Camp-Tagebuch: Tag 6
Freitag, 25. Juli 2014, 07:00 Uhr
Spannende Tage für über 100 Kinder aus der Nordhäuser Region im Camp Hoheneiche. In diesem Tagebuch berichtet Rüdiger Neitzke über das Leben im Camp, bei dem sich in diesem Jahr alles um Nelson Mandela dreht...
Erste Rassenschranken sind abgeschafft, der ANC und andere Gruppierungen sind wieder zugelassen. Freie Wahlen und ein demokratisches Südafrika sind nicht mehr undenkbar. Mandela verlässt die Gefängnismauern!
Nicht ohne den Wärtern Respekt und Dank auszusprechen. Keine Spur von Verbitterung, Resignation oder gar Rachegedanken, nein Achtung und Hoffnung! Er ist bereit, weiter zu kämpfen, im ANC und mit Bischof Tutu, weiter zu verhandeln, mit De Klerk und den Häuptlingen der verschiedenen
Stämme.
Aber beunruhigende Nachrichten von extremen Radikalen auf beiden Seiten werden vermeldet. Auf der Seite der Weißen hat sich um Constant Viljoen, welcher sehr authentisch von Jonny dargestellt wird, die Burische Volksfront gebildet. Hass wird geschürt, gefährliches rechtes Gedankengut findet Raum. Auf der Seite der Schwarzen stellt sich der Zulu-Häuptling Buthelezi quer, Rachegedanken für all das zugefügte Leid, die mit Gewalt Ausdruck finden sollen, sind seine Gründe.
Eine angespannte, gefährliche Situation. Ein Funke, eine unbedachte oder provozierte Gewalttat kann das Pulverfass Südafrika zum Explodieren bringen! Mandela wagt die Verhandlungen mit beiden Seiten. Er vertraut fest, dass das menschliche Herz Liebe viel natürlicher empfindet als Hass. Er ist überzeugt: Niemand wird geboren, um einen anderen Menschen zu hassen. Mit Spannung erwarten wir das morgige Theaterstück!
Mehr aus dem Camp-Leben gibt es in der aktuellen Daily Camp Post .
Autor: redSo much hope
Zerbrechliche FreiheitErste Rassenschranken sind abgeschafft, der ANC und andere Gruppierungen sind wieder zugelassen. Freie Wahlen und ein demokratisches Südafrika sind nicht mehr undenkbar. Mandela verlässt die Gefängnismauern!
Nicht ohne den Wärtern Respekt und Dank auszusprechen. Keine Spur von Verbitterung, Resignation oder gar Rachegedanken, nein Achtung und Hoffnung! Er ist bereit, weiter zu kämpfen, im ANC und mit Bischof Tutu, weiter zu verhandeln, mit De Klerk und den Häuptlingen der verschiedenen
Stämme.
Aber beunruhigende Nachrichten von extremen Radikalen auf beiden Seiten werden vermeldet. Auf der Seite der Weißen hat sich um Constant Viljoen, welcher sehr authentisch von Jonny dargestellt wird, die Burische Volksfront gebildet. Hass wird geschürt, gefährliches rechtes Gedankengut findet Raum. Auf der Seite der Schwarzen stellt sich der Zulu-Häuptling Buthelezi quer, Rachegedanken für all das zugefügte Leid, die mit Gewalt Ausdruck finden sollen, sind seine Gründe.
Eine angespannte, gefährliche Situation. Ein Funke, eine unbedachte oder provozierte Gewalttat kann das Pulverfass Südafrika zum Explodieren bringen! Mandela wagt die Verhandlungen mit beiden Seiten. Er vertraut fest, dass das menschliche Herz Liebe viel natürlicher empfindet als Hass. Er ist überzeugt: Niemand wird geboren, um einen anderen Menschen zu hassen. Mit Spannung erwarten wir das morgige Theaterstück!
Mehr aus dem Camp-Leben gibt es in der aktuellen Daily Camp Post .
























