nnz-online

Frühstück statt Fusion

Dienstag, 10. Juni 2014, 10:32 Uhr
Zur tagen Landräte und Bürgermeister von Harz-Kommunen und Landkreisen in Nordhausen. Eine PR-Panne wie beim ersten Treffen in Hahnenklee soll es nicht mehr geben...

Zum zweiten Frühstück (Foto: nnz) Zum zweiten Frühstück (Foto: nnz)
Nach dem ersten Treffen war das mediale Interesse heute sehr groß

Von dieser Beratung ging ein Signal aus, dass sich einige der kommunalen Spitzen einen Großkreis Harz vorstellen könnten. Aufregung und Aufmerksamkeit waren so garantiert. Diese Vision ist vermutlich gänzlich vom Tisch, auch weil sie wegen des Länderrechts kaum umsetzbar gewesen wäre. Aber die Zündung von Nebelkerzen gehört selbst in den untersten Polit-Ebenen zum Geschäft.

Heute nun stand in der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei die interkommunale Zusammenarbeit auf der Tagesordnung. Was sich schon innerhalb eines Landes nicht gerade schnell und nur unter finanziellen Zwängen entwickelt, das könnte über Ländergrenzen hinweg nicht unkomplizierter werden. Hans-Jörg Kolbeck, ein Fachmann aus dem Landesverwaltungsamt Thüringen, wollte den Damen und Herren die rechtlichen Hintergründe erläutern.

Landrätin Birgit Keller, die Gastgeberin des zweiten gemeinsamen Frühstücks, machte nach ihrer Begrüßung deutlich, dass es durchaus Potential einer Zusammenarbeit zwischen den Kommunen in Thüringen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt geben könne. Im Tourismus zum Beispiel, bei der HSB oder beim zügigen Weiterbau der B 243. Miteinander sprechen, das Machbare ausloten - das zum Beispiel soll der Schwerpunkt des gemeinsamen Frühstücks sein.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de