stellungnahme zur Veröffentlichung und die damit verbundene Diskussion der Dienstaufsichtsbeschwerde von Andreas Wieninger abgeben:
Aus meiner Sicht ist es äußerst bedauerlich, dass die Sportgala in der die Würdigung des Ehrenamtes im Sport und die Ehrung der Sportler des Jahres im Vordergrund stehen, benutzt wird, um politische Streitigkeiten fortzuführen. Außerdem finde ich bedenklich, dass ein Schreiben an die Kommunalaufsicht an die Öffentlichkeit gelangen kann.
Die über mich geäußerten Sachverhalte entsprechen nicht den Tatsachen. Im Vorfeld der Sportgala war uns bekannt, dass der Oberbürgermeister, Herr Dr. Klaus Zeh nicht teilnehmen könne und daher wurde der Bürgermeister, Herr Matthias Jendricke angefragt, ob er das Grußwort sprechen würde. Nach Herrn Jendrickes Zusage bekamen wir als KSB vom Büro des Oberbürgermeisters die Nachricht, dass Frau Hannelore Haase die Grußrede halten wird und nicht wie in der Dienstaufsichtsbeschwerde behauptet, Herr Jendricke nicht darf.
Ich war natürlich irritiert aber nicht peinlich berührt und akzeptiere die Entscheidung des Oberbürgermeisters, zumal Frau Hannelore Haase in ihren Amtsbereich für die Belange des Sportes zuständig ist.
Desweiteren möchte ich feststellen, dass wir als Kreissportbund nicht in Abhängigkeit der Stadt Nordhausen stehen. Die finanziellen Zuwendungen der Stadt Nordhausen in Höhe von 10.000,00 Euro für die ehrenamtliche Tätigkeit der lizenzierten Übungsleiter im Nachwuchsbereich werden in vollem Umfang an die städtischen Sportvereine weitergereicht. Die dafür notwendigen Prüfungs- und Bearbeitungskosten trägt der Kreisportbund Nordhausen e.V. alleinig.
Eher im Gegenteil profitiert die Stadt Nordhausen von den Leistungen des Kreissportbund Nordhausen e.V., wie zum Beispiel die 25 Arbeitskräfte, die der KSB in den stätischen Sportvereinen beschäftigt. Unsere Arbeit sowie die damit verbundenen Entscheidungen werden stets parteineutral getroffen, bei uns stehen Sportlerinnen und Sportler und nicht die Parteien im Vordergrund.
Mit sportlichem Gruß
Klaus Gorges
Präsident Kreissportbund Nordhauen e.V.
Autor: redZur Erinnerung: Folgendes war in der Beschwerde zu lesen: "Vor Beginn der Veranstaltung konnte ich ein Gespräch zwischen dem Bürgermeister und dem Präsidenten des Kreissportbundes mit verfolgen.
In dem Gespräch ging es darum, dass der Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen noch am Tag der Veranstaltung beim Kreissportbund hat anrufen lassen und telefonisch angewiesen hat, dass Herr Jendricke nicht als Vertreter der Stadt das übliche Grußwort zur Veranstaltung halten darf, sondern die zweite Beigeordnete Frau Haase die offizielle Vertreterin für die Stadt sei.
Dem Präsidenten des Kreissportbundes, Herrn Gorges, war die Übermittlung dieser städtischen Anweisung sichtlich peinlich, aber er sah sich aufgrund der Abhängigkeiten zur Stadt Nordhausen außerstande die Anweisung des Oberbürgermeisters zu übergehen."
Dazu äußert sich jetzt Gorges:
Als Präsident des Kreissportbundes Nordhausen e.V. möchte ich, Klaus Gorges, folgende Stellungnahme zur Veröffentlichung und die damit verbundene Diskussion der Dienstaufsichtsbeschwerde von Andreas Wieninger abgeben:
Aus meiner Sicht ist es äußerst bedauerlich, dass die Sportgala in der die Würdigung des Ehrenamtes im Sport und die Ehrung der Sportler des Jahres im Vordergrund stehen, benutzt wird, um politische Streitigkeiten fortzuführen. Außerdem finde ich bedenklich, dass ein Schreiben an die Kommunalaufsicht an die Öffentlichkeit gelangen kann.
Die über mich geäußerten Sachverhalte entsprechen nicht den Tatsachen. Im Vorfeld der Sportgala war uns bekannt, dass der Oberbürgermeister, Herr Dr. Klaus Zeh nicht teilnehmen könne und daher wurde der Bürgermeister, Herr Matthias Jendricke angefragt, ob er das Grußwort sprechen würde. Nach Herrn Jendrickes Zusage bekamen wir als KSB vom Büro des Oberbürgermeisters die Nachricht, dass Frau Hannelore Haase die Grußrede halten wird und nicht wie in der Dienstaufsichtsbeschwerde behauptet, Herr Jendricke nicht darf.
Ich war natürlich irritiert aber nicht peinlich berührt und akzeptiere die Entscheidung des Oberbürgermeisters, zumal Frau Hannelore Haase in ihren Amtsbereich für die Belange des Sportes zuständig ist.
Desweiteren möchte ich feststellen, dass wir als Kreissportbund nicht in Abhängigkeit der Stadt Nordhausen stehen. Die finanziellen Zuwendungen der Stadt Nordhausen in Höhe von 10.000,00 Euro für die ehrenamtliche Tätigkeit der lizenzierten Übungsleiter im Nachwuchsbereich werden in vollem Umfang an die städtischen Sportvereine weitergereicht. Die dafür notwendigen Prüfungs- und Bearbeitungskosten trägt der Kreisportbund Nordhausen e.V. alleinig.
Eher im Gegenteil profitiert die Stadt Nordhausen von den Leistungen des Kreissportbund Nordhausen e.V., wie zum Beispiel die 25 Arbeitskräfte, die der KSB in den stätischen Sportvereinen beschäftigt. Unsere Arbeit sowie die damit verbundenen Entscheidungen werden stets parteineutral getroffen, bei uns stehen Sportlerinnen und Sportler und nicht die Parteien im Vordergrund.
Mit sportlichem Gruß
Klaus Gorges
Präsident Kreissportbund Nordhauen e.V.
