Der Teamgedanke zählt
Montag, 30. Juni 2014, 17:15 Uhr
Wo ist Brasilien? Hier, ruft Patricia Luotsky. Die 13-Jährige ist Teamkapitänin und bekommt das Schild mit der brasilianischen Flagge gereicht. Und das alles an der Nordhäuser Parkallee...
Was auf den ersten Blick am Montagvormittag auf dem Kunstrasenplatz des Albert-Kuntz-Sportparks nach einer Mini-Fußballweltmeisterschaft mit 20 Teams aussah, entpuppte sich auf den zweiten als Sportbewegungstag des staatlich regionalen Förderzentrums Johann-Heinrich-Pestalozzi. An drei Stationen – Ball über die Schnur, Völkerball und Fußball – rückte insbesondere der Teamgedanke in den Mittelpunkt.
Nicht das Gewinnen stand im Vordergrund, sondern der Teamgedanke, erklärte Roswitha Huke, Initiatorin und Fachschaftsleiterin Sport. Alle Mitglieder aus dem jeweiligen Team sollten in das Spiel mit einbezogen werden. Etwa 170 Kinder aus den Klassenstufen 3 bis 10 sorgten für richtig viel Belebung und auch Bewegung auf dem Kunstrasenplatz. Sie waren in insgesamt 20 Mannschaften aufgeteilt. Der entsprechende Teamkapitän hatte im Vorfeld die Aufgabe eine Mannschaft zusammenzustellen. Sie sollte aus sieben Spielern davon mindestens drei Mädchen bestehen und aus jeder Klassenstufe sollte ein Schüler ausgewählt werden.
Am Aktionstag erhielten alle Kapitäne zunächst ihr Länderschild und einen Spielplan, auf dem die Ergebnisse notiert werden sollten. Feierlich eröffnet wurde der Sportbewegungstag kurz nach 9 Uhr mit dem Einmarsch der 20 Nationen. Den Rhythmus gab die Trommelgruppe der Schule vor. Nach der Begrüßung in den jeweiligen Landessprachen und der Hinweis, dass das faire Miteinander zählt, griff Huke zur Pfeife und pfiff die Partien an den einzelnen Stationen, die jeweils dreimal vorhanden waren, an. Die Spielzeit betrug 15 Minuten.
Das Team Brasilien musste etwas untypisch zuerst zur Station Ball über die Schnur. Das war ein Spiel genau nach dem Geschmack von Matthias Hesel. Der großgewachsene 14-Jährige hatte körperliche Vorteile gegenüber den anderen, so dass er die Bälle schnell abfing, energisch wieder über die Schnur warf und für zahlreiche Punkte sorgte. Ebenso wie Kevin Pfumpfel, der sich sehr beweglich zeigte und gut mit Matthias harmonierte. Im Doppel waren beide unschlagbar. Der Teamgedanke blieb bei den Brasilianern so gelegentlich mal auf der Strecke. Sehr zum Leidwesen der Engländer, die nämlich die Partie mit 9:25 verloren.
Nach einer vorgesehenen Zwangspause durften die Brasilianer dann ihre Fähigkeiten beim Fußball unter Beweis stellen. Und auch da gaben Matthias und Kevin im Angriff den Ton an. Die Kameruner wurden mit 8:1 besiegt. Doch auch an den anderen Stationen wurde mit viel Engagement gekämpft und versucht als Team aufzutreten. Die Freude in den Gesichtern der Kinder und der Jugendlichen sorgte dann auch bei Huke für eine entspannte Gefühlslage.
Nach drei Stunden war auch der letzte Ball über die Schnur geschlagen, das letzte Tor eingenetzt und der letzte Spieler aus der gegnerischen Mannschaft getroffen. Als Gewinner durften sich erst einmal alle Mannschaften fühlen, die sich auch als Team präsentierten und alle Spieler gut in Szene setzten. Einen Gewinner soll es aber auch noch geben. Vielleicht ja Brasilien mit Teamkapitänin Patricia. Sie wird bei einem erneuten Aufruf mit Sicherheit noch einmal hier rufen.
Sandra Arm
Autor: redWas auf den ersten Blick am Montagvormittag auf dem Kunstrasenplatz des Albert-Kuntz-Sportparks nach einer Mini-Fußballweltmeisterschaft mit 20 Teams aussah, entpuppte sich auf den zweiten als Sportbewegungstag des staatlich regionalen Förderzentrums Johann-Heinrich-Pestalozzi. An drei Stationen – Ball über die Schnur, Völkerball und Fußball – rückte insbesondere der Teamgedanke in den Mittelpunkt.
Nicht das Gewinnen stand im Vordergrund, sondern der Teamgedanke, erklärte Roswitha Huke, Initiatorin und Fachschaftsleiterin Sport. Alle Mitglieder aus dem jeweiligen Team sollten in das Spiel mit einbezogen werden. Etwa 170 Kinder aus den Klassenstufen 3 bis 10 sorgten für richtig viel Belebung und auch Bewegung auf dem Kunstrasenplatz. Sie waren in insgesamt 20 Mannschaften aufgeteilt. Der entsprechende Teamkapitän hatte im Vorfeld die Aufgabe eine Mannschaft zusammenzustellen. Sie sollte aus sieben Spielern davon mindestens drei Mädchen bestehen und aus jeder Klassenstufe sollte ein Schüler ausgewählt werden.
Am Aktionstag erhielten alle Kapitäne zunächst ihr Länderschild und einen Spielplan, auf dem die Ergebnisse notiert werden sollten. Feierlich eröffnet wurde der Sportbewegungstag kurz nach 9 Uhr mit dem Einmarsch der 20 Nationen. Den Rhythmus gab die Trommelgruppe der Schule vor. Nach der Begrüßung in den jeweiligen Landessprachen und der Hinweis, dass das faire Miteinander zählt, griff Huke zur Pfeife und pfiff die Partien an den einzelnen Stationen, die jeweils dreimal vorhanden waren, an. Die Spielzeit betrug 15 Minuten.
Das Team Brasilien musste etwas untypisch zuerst zur Station Ball über die Schnur. Das war ein Spiel genau nach dem Geschmack von Matthias Hesel. Der großgewachsene 14-Jährige hatte körperliche Vorteile gegenüber den anderen, so dass er die Bälle schnell abfing, energisch wieder über die Schnur warf und für zahlreiche Punkte sorgte. Ebenso wie Kevin Pfumpfel, der sich sehr beweglich zeigte und gut mit Matthias harmonierte. Im Doppel waren beide unschlagbar. Der Teamgedanke blieb bei den Brasilianern so gelegentlich mal auf der Strecke. Sehr zum Leidwesen der Engländer, die nämlich die Partie mit 9:25 verloren.
Nach einer vorgesehenen Zwangspause durften die Brasilianer dann ihre Fähigkeiten beim Fußball unter Beweis stellen. Und auch da gaben Matthias und Kevin im Angriff den Ton an. Die Kameruner wurden mit 8:1 besiegt. Doch auch an den anderen Stationen wurde mit viel Engagement gekämpft und versucht als Team aufzutreten. Die Freude in den Gesichtern der Kinder und der Jugendlichen sorgte dann auch bei Huke für eine entspannte Gefühlslage.
Nach drei Stunden war auch der letzte Ball über die Schnur geschlagen, das letzte Tor eingenetzt und der letzte Spieler aus der gegnerischen Mannschaft getroffen. Als Gewinner durften sich erst einmal alle Mannschaften fühlen, die sich auch als Team präsentierten und alle Spieler gut in Szene setzten. Einen Gewinner soll es aber auch noch geben. Vielleicht ja Brasilien mit Teamkapitänin Patricia. Sie wird bei einem erneuten Aufruf mit Sicherheit noch einmal hier rufen.
Sandra Arm

























