Kevin Struck kurz vor der WM-Krone
Donnerstag, 26. Juni 2014, 15:52 Uhr
Niederlagen gehören im Sport dazu. Und manchmal können sie auch eine heilende Wirkung haben, wenn die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden. Auch für einen Nordhäuser Handballer...
Die deutliche 19:27-Niederlage der Berliner Mannschaft vom Schul- und Leistungssportzentrum gegen Slowenien bei der derzeit laufenden Handball-Schulweltmeisterschaft im türkischen Trabzon scheint eine solch heilende Wirkung gehabt zu haben.
Denn trotz des verpassten Gruppensieges hat die vom Nordhäuser Kevin Struck und seinem Internatszimmergenossen Moritz Schade aus Offenburg als Kapitänsduo geführte Mannschaft inzwischen das Finale erreicht. Im Viertelfinale gegen die ihre Gruppe zuvor souverän beherrschenden Bulgaren zeigten sich die Berliner bestens eingestellt, konterten aus einer überragenden Abwehr heraus die Bulgaren ein ums andere Mal aus.
Und auch der zuvor kritisierte Angriff bot eine starke Leistung und so wurde das Spiel mit einer zuvor kaum zu erwartenden Deutlichkeit von 31:14 gewonnen. Kevin steuerte fünf Tore zum Sieg bei. Im Halbfinale kam es in den heutigen Mittagsstunden zur Neuauflage des Finales von 2012, wo die Berliner knapp dem französischen Vertreter unterlegen waren.
Die Franzosen waren in ihrem Viertelfinalspiel dem Deutschland-Gruppensieger Slowenien nach hartem Kampf erst im Siebenmeterwerfen knapp mit 26:24 überlegen. Im Halbfinale war dann erneut die Abwehr um die beiden Mittelblocker Kevin Struck und Moritz Schade, beide ja auch Jugendnationalspieler die entscheidende Stärke der Berliner beim 22:18-Sieg. Weitere Angaben zum Sie liegen zur Stunde noch nicht vor.
Durch die geglückte Revanche steht das Team morgen im Endspiel gegen Brasilien, das im anderen Halbfinale Dänemark mit 22:21 besiegt hat. Das Spiel beginnt 17 Uhr Ortszeit (16 Uhr Deutschland). Und da wollen die Berliner natürlich auch gewinnen und den Weltmeisterschaftspokal wieder nach Deutschland holen.
Uwe Tittel
Autor: redDie deutliche 19:27-Niederlage der Berliner Mannschaft vom Schul- und Leistungssportzentrum gegen Slowenien bei der derzeit laufenden Handball-Schulweltmeisterschaft im türkischen Trabzon scheint eine solch heilende Wirkung gehabt zu haben.
Denn trotz des verpassten Gruppensieges hat die vom Nordhäuser Kevin Struck und seinem Internatszimmergenossen Moritz Schade aus Offenburg als Kapitänsduo geführte Mannschaft inzwischen das Finale erreicht. Im Viertelfinale gegen die ihre Gruppe zuvor souverän beherrschenden Bulgaren zeigten sich die Berliner bestens eingestellt, konterten aus einer überragenden Abwehr heraus die Bulgaren ein ums andere Mal aus.
Und auch der zuvor kritisierte Angriff bot eine starke Leistung und so wurde das Spiel mit einer zuvor kaum zu erwartenden Deutlichkeit von 31:14 gewonnen. Kevin steuerte fünf Tore zum Sieg bei. Im Halbfinale kam es in den heutigen Mittagsstunden zur Neuauflage des Finales von 2012, wo die Berliner knapp dem französischen Vertreter unterlegen waren.
Die Franzosen waren in ihrem Viertelfinalspiel dem Deutschland-Gruppensieger Slowenien nach hartem Kampf erst im Siebenmeterwerfen knapp mit 26:24 überlegen. Im Halbfinale war dann erneut die Abwehr um die beiden Mittelblocker Kevin Struck und Moritz Schade, beide ja auch Jugendnationalspieler die entscheidende Stärke der Berliner beim 22:18-Sieg. Weitere Angaben zum Sie liegen zur Stunde noch nicht vor.
Durch die geglückte Revanche steht das Team morgen im Endspiel gegen Brasilien, das im anderen Halbfinale Dänemark mit 22:21 besiegt hat. Das Spiel beginnt 17 Uhr Ortszeit (16 Uhr Deutschland). Und da wollen die Berliner natürlich auch gewinnen und den Weltmeisterschaftspokal wieder nach Deutschland holen.
Uwe Tittel
