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Ein Schutzengel in der Flohburg

Mittwoch, 11. Juni 2014, 17:59 Uhr
Unter großem Zuspruch wurde vor einigen Tagen die Kunstausstellung über zwei aus Nordhausen stammende Künstler, Helmut Müller=Philip Oeser und seine erste Ehefrau Marlies, geborene Pape, in der FLOHBURG | Das Nordhausen Museum eröffnet. Jetzt wird eine Führung angeboten...

Nische mit dem Schutzengel (Foto: Archiv Kneffel) Nische mit dem Schutzengel (Foto: Archiv Kneffel)

Seit dem zeigen die Außenwände dieses Bauwerkes zwei übergroße Banner, die einen Schutzengel zeigen, der aus Metallteilen und feinen Federn gestaltet wurde und von Philip Oeser stammt, der ihn als Materialdruck entstehen ließ.

Diese ungewöhnliche Figur besitzt in ihrer Haltung eine feine erotische Ausstrahlung, die sich, je länger man sie betrachtet, umso deutlicher offenbart. Wer diesen außergewöhnlichen Schutzengel im Original anschauen möchte und auch den dazu gehörenden Druckstock, kann das am kommenden Sonntag, dem 15. Juni, ab 15.00 Uhr in der Sonderausstellung während einer Führung mit Heidelore Kneffel tun.

Dieses Kunstwerk Oesers ziert auch das Plakat der Kunstschau. Noch so manches andere Werk von seiner Hand wird sich an diesem Nachmittag erschließen.

Banner an der Flohburg (Foto: Archiv Kneffel) Banner an der Flohburg (Foto: Archiv Kneffel) Während der Führung wird auch Oesers erste Frau, Marlies Müller, mit ihrer Kunst vorgestellt. Sie entstammt der Familie des Malzfabrikanten R. Pape, die in Nordhausen im Altendorf 28 wohnte und die Fabrik in der Schärfgasse besaß. Marlies Pape/Müller wurde nur 29 Jahre, hinterließ jedoch Kunstwerke von großer Ausstrahlung.

Die Ausstellung macht es möglich, sich diesen beiden aus Nordhausen stammenden Künstlern auch von ihrer Herkunft her zu nähern.
Autor: red

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