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Wieder in Nohra

Dienstag, 15. Juli 2014, 15:15 Uhr
Binnen einer Woche gaben sich Thüringer Politiker in einer erfolgreichen Firma (wo auch sonst?) in Nohra quasi die Klinken in die Hand. Norsystec nennt sich das Unternehmen und will in den kommenden Monaten weiter expandieren. Da machen Thüringen-Tour-Besuche richtig Spaß...


Für einen Zulieferer der Automobilindustrie wie Norsysrec ist in erster Linie die Lage zu den großen Kunden (über)lebenswichtig. Die Nohraer sind zum Beispiel Kunde von Volkswagen und liegen strategisch goldrichtig. Das alles hatte Geschäftsführer Dr. Sven Vogt bereits dem Staatssekretär für Wirtschaft dieser Landesregierung, Jochen Staschewski erzählt – in der vergangenen Woche.

In den Löhnen und Gehältern richte man sich nach den Tarifen der Kautschuk- und Kunststoffindustrie, wohl aber sind Norsystec(er) nicht Mitglied des Arbeitgeberverbandes.

Zurzeit hat das Unternehmen, das 2008 in Nohra gestartet ist, rund 110 Mitarbeiter, etwa zwei Drittel davon sind Frauen und die große Mehrheit kommt aus dem Landkreis Nordhausen. Die geplante neue Produktionshalle soll den Standort Nohra weiter sichern und stärken. Auch könnten bis zu 60 neue Mitarbeiter eingestellt und vielleicht geht dann auch die Zahl der Leiharbeiter weiter zurück.

Man darf gespannt sein, wer als nächster Politiker an die Firmentür in Nohra klopfen wird...
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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