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Einen Meisterkoch für das Steakhouse?

Mittwoch, 09. Juli 2014, 18:45 Uhr
Der Name „Ottos Steakhouse“ ist Vergangenheit. Es könnte sich möglicherweise eine schnelle Wiederbelegung der Gaststätte abzeichnen...


Nordhausen. Noch hängt es am Eingang des Objektes Geseniusstraße 26, das Schild „Ottos Steakhouse“. Schon bald könnte es verschwunden sein.

Otto Holzheuer führte die Lokalität, die in der Rolandstadt einen guten Namen hatte, viele Jahre lang. Später übernahm sie Tochter Steffi. Sie warf das Handtuch wegen nach ihrer Meinung unüberwindbaren Meinungsverschiedenheiten mit dem Eigentümer des Hauses. Wir berichteten. Mit Sohn Benjamin wagt sie einen Neuanfang in der „Friedenseiche“ im Stadtteil Salza. Morgen ist ab 15 Uhr die offizielle Eröffnung.

„Ottos Steakhouse“ war einmal. Nicht aber soll das mit der Gastronomie in diesem Hause so werden. Ein neuer Wirt könnte sie eventuell übernehmen. Ein erfahrener Gastronom. Er kommt aus Niedersachsen, wo er ein Familienunternehmen führt.

Heute weilte er mit seiner Frau in Nordhausen und nahm die Räumlichkeiten der einstigen Gaststätte eingehend in Augenschein. Jede Ecke bewertete er kritisch. Vermaß Zimmer und unterbreitete dem derzeitigen Eigentümer seine Vorstellungen. Nicht von heute auf morgen sind die umsetzbar. Das brauche Zeit. Geht alles nach seinen Wünschen, könnten sich noch in diesem Jahr die Pforten wieder öffnen. Eventuell als „Gesellschaftshaus Eintracht“, wie an der Stirnseite der Fassade zu lesen ist.

Besichtigung (Foto: Kurt Frank) Besichtigung (Foto: Kurt Frank)
Küchenmeister Ingo Cybok (links) besichtigte heute mit seiner Frau die Räumlichkeiten der ehemaligen Gaststätte „Ottos Steakhouse“ in der Geseniusstraße. Geht alles nach seinen Vorstellungen, könnte er der neue Gastwirt werden. In der Mitte Dr. Bartholomäus.

Ingo Cybok lernte in der Mitropa Halberstadt. Im Interhotel „Merkur“ in Leipzig wurde er Küchenmeister, bestand die Prüfung mit Bravour. Der Meisterkoch ist vielen Nordhäusern kein Unbekannter. Im damaligen IFA-Klubhaus beim Sportplatz fungierte er als Küchenleiter. Die Gäste schätzten, was er aus Topf und Pfanne auf den Tisch brachte.

Noch sei man in der Sichtungs-und Informationsphase. Sagt die Familie. Derzeit stehe alles noch in den Sternen. Kurt Frank
Autor: red

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