Ausbau statt Ausdünnung des Angebotes
Freitag, 08. August 2014, 18:34 Uhr
Für den Ausbau der Schienenverbindung zwischen Nordhausen und Erfurt spricht sich Andreas Wieninger (SPD) aus. Er macht zudem acuh Vorschläge...
Hintergrund sind die vorgesehene Überprüfung und mögliche Schließung von 36 Haltepunkten in Thüringen durch das Verkehrsministerium, fünf davon auf der Strecke Nordhausen – Erfurt.
In den zurückliegenden Jahren wurden die Fahrzeitverkürzungen auf der Strecke vornehmlich durch kosmetische Eingriffe, die Umwandlung von Regionalbahnen in Regionalexpress, mit weniger Halten, erreicht.
Eine weitere Ausdünnung habe fatale Folgen für den ländlichen Raum. Gerade bei dem wachsenden Anteil der älteren Bevölkerung spricht sich Wieninger für die Notwendigkeit der Beibehaltung der Angebote aus. Für kürzere Fahrzeiten ist das Verprellen von Fahrgästen durch immer weniger Angebote das falsche Signal und wird unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten für die Betreiber immer schwieriger.
Weiterhin sei es ein nicht hinnehmbarer Zustand, wenn Reisende auf nicht sanierten Bahnsteigen ein- und aussteigen müssen und sanierte Bahnsteige ungenutzt bleiben, wie dies zum Beispiel in Sondershausen der Fall ist. Hier ist das Land in der Pflicht durch einen entsprechenden Ausbau für kürzere Fahrzeiten und geeigneten Maßnahmen für einen erleichterten Zugang für Fahrgäste zu sorgen.
Autor: redHintergrund sind die vorgesehene Überprüfung und mögliche Schließung von 36 Haltepunkten in Thüringen durch das Verkehrsministerium, fünf davon auf der Strecke Nordhausen – Erfurt.
In den zurückliegenden Jahren wurden die Fahrzeitverkürzungen auf der Strecke vornehmlich durch kosmetische Eingriffe, die Umwandlung von Regionalbahnen in Regionalexpress, mit weniger Halten, erreicht.
Eine weitere Ausdünnung habe fatale Folgen für den ländlichen Raum. Gerade bei dem wachsenden Anteil der älteren Bevölkerung spricht sich Wieninger für die Notwendigkeit der Beibehaltung der Angebote aus. Für kürzere Fahrzeiten ist das Verprellen von Fahrgästen durch immer weniger Angebote das falsche Signal und wird unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten für die Betreiber immer schwieriger.
Weiterhin sei es ein nicht hinnehmbarer Zustand, wenn Reisende auf nicht sanierten Bahnsteigen ein- und aussteigen müssen und sanierte Bahnsteige ungenutzt bleiben, wie dies zum Beispiel in Sondershausen der Fall ist. Hier ist das Land in der Pflicht durch einen entsprechenden Ausbau für kürzere Fahrzeiten und geeigneten Maßnahmen für einen erleichterten Zugang für Fahrgäste zu sorgen.

