Für Toleranz und Weltoffenheit
Samstag, 07. Juni 2014, 13:59 Uhr
In einer gemeinsamen Erklärung richteten sich heute Gewerkschaft, Betriebe und Verwaltung gegen Rassismus am Arbeitsplatz und plädieren für Toleranz und Weltoffenheit...
Nach wie vor ist rassistisches und menschenverachtendes Gedankengut teilweise auch in den Belegschaften Nordthüringer Unternehmen anzutreffen. Auf Initiative der Industriegewerkschaft Metall, verabschieden der Nordhäuser Unternehmerverband, sechs der größten Einzelunternehmen und deren Betriebsräte, der Landkreis und die Stadt Nordhausen eine gemeinsame Erklärung für mehr Toleranz und Weltoffenheit.
Die gemeinsame Erklärung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Ausgrenzung ist ein starkes Zeichen für mehr Toleranz und Weltoffenheit in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie im Landkreis Nordhausen, sagt Bernd Spitzbarth, der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Nordhausen. Laut Spitzbarth soll die Erklärung vielseitig angewendet werden. Viele Unternehmer werden sie laut Spitzbarth nicht nur betriebsöffentlich machen, sondern beispielsweise mit neu abgeschlossenen Arbeitsverträgen aushändigen und aktiv mit den Zielen der Erklärung werben.
Für die Nordhäuser Unternehmen ist dieses Engagement eine Selbstverständlichkeit. Nahezu alle Unternehmen die die Erklärung unterzeichnet haben, verdienen ihr Geld auf dem Weltmarkt, sind Zulieferer von ausländischen Unternehmen oder werden durch diese beliefert. Ein Klima der Verständigung und der Toleranz ist daher ein Eckpfeiler unseres unternehmerischen Engagements, ergänzt Hans-Joachim Junker als Chef des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV).
Sowohl der Landkreis als auch die Stadt Nordhausen sind Mitunterzeichnerinnen in erster Reihe, was Landrätin Keller sichtlich erfreut. Das sich die größte Gewerkschaft im Landkreis und die Vertreter unserer Unternehmen zusammenfinden, um gemeinsam für Toleranz und Weltoffenheit zu werben, ist eine einmalige Initiative, die der Landkreises Nordhausen gern unterstützt.
Gerade mit Blick auf die Ergebnisse der Europawahl brauchen wir mehr Engagement für Vielfalt und Toleranz, fügt Dr. Klaus Zeh hinzu.
Autor: redNach wie vor ist rassistisches und menschenverachtendes Gedankengut teilweise auch in den Belegschaften Nordthüringer Unternehmen anzutreffen. Auf Initiative der Industriegewerkschaft Metall, verabschieden der Nordhäuser Unternehmerverband, sechs der größten Einzelunternehmen und deren Betriebsräte, der Landkreis und die Stadt Nordhausen eine gemeinsame Erklärung für mehr Toleranz und Weltoffenheit.
Die gemeinsame Erklärung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Ausgrenzung ist ein starkes Zeichen für mehr Toleranz und Weltoffenheit in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie im Landkreis Nordhausen, sagt Bernd Spitzbarth, der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Nordhausen. Laut Spitzbarth soll die Erklärung vielseitig angewendet werden. Viele Unternehmer werden sie laut Spitzbarth nicht nur betriebsöffentlich machen, sondern beispielsweise mit neu abgeschlossenen Arbeitsverträgen aushändigen und aktiv mit den Zielen der Erklärung werben.
Für die Nordhäuser Unternehmen ist dieses Engagement eine Selbstverständlichkeit. Nahezu alle Unternehmen die die Erklärung unterzeichnet haben, verdienen ihr Geld auf dem Weltmarkt, sind Zulieferer von ausländischen Unternehmen oder werden durch diese beliefert. Ein Klima der Verständigung und der Toleranz ist daher ein Eckpfeiler unseres unternehmerischen Engagements, ergänzt Hans-Joachim Junker als Chef des Nordhäuser Unternehmerverbandes (NUV).
Sowohl der Landkreis als auch die Stadt Nordhausen sind Mitunterzeichnerinnen in erster Reihe, was Landrätin Keller sichtlich erfreut. Das sich die größte Gewerkschaft im Landkreis und die Vertreter unserer Unternehmen zusammenfinden, um gemeinsam für Toleranz und Weltoffenheit zu werben, ist eine einmalige Initiative, die der Landkreises Nordhausen gern unterstützt.
Gerade mit Blick auf die Ergebnisse der Europawahl brauchen wir mehr Engagement für Vielfalt und Toleranz, fügt Dr. Klaus Zeh hinzu.
