Soft-Opening an der Kreuzung
Montag, 30. Juni 2014, 14:12 Uhr
Wer am Samstag spätabends über die Kreuzung Freiherr-vom-Stein-Straße/Bochumer Straße in Nordhausen fuhr, der war doch ein wenig überrascht. Das neue Hotel, hatte das schon geöffnet? Die nnz ist dieser Frage nachgegangen...
Und in der Tat: das Motel Plus Hotel hat bereits geöffnet. Soft Opening nennen das die Fachleute. Seit zehn Tagen logieren Gäste in der neuen Herberge in Nordhausen. Es sei schon hier eine gesunde Mischung aus Geschäftsleuten und privaten Gästen zu verzeichnen, verrät Claudia Knoke-Seidler, die für die Einführung des Hotels in der Rolandstadt verantwortlich zeichnet.
Noch sind die Bauleute hier am Werkeln, zum Beispiel muss das Dachgeschoss ausgebaut werden, dann können auch diese elf Zimmer in die Vermietung gehen. Insgesamt sind es 41 Zimmer in vier verschiedenen Kategorien, die in Nordhausen das Angebot an Übernachtungen erweitern werden. "Zeitweise konnten wir nicht alle Anfragen positiv beantworten und haben Gäste an andere Hotels in Nordhausen verwiesen", konstatiert die Chefin vor Ort, die in dieser doch noch etwas hektischen Zeit auch mal an der Rezeption anzutreffen ist.
Mehrere Tage in der Woche ist jetzt auch Adem Capar in Nordhausen. Der Mann investiert gemeinsam mit einem langjährigen Freund in Nordhausen und ist von der Gastfreundschaft in der Rolandstadt hellauf begeistert.
"Wir sind hier in Nordhausen überaus zuvorkommend, respektvoll und freundlich empfangen worden. Die Türen in den Verwaltungen standen uns offen. Das ist nicht überall der Fall", schwärmt Capar im Gespräch mit der nnz. Schlechte Erfahrungen haben die beiden Verantwortlichen der TIMSAD GmbH in anderen mitteldeutschen Städten gemacht. Hier habe man ihnen als Ausländer ein deutliches Misstrauen entgegengebracht. Nach Nordhausen kam Adem Capar, der in Berlin wohnt und arbeitet, durch einen Zufall. Irgendwann arbeitete eine Studentin aus Nordhausen im Berliner Architekturbüro und klagte über mangelnde Zimmerkapazitäten für Studierende in Nordhausen. "Wir haben uns Nordhausen angesehen und so reiften denn auch die ersten Pläne zum Bau von Studentenappartements in Nordhausen. Die wurden schließlich fallen gelassen und nachdem mit der unteren Denkmalschutzbehörde alles geklärt war, konnte die Genehmigung zum Bau des Hotels erteilt werden. Das alles mit wirklich sehr guter Unterstützung durch die Verantwortlichen im Rathaus", sagt Capar.
Sowohl Adem Capar als auch Claudia Knoke-Seidler schwärmen für Nordhausen und dessen Umgebung sowie die Nähe zum Harz. Für die Berliner gebe es jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Auch das eine oder andere Grundstück in der Stadt. Und so könnte es sein, dass das Interesse der Investoren für Nordhausen noch nicht erloschen ist.
Jetzt aber gilt die volle Aufmerksamkeit der Verantwortlichen den "Restarbeiten an der Kreuzung". Unter anderem muss der Parkplatz hergerichtet werden, im August soll offiziell die Eröffnung gefeiert werden. Bis dahin werden Adem Capar und seine Familie noch öfter nach Nordhausen kommen.
Und bis dahin werden Claudia Knoke-Seidler und ihr Team immer mehr Zimmer belegen können, denn bereits in der Phase des "Soft-Openings" hat sich das Motel Plus in Nordhausen herumgesprochen. Bei einigen nationalen Buchungsportalen ist das Etablissement bereits an erster Stelle zu finden.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redUnd in der Tat: das Motel Plus Hotel hat bereits geöffnet. Soft Opening nennen das die Fachleute. Seit zehn Tagen logieren Gäste in der neuen Herberge in Nordhausen. Es sei schon hier eine gesunde Mischung aus Geschäftsleuten und privaten Gästen zu verzeichnen, verrät Claudia Knoke-Seidler, die für die Einführung des Hotels in der Rolandstadt verantwortlich zeichnet.
Noch sind die Bauleute hier am Werkeln, zum Beispiel muss das Dachgeschoss ausgebaut werden, dann können auch diese elf Zimmer in die Vermietung gehen. Insgesamt sind es 41 Zimmer in vier verschiedenen Kategorien, die in Nordhausen das Angebot an Übernachtungen erweitern werden. "Zeitweise konnten wir nicht alle Anfragen positiv beantworten und haben Gäste an andere Hotels in Nordhausen verwiesen", konstatiert die Chefin vor Ort, die in dieser doch noch etwas hektischen Zeit auch mal an der Rezeption anzutreffen ist.
Mehrere Tage in der Woche ist jetzt auch Adem Capar in Nordhausen. Der Mann investiert gemeinsam mit einem langjährigen Freund in Nordhausen und ist von der Gastfreundschaft in der Rolandstadt hellauf begeistert.
"Wir sind hier in Nordhausen überaus zuvorkommend, respektvoll und freundlich empfangen worden. Die Türen in den Verwaltungen standen uns offen. Das ist nicht überall der Fall", schwärmt Capar im Gespräch mit der nnz. Schlechte Erfahrungen haben die beiden Verantwortlichen der TIMSAD GmbH in anderen mitteldeutschen Städten gemacht. Hier habe man ihnen als Ausländer ein deutliches Misstrauen entgegengebracht. Nach Nordhausen kam Adem Capar, der in Berlin wohnt und arbeitet, durch einen Zufall. Irgendwann arbeitete eine Studentin aus Nordhausen im Berliner Architekturbüro und klagte über mangelnde Zimmerkapazitäten für Studierende in Nordhausen. "Wir haben uns Nordhausen angesehen und so reiften denn auch die ersten Pläne zum Bau von Studentenappartements in Nordhausen. Die wurden schließlich fallen gelassen und nachdem mit der unteren Denkmalschutzbehörde alles geklärt war, konnte die Genehmigung zum Bau des Hotels erteilt werden. Das alles mit wirklich sehr guter Unterstützung durch die Verantwortlichen im Rathaus", sagt Capar.
Sowohl Adem Capar als auch Claudia Knoke-Seidler schwärmen für Nordhausen und dessen Umgebung sowie die Nähe zum Harz. Für die Berliner gebe es jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Auch das eine oder andere Grundstück in der Stadt. Und so könnte es sein, dass das Interesse der Investoren für Nordhausen noch nicht erloschen ist.
Jetzt aber gilt die volle Aufmerksamkeit der Verantwortlichen den "Restarbeiten an der Kreuzung". Unter anderem muss der Parkplatz hergerichtet werden, im August soll offiziell die Eröffnung gefeiert werden. Bis dahin werden Adem Capar und seine Familie noch öfter nach Nordhausen kommen.
Und bis dahin werden Claudia Knoke-Seidler und ihr Team immer mehr Zimmer belegen können, denn bereits in der Phase des "Soft-Openings" hat sich das Motel Plus in Nordhausen herumgesprochen. Bei einigen nationalen Buchungsportalen ist das Etablissement bereits an erster Stelle zu finden.
Peter-Stefan Greiner



