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Genossenschaftliche Nachhaltigkeit

Donnerstag, 07. August 2014, 09:24 Uhr
Innerhalb des Strategiekonzeptes “WBG 2020” nimmt der ökologische Grundgedanke der Nachhaltigkeit einen wichtigen Platz im unternehmerischen Planen und Handeln der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz ein. Und das ist nicht nur "graue Theorie"...


Seit einigen Jahren werden seitens der WBG alle Investitionsentscheidungen auf ihre Nachhaltigkeit in punkto Ökologie überprüft. Jüngstes Beispiel dafür ist die Baumaßnahme "Seniorenwohnen am Aueblick" in Nordhausen-Nord.

Nachhaltiges Handeln macht natürlich auch vor der Organisation der Verwaltungsarbeit nicht halt. Seit eineinhalb Jahren sind bei der WBG Südharz Smarts mit Elektroantrieb für die Service-Teams im Einsatz. In der vergangenen Woche wurden die letzten sechs Flitzer von Geschäftsführer Andreas Peter und für den Smart-Vertrieb verantwortlichen Johannes Gerlach von der Autohaus Peter Gruppe an die WBG übergeben.

Damit sind nun 16 Smart Electric drive der WBG Südharz in der Region unterwegs. Techniker, Vermieter, Wohnungswarte, Sozialarbeiter und die Mitarbeiter in den Zweigstellen nutzen die neuen Fahrzeuge im Rahmen der Betreuung der über 7.000 WBG-Wohnungen in sechs verschiedenen Orten in der Region.

Nach 18 Monaten steht für den Vorstand der WBG Südharz fest: “Das ist das perfekte Fahrzeug für unsere Anforderungen und zunehmend sind auch die anfangs etwas skeptischen Mitarbeiter von dieser Art der ökologisch nachhaltigen Mobilität als auch von der Tauglichkeit der Autos im täglichen Betrieb voll überzeugt."
Mit dem Autohaus Peter hat die Wohnungsbaugenossenschaft nicht nur einen verlässlichen Partner gefunden, sondern auch ein Unternehmen, das von unserer Philosophie der "Grünen WBG" beeindruckt ist. Zusätzlich zu den Fahrzeugen wurde der Wohnungsbaugenossenschaft daher nun auch ein Smart E-Bike zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt, das bereits von den Mitarbeitern der WBG Südharz intensiv genutzt wird.

Außerdem anwesend bei der Übergabe der Servicefahrzeuge an die WBG-Vorstände Sven Dörmann (Wohnungswesen) und Steffen Loup (Finanzen) war Dirk Meißgeier, Handlungsbevollmächtigter der Energieversorgung Nordhausen.

Gespeist werden die Smarts nämlich mit 100 prozentigem Ökostrom aus Wasserkraft, den die Wohnungsbaugenossenschaft für ihre Geschäftsstellen in Nordhausen und an den anderen Standorten der Wohnungsverwaltung von der Energieversorgung Nordhausen als weiterem Partner bezieht. Mittlerweile gibt es an den Geschäfts- und Zweigstellen der Genossenschaft in Nordhausen, Bleicherode, Ilfeld und Heringen entsprechende Steckdosen für die schicken, lautlosen und emissionsfreien Flitzer. In Rottleberode ist eine solche Station geplant.

"Die EVN war bei den Planungen zur Umstellung unseres Service-Fuhrparks mit eingebunden und hat uns unterstützt", so der WBG-Vorstand. Es wurde ein Förderprogramm entwickelt, das die Anschaffung unserer E-Smarts mit insgesamt 8.000 Euro gefördert hat. Hiervon können übrigens inzwischen auch alle anderen Interessenten für Elektrofahrzeuge profitieren.

Die WBG Südharz macht aber bereits den nächsten Schritt. Beim Umbau des Kunden-Service-Centers der Genossenschaft in der Bochumer Straße in Nordhausen wird selbstverständlich auch auf ökologische Aspekte geachtet. "Neben einem modernen Heizungs- und Kühlsystem mit Wärmerückgewinnung wurde eine Photovoltaikanlage installiert, durch die der Großteil des in der Geschäftsstelle benötigten Stroms selbst produziert wird", sagt der Haustechnik-Ingenieur der WBG Südharz, Jochen Herms. Das führt nicht zuletzt auch langfristig zu deutlichen Kosteneinsparungen für die Verwaltung. Und: damit schließt sich hier ein Kreislauf ganz im Sinne der “Grünen WBG”.
Autor: red

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